Das nächste Parolen-Kapitel heißt Zuversicht

Die Zuversicht ist (wieder) da. So schreibt es der Hessische Rundfunk. Und von Spielerseite liest man Sätze wie „jetzt Serie starten“, „können locker mithalten“, „entscheidende vier Wochen bis Weihnachten“.

Tja. Niemand im Eintracht-Kreis würde Einspruch erheben, wenns jetzt mal beginnt mit dem Punkten. Ist ja noch nicht all zu viel bei herumgekommen seit August, böse Zungen sagen: seit Frühjahr 2013. Das man mithalten könne – zumal locker – darf aber angesichts von Punktausbeute, Tabellenstand und gezeigten Leistungen bezweifelt weden. Eine Feststellung ist jedenfalls absolut richtig: Entscheidend sind die vier Wochen. Und zwar insofern als dass es noch zwischen sechs und acht Punkten bedarf um halbwegs besinnlich Weihnachten feiern zu können.

Dumm nur, das man nicht gegen Knäckebrot spielt am Samstag. Es geht gegen Schalke 04, die zwar nicht unbedingt die Stabilität in Trikots, aber in vielen Belangen besser sind als Frankfurt. Alleine Proletenkicker Kevin-Prince Boateng wird dafür sorgen, dass zwischen defensivem Mittelfeld und Viererkette nur all zu oft Alarm herrscht. Da wirds schon mehr bedürfen als der Hoffnung auf Kevin Trapp in Welttorhüterform, denn vorne wirds mal wieder Zeit für zwei, drei Tore.

Schaffen müssen wird das eine Zahnfleischmannschaft, eine Truppe voller Halbfitter in einem Team wo es mit dem Fitnessstand so famos nicht steht. Und ehe man sich versieht keimt bei manchem Hoffnung auf, die Sonny Kittels, Marc-Oliver Kempfs oder Luca Waldschmidts dieser Welt könnten den neuen, den benötigten Impuls geben. Tja. Schön wäre es. Aber es werden dann eben doch Bastian Oczipka, Takashi Inui, Johannes Flum und Co. richten müssen. Sollten speziell diese Spieler mal weniger mit sich auf dem Feld beschäftigt zu sein, könnte es ja was werden. Einzig der Glaube fehlt.

Das mit der Zuversicht, was eben dann doch natürlicherweise wie eine Durchhalteparole klingt, könnte nämlich leider flux dafür sorgen, dass es mit der Depri-Stimmung noch etwas weiter in den Keller geht. Metaphorisch natürlich, das mit dem Keller.

Prognose? Ich bin ja bekanntlich Optimist . . .

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