Einzelkritik vs. FC Augsburg

Oka Nikolov: Irrlichtete zwei, drei Mal. Eine gute Parade in Halbzeit eins, sonst mit gefühlt wenig Souveränität. Aber das lag auch maßgeblich an den zehn Leuten vor ihm.

Carlos Zambrano: Ausrutscher im wahrsten Sinne des Wortes. Hätte sich nicht beschweren dürfen, wenn er neben einem Tor einen weiteren Elfmeter verschuldet hätte.

Bamba Anderson: Wackelte ein ums andere Mal, hatte so seine Mühe mit dem kantigen Mölders. Ein paar schlampige Pässe. Das sah man in den vergangenen Monaten stets besser.

Bastian Oczipka: Indiskutabel, Note sechs. Das „Abwehr“verhalten vor dem 0:1, nicht mal in der Kreisliga E leistet man sich das ungestraft. Vor dem nicht gegebenen 0:2 genauso mies, vor dem Elfmeter mit einem grotesken Stellungsspiel.

Sebastian Jung: Auf Glanz folgt Grau, binnen sieben Tagen. Gehörte trotz allem noch zu den Besseren, was viel aussagt. Die 5. Gelbe nach einem Sinnlos-Foul eingehandelt.

Pirmin Schwegler: Keine Bindung zum Spiel, ließ die Zentral völlig offen, da konnte der FCA marschieren wie er wollte. Nach vorne ohne Impuls, zu viele hohe Bälle. Halbfit keine Hilfe fürs Team, so gut ist er dann eben doch noch nicht.

Sebastian Rode: Er brachte Einsatz aufs Feld, Tempo. Das war viel mehr als viele Mitspieler von sich behaupten können.

Stefan Aigner: Spielte irgendwie auch mit, war zumindest auf dem Feld. Kann halt nicht immer die Tormaschine anwerfen. Unauffällig ist bei dieser Mannschaftsleistung schon als Lob zu werten.

Takashi Inui: Der Einzige, von dem in der offensive so etwas wie Gefahr ausging. Aber defensiv? Oh Gott. Maßgeblich an den Gegentoren, zumal dem 0:2 sowie dem Elfmeter beteiligt. Schlimm.

Alexander Meier: Ohne Wertung, da nach zwei Minuten böse umgeknickt und dann 20 Minuten mit Schmerzbewältigung befasst.

Srdjan Lakic: Bekommt keine Bälle in die Spitze, aber wenn er mal ablegen soll und kann, zu lasch, zu ungenau – und wieder ausgewechselt. Mit solchen Spielen und solchen Trainerentscheidungen wird es bis Sommer 2014 noch lang, auf die Beine kommt er jedenfalls nicht.

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Stefano Celozzi: Trug die 22 dann auch nochmal spazieren. Verpuffte irgendwo zwischen Mittelkreis und Mittellinie.

Karim Matmour: War nie, ist nie und wird nie ein Stürmer. Keinen Deut Verbesserung im Spiel als Lakic-Ersatz, und das war absehbar. Kann einem schon fast leidtun, sich so wirkungslos in der Zentrale verdingen zu müssen.

Armin Veh: Unrecht hat er nicht mit der durchwachsenen Kaderbreite, aber andere Teams haben am 29. Spieltag auch nicht wesentlich größere Alternativen. Schon gar nicht der Tabellensiebzehnte, gegen den man besinnungslos taumelte, nein, gegen den man 5:0, 6:0 hätte verlieren müssen. Es läuft gegen Mannschaften, die arbeiten, die Eintracht Frankfurt zur Arbeit zwingen, gar nichts. Das war gegen Stuttgart, Mönchengladbach, gar Fürth schon so. Nun, am 14. April schenkte man die verheißungsvolle Saison ab. Und vielleicht ist das auch besser so. In Europa hat Eintracht Frankfurt jedenfalls nichts verloren.

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