Transfer-Darwinismus

Diese Woche ist transfertechnisch wahrlich grotesk. Das nächste Kapitel, exklusiv, hier auf diesem Link. Da werden die Milliönchen ebenso hin und hergeschoben wie die Spieler selber. Jahrmarkt, oder Sklavenhandel – nur fürstlich vergütet. Irgendwie raubt einem das, zumal bei den Summen, echt die Lust an diesem Geschäft; denn die hässliche Fratze offenbart sich dieser Tage wirklich wieder vollends.

Wie gut, dass Eintracht Frankfurt sowas nicht macht … Naja, von wegen. Wir rauben und plündern eben bei denen, die für uns als die Kleinen gelten. Fressen oder gefressen werden, Darwin und Kapitalismus sind auf ihren Ebenen völlig deckungsgleich. Juchhu. Zum Glück ist am Wochenende auch wieder Kreisliga, da lässt sich die Illusion von Fußballschmutz wieder tanken, um sich den Spaß am Spiel zurückzuholen; trotz allen Augenschmerzes im Nachklang.

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2 Kommentare

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2 Antworten zu “Transfer-Darwinismus

  1. na ich

    oje…klingst mehr wie ein kleines, naives kind.
    lass das kommunistengeschwafel.doch bitte sein.

    der fcb ist im übrigen nicht mitm Ziel hingegangen, die Konkurrenz zu schwächen. kroos ist einfach nicht gut genug und da hat man eine klausel ausgenutzt, die quasi nem Schnäppchen gleich kommt. ganz normaler vorgang ist das.

  2. Herr Schnitzelmann

    Das eine ist, Spieler zu verpflichten. Da es im Fussball keine Quereinsteiger gibt, die Spieler also zwangsläufig bei einem Verein unter Vertrag stehen, wird man nicht drumrum kommen, neue Spieler bei einem anderen Verein loszueisen.
    Hier kommt es sowohl auf das Angebot, welches dem Spieler unterbreitet wurde also finanzielles wie Gehalt, Stammplatzgarantie, Position etc.. an, als auch auf Dinge wie Attracktivität des Clubs, der Stadt, Freundschaften unter Spielern / zwischen Trainer und Spieler etc. ein Rolle.
    Generell ist da nicht verruchtes und unmoralisches dran, einen Spieler zu verpflichten.
    Auch finde ich es nicht verwerflich, wenn man 2 Spieler vom selben Verein verpflichtet.

    Seltsam wird es dann, wenn man vorher beklagt, dass es keine Konkurrenz für den eigenen Verein gibt, dann aber hergeht und die direkte Konkurrenz durch gezielte Verpflichtungen versucht zu schwächen.

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