Die Elendszeit hinter sich lassen

Europa sitzt im Zug um 16.52 Uhr. So der Plan. Ein um zwei Stunden verkürzter Arbeitstag – dem Bayern-Fan der mein Chef ist sei Dank – und im Fieber gen Waldstadion. So könnten Donnerstage immer sein. Und doch gesellt sich zur Freude und Zuversicht die Angst vor der einträchtlichen Überheblichkeit. Wie oft hat sich diese Mannschaft schon über den Rasen geschnickst, weil sie dachte, dass sie einen nominell schwächere Gegner schon packt, ihn wegfiedelt. Düsseldorf, Augsburg, Hertha und mit Abstrichen Illertissen sind nur vier Beispiele die sich eingebrannt haben ins Fan-Gedächtnis 2013.

Und doch gilt das, was Uli Stein – der eingefurchte Ex-Keeper der Eintracht – sagte: Gegen die kannst du, darfst du (gerade zuhause) nicht verlieren. Schon gar nicht darfst du gegen den FC Aserbaidschan ausscheiden. 0:1 und weiter – reicht ja auch. Aber den Traum von Europa, eine ganze Saison Schwerstarbeit und Nervenflattern, eine Elendszeit mit Michael SKibbe, Christoph Daum, Caio und Co. hinter sich lassen kann und darf einfach nicht an diesem dankbaren Los scheitern. Wird es auch nicht. Nur wenn die Eintracht sicht selbst schlagen möchte, dann droht es ein Abend des Grauens zu werden.

Gegen Mitternacht gehts aus Frankfurt Nordwesten dann mitm Auto zurück. Und wehe ich muss griesgrämig in meinen Freitagsarbeitstag gehen!!!

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