Jetzt wirds kuschelig

Wieder ein Spieltag, der beweist: Jeder kann jeden schlagen. Doof nur, dass jeder jeden schlägt, nur die Eintracht niemanden. Aber die Predigt hab ich nun oft genug gehalten. Ebenso oft habe ich allerdings auch geschrieben, dass man den jeweils kommenden Gegner im Sack haben muss – perdu.

Mönchengladbach heißt die nächste Aufgabe. Und wenn das Spiel dann vorüber ist, sollte man wirklich mal anfangen, die Saison zu wiegen. Nur, weil es in der Tabelle – jedenfalls von 4 abwärts – bislang recht eng zugeht, ist die Zeit vorbei in der man sich von den Abständen blenden lassen sollte. Die Saison hat sich eingependelt, die Teams stehen samt und sonders dort, wo sie nach all den Wochen hingehören. Schweres Programm, einfaches Programm – all das gibts nicht mehr. Talking about Ergebniskrise. Mittlerweile hat jeder ein ausgewogenes Programm absolviert. Und ebenso eindeutig, wie Braunschweig auf den 18. Rang gehört, steht die Eintracht vor dem Spiel gegen Borussia Mönchengladbach auf ihrer Position. Leistungsgerecht.

Jetzt, an diesem Sonntag hat die SGE die vorerst letzte Chance sich vorne, ans obere Mittelfeld heranzusaugen. Ein Sieg und man zöge mit Gladbach gleich, würde mit einem Schlag bis zu fünf Mannschaften überholen. Ganz abgesehen davon, dass es im besten Fall fünf Punkte Abstand zum Relegationsplatz wären. Das muss doch Ansporn genug sein.

Zuletzt schrieb ich mehrfach, dass man als Eintracht nicht mehr viele Spiele gewinnen werde, wenn nicht etwa gegen Nürnberg, Hamburg, Freiburg … Gegen Mönchengladbach müsste man im Vergleich zu diesen Teams nicht gewinnen, ein Punkt, zumal auswärts, wäre in Ordnung. Doch das gilt nun nicht mehr. Man hat sich in eine Situation manövriert, in der man nicht mehr jeden Hamsterpunkt schönreden darf. Ein-Punkt-Regel, da ist ein Remis eher Niederlage als Sieg, je nach Spielverlauf. Von den Unentschieden hat Frankfurt nun schon mehr als genug. Gegen das Gemüse der Liga. Dann muss es eben mal ein Dreier in einem Spiel sein, in dem man nicht laut Papierform etwas holen müsste. Diesmal rechne ich mit nichts. Wer weiß, zu was das gut ist.

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2 Kommentare

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2 Antworten zu “Jetzt wirds kuschelig

  1. …ich komme aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus !
    …nichts gegen kritische Kommentare….aaaber nur und immer solches negative Geschwätz zu lesen….habe ich keine Lust mehr…und schließe mich den Nichtlesern dieses Blogs zukünftig an !

    • Negatives Geschwätz für die einen, nüchterne Betrachtung für die anderen. Wein für die einen, Wasser für die anderen. Was wäre das Leben ohne unterschiedliche Standpunkte? Ich habs nunmal nicht so mit PR, das können EintrachtTV oder die Facebook-Kanäle besser #Ergebniskrise

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