Einzelkritik vs. FSV Mainz 05

Oka Nikolov: In einer Situation gefordert und dort hellwach. Sonst beschäftigungslos.

Marco Russ: Machte Zambrano vergessen, räumte alles mit Biss und Verve ab. Sauberer Kopfball nach einer Ecke, knapp drüber. Eine Weiterverpflichtung rückt immer näher, sollte sie zumindest angesichts seiner bisherigen Leistungen.

Bamba Anderson: Gewohnt umsichtig und abgeklärt, gut beim Kopfballspiel und im Aufbau. Hielt die 0, freute sich mit seinem Nebenmann nach Abpfiff darüber sichtbar.

Constant Djakpa: Starkes Startelfdebüt, hielt die Flanke so dicht wie Oczipka seit Monaten nicht. Ein Abspielfehler hinten, das kann in 90 Minuten mal passieren. Nach vorne mit zwei guten und mehreren weniger guten Flanken. Alles in allem: Sollte seinen Stammplatz nun sicher haben.

Stefano Celozzi: Defensiv meist in Ordnung, aber nur hohe und vor allem halbhohe Bälle in die Spitze. Das war arg wenig. Hätte besser für Jung zentral spielen sollen.

Sebastian Jung: Als er dann auf seiner angestammten RV-Position ran durfte, so ab Minute 65, wurde er besser. Eine Stunde lang im Mittelfeld verschenkt und wirkungslos.

Sebastian Rode: Mit Djakpa bester Frankfurter, weil immer bissig und schnell. Verursachte allerdings einen Fast-Elfmeter. Verlor, wie gewohnt, viele erkämpfte Bälle postwendend, aber er brachte immerhin mal Schwung rein. Hatte die Großchance zum Siegtor. Nutzte sie nicht, die Abschlusschwäche eben.

Stefan Aigner: Blass bis schwach. Vertendenlte zwei, drei Bälle in der Vorwärtsbewegung Höhe Mittellinie; sowas endet auf dem Niveau gerne mal mit einem Gegentor. Offensiv nicht in Erscheinung getreten. Überfällige Auswechslung.

Takashi Inui: Siehe Aigner. Ohne Impulse, blieb diesmal sogar ein ums andere Mal nach verlorenen Bällen stehen, das kannte man zuletzt nicht mehr, da ging er wenigstens hinterher.

Marc Stendera: Eine Halbzeit auffällig, vor allem bei Standards. Als das im zweiten Durchagng nicht mehr fruchtete und es davon weniger gab, war er nicht mehr zu sehen. Vorwurf daher? Nein.

Alexander Meier: Wird sich die 65. Minute herbeigesehnt haben, als er endlich nicht mehr Stürmer spielen musste. Bis dato abgemeldet, ohne Chance in Zweikämpften. Trotzdem beste Chance nach Direktabnahme aus 14 Metern. In der Endphase kurbelte er nochmal mit, aber von Minute 40 bis 64 ging bei ihm gar nichts mehr, da trabte er orientierungslos umher. Halbfit passts eben selbst bei ihm nicht.

Srdjan Lakic:

Olivier Occean:

Martin Lanig:

Armin Veh: Zu früh, zu offensichtlich war man mit einem Punkt zufrieden. Celozzi auf rechts, Jung in die Zentrale – das ging daneben. So erlahmte die Offensive noch mehr, als das eine Positionierung Meiers als Mittelstürmer schon erahnen ließ. Der Doppelwechsel Occen und Lakic für die Außen war angesichts der Leistungen des Mittelfelds folgerichtig und mutig zugleich. Danach wurde es mal zwingender, das Team packte etwas mehr zu. 0:0 in Mainz? Schwer zu bewerten. Nicht Fisch, nicht Fleisch. Vieles der Einordnung hängt vom Ergebnis des Abendspiels ab.

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