Eintracht Teevau

In Zeiten von Facebook – siehe die einschlägigen Gruppen – laben sich die Leute an Nicht-Nachrichten. Hauptsache, man kann zu Unsinn noch ein wenig mehr Unsinn beitragen. Also ist so etwas wie EintrachtTV wohl ein Selbstläufer. Und dass ein Trainer – Angestellter eines Vereins – einen anderen Angestellten verhindert, ist grotesk. Oliver Forster ist ein Sportjournalist, versteht sein Handwerk und hätte das anwenden und umsetzen können. So, wie Armin Veh sein Handwerk versteht und umsetzt. So einfach ist das. An Unprofessionalität ist es nicht zu überbieten, was da dieser Tage rund um die Pressesprecherstelle gelaufen ist. Und mal ganz nebenbei: Die Kritik von Forster, über die Veh so zürnen soll, ist eine absolut berechtigte. Man darf ja wohl durchaus die Frage stellen, wieso die C-Mannschaft bei einem Turnier irgendjemanden ausm Wohnzimmer locken soll – genauso legitim ist es zu sagen, dass die Verletzungsgefahr zu hoch gewesen wäre. Frage/Antwort – so läuft es nunmal. Und was daran so verwerflich sein soll, was daran so verletzend und ehrrührig sein soll, wird einzig Armin Veh wissen. Forster machte schließlich nur seinen Job. Scheint aber heutzutage auch nicht mehr in Ordnung zu sein. Alles-aus-der-Hand-Fresser sollen es offenbar sein. Würde zumindest zu einem EintrachtTV passen: Schnippsel und Nicht-Informationshäppchen für jene, die alles Oberflächliche genüsslich aufsaugen und sich reflexartig auf die Seite des Vereins stellen. Furchtbar.

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3 Kommentare

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3 Antworten zu “Eintracht Teevau

  1. eauso

    Wenn das der Preis für eine erfolgreiche Zukunft ist – dann soll es so sein.
    Armin Veh macht keinen Hehl daraus, nicht jedermanns Liebling sein zu wollen. Da ist das drin, was vorne drauf steht.
    Er wird seine Erfahrung genutzt haben, um (wie auch immer sich das auswirken möge) die Mannschaft zu verbessern.

  2. Staniii

    Hatte Veh bei Amtsantritt nicht was von „alte Strukturen aufbrechen“ erzählt? Da wäre es ja nur konsequent von ihm das Thema mit dem Mediendirektor voran zu treiben. Was da im Hintergrund alles passiert ist, können sicher nur die Beteiligten beurteilen aber warum entscheidet man sich a) für Forster wenn der Trainer dagegen ist und es auch andere Kandidaten gibt / gab und b) macht dann einen Rückzieher wenn der Trainer mit dem Säbel rasselt? Zeigt mal wieder schön das es nicht um die Sache geht sondern nur um persönliche Befindlichkeiten. Morgen kommt der nächste und will nicht mit Rainer Falkenhain zusammen arbeiten oder Franco Lionti soll weichen weil er Waschmittel von Henkel benutzt während der Trainer einen Vertrag mit P&G hat.

  3. PR-Jogi hat es doch vorgemacht und fährt gut damit, eine Horde von akkreditierten Claqueuren um sich gescharrt zu haben. Logisch, dass andere dem nacheifern wollen. Embedded Journalism mal anders. 😉

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