Tel a Trümmer viv

Vier gewinnt. Nach dieser Maßgabe bin ich Tagessieger, Orakel und Visionär zugleich. Immerhin prognostizierte ich vier Spieler in meiner Wunschaufstellung für das Europapokalspiel gegen Maccabi Tel Aviv (Himmel sind die schlecht!) richtig. Der Beweis.

Gut, Scherz bei Seite: Dass da tatsächlich mit der kompletten ersten Elf, wenn man das so floskelhaft bezeichnen mag, aufläuft, ist schon seltsam. Ganz zu schweigen davon, dass dann mit Stefan Aigner noch ein Angeschlagener als erstes eingewechselt wird. Zwar glaubte ich auch nicht daran, dass o.g. Mannschaft aufläuft, vielleicht nicht mal dass sie so auflaufen sollte. Aber den gehirnerschütterten Bamba Anderson? Den in Watte zu packenden Vaclav Kadlec? Den dauerlaufenden Sebastian Rode? Am Sonntag, wenn es dann wieder gegen einen erstklassigen Gegner geht, fehlen dann wieder die nötigen Prozent Kraft, Konzentration, Koordination. Sind ja auch keine Maschinen da auf dem Rasen. Wir haben ja, zumindest in diesem Blog auch bereits festgehalten, dass es eben keine Ergebniskrise mehr ist. Alle Trümmertruppen sind bereits gespielt worden in dieser Hinrunde, raus kam Magerkost. Wer da noch auf den Ungeschlagenheits-Nimbus verweist, dessen Weltbild ist wirklich etwas verzerrt. Das Auftaktprogramm war megaschwer, geschenkt. Dann kam das Tal der Trümmer, da kam man nun wie gesagt ganz schön gerupft raus. Tel Aviv, Maccabi, EL, Europapokal hin oder her: Jeder einzelne Bundesligasieg wäre wichtiger als das zweiwöchentliche Hergespiele von offensichtlich überforderten Mannschaften aus nicht konkurrenzfähigen Ligen.

Nun als Mönchengladbach. Mit Lucien Favre, einem der besten Trainer weit und breit. Das kann ja was geben. Ein Unentschieden, beispielsweise. Und schon wieder ungeschlagen SGE.

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2 Kommentare

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2 Antworten zu “Tel a Trümmer viv

  1. soviele Köpfe habe ich (leider) nicht um sie zu schütteln !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • Ich fasse mal die gegenteilige Auffassung pointiert zusammen: Tel Aviv und Co. sind große Hausnummern, die einem Bundesligisten keine Chance lassen und mit einer Dreier-/Vierer-Rotation um Angeschlagene zu schonen, hätte die Eintracht sieben gefangen und null geschossen, die Gruppe folglich nicht überstanden, als Gruppensieger schon gar nicht. Jetzt schüttele ich mal das Haupt 😉

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