Einzelkritik vs. Fortuna Düsseldorf

Oka Nikolov: Ein Torschuss kam auf die Hütte, und der war drin. Schuldlos dabei, aus acht Metern überwunden.

Carlos Zambrano: Leistete sich den einen oder anderen Aussetzer, tat auch alles dafür, dass Düsseldorf beinahe das 2:2 erzielt hätte als er den Ball in Richtung Nikolov über 10, 15 Meter trudeln lies. Darf sich auch mal so ein schwächeres Spiel leisten.

Bamba Anderson: Bei ihm könnte man seit Wochen copy+paste machen, da er stabile, gute und umsichtige Leistungen abruft. Auch diesmal hatte er alles im Griff. Gute Bälle in der Spieleröffnung.

Sebastian Jung: Brachte sich ein, zwei Mal selbst in die Bredoullie mit Stockfehlern. Holte sich die Kugel jedoch ebenso oft zurück. Die Verletzung merkte man ihm nur leicht an, die frühe Auswechslung wird aber dieser geschuldet sein

Bastian Oczipka: Erster böser Stellungsfehler in der 2. Minute, hatte wesentlich mehr Probleme hinten als Djakpa zuletzt. Nach vorne aktiv, aber ohne gute Flanke. Alles in allem okay, aber er wird nicht mehr lange Stamm-Außenverteidiger bleiben.

Marco Russ: Nicht ganz so stark wie in den vergangenen Wochen, aber der Heber zu Lakic vor dem Türöffner, dem 1:0. Die frühe Gelbe hemmte ihn etwas, drei, vier technische Fehler, die gegen einen dünnen Gegner ohne Folge blieben. Kämpft und verdient sich einen neuen Vertrag.

Sebastian Rode: Im Mittelfeld agil und gut, brachte Schwung in die Angriffe. Im Passspiel jedoch verbesserungswürdig, je näher dem Strafraum kommt, desto schwächer wird er. Das ist nichts Neues.

Takashi Inui: Eher schwach. Dribbelt sich fest, bleibt nach Ballverlusten zusehens stehen (das war schonmal anders) und verliert sich zu oft im Komplizierten, wo das Einfache angebracht und effektiver wäre. Schleppt sich dem Saisonende nur noch entgegen.

Stefan Aigner: Deutlich stärker als in den vergangenen zwei Wochen, schmiss sich mit Verve in die Zweikämpfe und trieb den Ball stets nach vorn.

Alexander Meier: Überragend. Erzielt Lionel Messi ein Tor wie das 3:1, überschlagen sich alle vor Erfurcht und Lobpreis. Ein Top-Auftritt, auch weil er überall auf dem Feld zu finden war, hatte seine Füße bei jedem guten Angriff im Spiel.

Srdjan Lakic: Starke Partie, nicht nur wegen des Tors und der Quasi-Vorlage zum 1:0. Hielt die Bälle, diente als Anspielstation und leitete die Kugel weiter. Nicht alles gelang ihm, aber man sieht: Er kann dieser Mannschaft sehr helfen.

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Stefano Celozzi: Kam für Jung und ersetzte ihn gut. Versuchte etwas noch vorne, hielt aber vor allem die Seite dicht.

Marc Stendera: Richtige Idee, furchterregender Seitenwechsel beim Pass – prompt fiel das 2:1 und die Partie war offen. Daran wird er reifen, Fehler passieren. Auf dem Niveau wird eben das meiste bestraft. Hüpfte Meier als erster erleichtert auf den Rücken nach dessen 3:1-

Armin Veh: Brachte das Team auch offensiv wieder in die Spur, das sah phasenweise wie die Eintracht der Hinrunde aus. Gegen einen schwachen Gegner alles im Griff gehabt, unnötig spannend gemacht und die Konter unsauber zuende gespielt. Das regte ihn an der Linie zurecht enorm auf, ebenso wie Inuis Stehenbleiben nach Ballverlusten. Veh ist drauf und dran, Großes zu leisten in Frankfurt. Vielleicht sogar Größeres als die Meisterschaft mit Stuttgart.

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