Ein Rekord jaggt den nächsten

Ein erhabenes Gefühl ist das, wenn man etwas lernt. Etwa, dass 15 000 T-Shirts an einem Spieltagssamstag bei Eintracht Frankfurt einen Fanartikel-Rekord bedeuten.

resource_147594Glaubte ich Naivling doch, infiziert von Videospielen á la Fußball Manager und Anstoß auf PC in den 90ern, dass man Woche für Woche dick Merchandise absetzt. Dass man mit Fanartikeln und Eintrittskarten sogar einen wesentlichen Teil seiner Kalkulation aufmacht und damit über die Runden kommt. Wie gesagt: ich Naivling. Aber gut, wenn bei 50 000 Zuschauern – und es sind ja gerne auch mal 10 000 weniger – jeder dritte ein schwarzes T-Shirt mit einem lauwitzigem Emblem ohne Jahreszahl kauft, ist das so wenig wahrlich nicht. Realitätscheck: er kam spät, ließ mich jedoch reifen.

Was nehmen wir aus diesem Beitrag mit? Eigentlich gar nicht furchtbar viel, fürchte ich. Vielleicht, doch, eine Sache: Ich habe so ein Ding (XL, weil moderate Größen á la M oder L 45 Minuten nach Abpfiff des Spiels ausverkauft waren!) emotionstrunken erstanden. Angezogen habe ich es exakt einmal: am selben Tag, während der Bahnfahrt. Gedacht war es – wie solche Shirts eigentlich immer nur für einen Zweck taugen – zum schlafen. Kurzum: Gebaucht habe ich das Stück bangladeschscher Herstellung nicht. Aber immerhin darf ich sagen: Ich habe meinen Teil zum Rekord beigetragen. Ha!

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