Kurz mal Glanz

Hinflug, 2:0-Sieg, Rückflug, Training, Braunschweig – großes Fragezeichen. Das sind die Stichworte auf die sich die aktuelle Woche der Eintracht reduzieren lässt. Bis zum Spiegelstrich war das alles erwartbar, kalkulierbar. Nun aber steht jene Partie bevor, die unter den fast schlechtestmöglichen Bedingungen angepfiffen wird: Mit 0 Punkten für beide Eintrachten, einem bei der SGE brodelnden Kessel, nicht bei den Jägermeistern, der Tatsache, dass die Braunschweiger Spielweise den Frankfurtern so gar nicht liegt und die in der zweiten Halbzeit nicht unbedingt dominante Vorstellung in Aserbaidschan als Fingerzeig – vor allem defensiv.

Und da am Sonntag ab 15.30 Uhr nur ein Sieg dafür sorgen kann, dass man die Mittelfeldhoffnungen Aufrecht erhalten und nicht von Abstiegskampf sprechen kann, müssen nun endgültig Defensive und Offensive ihre Sachen beisammen bekommen. Hinten ist das seit Wochen vogeldwild und mit Sebastian Jungs mittelfristigem Ausfall und dem nun eingestandenen Fitnessdefizit bei Pirmin Schwegler, ist jetzt die Chance für die Herausforderer. Jetzt kann, jetzt muss das passieren, wofür man bei der Eintracht die Transferphilosophie „in der Breite verstärken“ ausgegeben wurde. Schröck, Celozzi, Flum, Russ, Rosenthal: Nun ist die Möglichkeit da, einen Stammspieler durch Leistung zu verdrängen. Armin Veh hat die Tür weit aufgestoßen was Schweglers Zustandsbeschreibung angeht. Wem das nicht Ansporn genug ist, der ist als Fehleinkauf zu bezeichnen. Und auf der rechten Außenbahn gilt dasselbe. Wobei dort Stephan Schröck und Namensvetter Celozzi ja bereits bewiesen, dass sie willens und vermögens sind, Sebastian Jung zu ersetzen.

Das Ärgerliche: All das löst das größte Problem, die linke Seite, nicht. Dort spielen weiterhin die Risikofaktoren – wobei Takashi Inuis Zeit nach dem abermals dürftigen Auftritt in Aserbaidschan erstmal vorüber sein dürfte. Kadlect nun der Tschesche auf dem Flügel? Oder doch Jan Rosenthal? Eigentlich spricht nichts dafür, den Sturm schon wieder umzukrempeln. Srdjan Lakic hat das in Ordnung gelöst, erarbeitet sich wenigstens Torabschlüsse. Joselu kann das für sich nicht in Anspruch nehmen, Alex Meier ist als Spitze verschenkt – und ins dritte Ligaspiel mit der dritten Sturmvariante zu gehen, ist dem Spielfluß sicher auch nicht dienlich. Schon gar nicht mit einem Stürmer, der zweifach mittrainiere. Also doch die linke offensive Seite für Vaclav Kadlec? Tipp: Ja. Aber weil man es irgendwie erwartet, wird Armin Veh sicher anders handeln.

Spielt alles keine Rolle. Die drei Punkte will ich jetzt haben, Feierabend.

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