Fakten und Interpretationen

60 Prozent aller Teams, die nach 13 Spieltagen elf Punkte oder weniger hatten, sind abgestiegen.

9 Spiele in Folge blieb die Eintracht vor der aktuellen Saison fünf Mal. Drei Mal mündete das in den Abstieg, ein Mal gelang der direkte Klassenerhalt, ein zweites Mal gewann man die Relegation (1983/1984)

Ein Drittel der drei heimschwächsten Teams der vergangenen Jahren ist direkt abgestiegen, die Eintracht ist aktuell punktgleich (3) mit Freiburg und Nürnberg das schlechteste Heimteam.

Den Wert von 38, geschweige denn 40 Punkten benötigt man seit Jahren nicht mehr für den Klassenerhalt.

2010/2011.
Wolfsburg als 15. mit 38 vor dem 16. Gladbach mit 36, vor uns als 17. mit 34

2011/2012
Hamburg als 15. mit 36 vor dem 16. Hertha mit 31 und dem 17. Köln mit 30

2012/2013
Augsburg als 15. mit 33 vor dem 16. Hoffenheim mit 31 und dem 17. Düsseldorf mit 30

2006/2007
Wolfsburg als 15. mit 37 vor dem 16. Mainz und 17. Aachen mit je 34 (das war noch vor Relegations-Zeiten)

Resümee:
Nimmt man die jüngere BuLi-Geschichte, sind 35/36 Punkte wohl die casus-knacksus-Marke für Abstieg/Relegation/Klassenerhalt.

Gemünzt auf die Eintracht:
Würde immernoch 24,25 Punkte für die Eintracht erfordern – und somit eine der drei besten Halbserien-Ergebnisse, die wir in den vergangenen zig Jahren gespielt haben (mit dem Makel der regelmäßig versauten RÜCKrunden). Mit Ausnahme von letzter Saison (30 Pkt, Hinrunde) sowie 2010 (26 Pkt, Hinrunde), haben wir so eine Marke nie erreicht. 2007/2008 holten wir je 23 Punkte.

Kurzfristiger Ausblick:
Hoffenheim, der nächste (Heim!)gegner plättet nebenbei ein Schalke 04, gegen das wir am Ende ein 3:3 als Anfang einer Trendwende feierten / feiern mussten. Ein neuerliches Unentschieden gegen den Tabellennachbarn wäre gleichzusetzen mit einer Niederlage. Das Spiel zu verlieren wäre, tja, die endgültige Bankrotterklärung.

Langfristiger Ausblick:
Je nach dem, ob es der Mannschaft gelingt mindestens noch fünf. idealerweise sieben Punkte einzufahren bis zur Winterpause, braucht es ein gigantisches bis mittelgroßes Wunder, wenn Eintracht Frankfurt nicht endgültig zum Fahrstuhl-Gespött werden will. Letzteres ist Stand jetzt allerdings wahrscheinlich – zu eklatant die Mängel, zu mangelhaft die Qualität des Kaders in Breite und Spitze.

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