PS: Da ist noch eine Patrone

Es gab tatsächlich noch eine Patrone im Lauf der Durchhalteparolen, die noch nicht abgefeurt worden ist. Nach Ergebniskrise, Ruhe, Gelassenheit, Personal- und Formationswechsel(n) sowie Geheimtraining, gibt es noch den Verweis auf eine frühere Genesung Pirmin Schweglers. Der Kapitän rennt ab sofort wieder mit den anderen um die Trainingsstangen herum und hat schon angekündigt, dass er doch noch das ein, zwei Pflichtspiele in 2013 absolvieren will, absolvieren kann. Und schon soll sie keimen, die Hoffnung auf die Wende, auf die nötigen 6,7,8 Punkte, die man bis zur Winterpause noch holen müsste für eine gute Klassenerhaltsaussicht – nun gut, er redete vor allem von Sandhausen. DFB Pokal. Da haben wir nun also die Hoffnung, im Elfmeterschießen weiterzukommen. Frohlocket!

Generell gilt: Pirmin Schwegler, so viel wissen jetzt wohl alle – auch und gerade ich – ist nicht zu ersetzten in und für diese Mannschaft. Für ein paar Spiele geht es wohl recht reibungslos, für mehrere Wochen, gar Monate ganz offenkundig nicht – jedenfalls dann nicht, wenn man versucht ein Offensivspiel aufzuziehen. Krise, Missstimmung, Angstbewältigung kann in diesem Team niemand. Jedenfalls kann keiner den Prellbock geben, das Ruder floskelhaft herum reißen. Schwegler hat in der Vergangenheit aber bewiesen, dass er die richtigen Töne trifft, dass er der Initiator von so etwas wie einem Aufbruch sein kann. Neben dem Platz, auf dem Platz.

Doch das zügige Wiedereinsteigen hat in der Vergangenheit ja stets wunderbar funktioniert in Frankfurt. Da standen dann Spieler, egal wie wichtig und stark sie auch seien, mit 75 % Leistungsfähigkeit auf dem Rasen, halfen dem Team damit gleich gar nicht und schadeten sich selber, fielen weiter, fielen länger aus. Diese Befürchtung muss man beim Schweizer auch haben. Denn wie auch in der Rückrunde 2012/2013 zu sehen gewesen ist, ist Schwegler auch nur in Normalform, oder zumindest nahe an dieser dran eine Hilfe. Dann auch eine richtige. Findet er nicht zum Spiel, hat er keine Sicherheit, mangelt es ihm an Fitness und Gesundheit, hat er Schmerzen, produziert er ähnlich viele Ballverluste wie Sebastian Rode – und das ist eine Menge.

Eine Woche ist es noch hin bis zum Heimspiel gegen Schalke 04. Da darf er schlicht noch nicht mitwirken, das wäre vermutlich Gesundheits-Harakiri. Es liegt ohnehin an den anderen 14,15,16 „fitten“ Spielern, endlich mal in die Gänge zu kommen, sowohl im Kopf als auch im Körper.

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Ein Kommentar

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Eine Antwort zu “PS: Da ist noch eine Patrone

  1. Herr Schnitzelmann

    der Kader ist breiter und trotzdem hängt alles an einem… jaja…

Diskussion

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