Einzelkritik vs. Borussia Mönchengladbach

Kevin Trapp: Ohne Wertung, bekam nichts zu halten, was der Rede wert gewesen wäre. Beim Gegentor chancenlos.

Carlos Zambrano: Wirre Leistung. Schwaches Timing bei Zweikämpfen, knochenharte, hüfthohe Bälle im Aufbauspiel. Wieder mal mit einer Gelben Karte; nahe am Platzverweis, hemmt sich jede Woche aufs Neue.

Bamba Anderson: Viel besser als sein Nebenmann. Souverän, ruhig – so wie man es von ihm kennt. Rannte ungeduldig nach vorne; und dann gelangen kurioserweise auch mal Kombinationen. Einer der Besten.

Sebastian Jung: Deutlich stärker als sein Kollege Linksverteidiger. Grund: Wenn er den Ball hat, macht er etwas Sinnvolles. Druckvoll, immer im Vorwärtsgang und defensiv auch auf der Höhe.

Bastian Oczipka: Ein Ärgernis, was er defensiv bietet. Da reichen die einfachsten Mittel, sah gegen Herrmann immer wieder schlecht aus. Und offensiv? Kniehohe Flanken und in den-Mann-Dribblings.

Pirmin Schwegler: So ziemlich der Beste, lenkte das Spiel gut an den Strafraum und räumte auch in der Rückwärtsbewegung souverän ab.

Sebastian Rode: Wesentlich besser als zuletzt, agil, giftig und auch wieder mit Offensivdrang. An ihm und seinem Nebenmann lags mitnichten. Die 5. Gelbe schmerzt nun, angesichts offenbar steigender Form.

Takashi Inui: Erschreckend. Abschlüsse wie in der E- und ballverliebt wie in der B-Jugend. Immer das Besondere versuchen, während das Einfache nicht gelingt. Sein Ofen ist ziemlich aus. Nicht, weil er nicht oft am Ball ist, sondern weil er damit zu wenig anfängt.

Stefan Aigner: Versuchte etwas, ohne das es ihm gelang. Immerhin mit Schwung, wie sein Hintermann. Abschlüsse und Vorlagen aber auch von ihm lange Mangelware, dann gabs die dicke per Kopf …

Alexander Meier: Das Kopfballduell vor dem 0:1 darf er nicht verlieren, lässt sich seit Wochen zu tief ins Mittelfeld fallen und fehlt dann vorne als Abnehmer. Von Stranzl völlig beherrscht. Trotzdem mit einer der besten Torchancen.

Srdjan Lakic: Vor dem Tor kein Futter bekommen, da kann er nichts für. Aber im Aufbauspiel – auch wenn er sich immer wieder Bälle zu holen versucht – noch mit zu wenig Biss.

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Stefano Celozzi: Mit ihm kam der Druck, durch ihn selbst kam allerdings wenig. Schlug zwei Flanken ins Aus am kurzen Pfosten, sonst wenig Einprägsames.

Armin Veh:

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3 Kommentare

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3 Antworten zu “Einzelkritik vs. Borussia Mönchengladbach

  1. Sebastian Weber

    Wir haben diese Saison leider wieder das selbe Problem wie vor zwei Jahren in der Abstiegssaison. Wir sind offensiv auf die Leistung eines Spielers angewiesen. zwar nicht ganz so extrem wie vor zwei Jahren aber schon ziemlich stark. Ist Meier stark und traut sich etwas zu dann gewinnen wir, spielt Meier nicht am Limit wird es meistens sehr eng. Zum Glück hat Armin Veh in der Winterpause die Defensive stabilisiert sonst würde es noch sehr bitter in der Rückrunde. Im Prinzip bleibt nur zu hoffen, dass Meier wieder etwas zutrauen in seine Leistung findet oder wir wie in den letzten Spielen hinten kompakt stehen und vorne hoffen, dass bei Lakic, Inui und Aigner wieder mehr zusammenläuft.

  2. Anonymous

    Also ich sehne mich inzwischen wieder nach dem von Dir ungeliebten Harakiri Fussball unserer SGE.

    • Dann dürftest du doch eigentlich mit dem Spiel gegen Gladbach zufrieden gewesen sein. Denn das war, vor allem im zweiten Abschnitt Harakirifußball par excellence. Wieso man vorger immer wieder das Langholz auspackte – gegen die Kanten Stranzl und Dominguez – wird das Geheimnis der Truppe bleiben. Aber alles in allem haben wir Gladbach an die Wand gespielt. Nur ohne Stürmer, und da liegt das Problem, hälst du dich eben nicht dauerhaft dort oben in der Liga.

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