Neues aus der Komfortzone

Jetzt sind sie vorbei, die ersten Stunden nach dem Gongschlag. Dem Ton, den es wohl für einige Tausend immernoch bedurfte zu erkennen, was die Stunde geschlagen hat. Und die Conclusio, 48 Stunden nach dem nächsten Erdrutsch? Sie ist simpel: Auch in den letzten zwei Hinrunden-Wochen wird fleißig an der Falsifizierung der ruhig-weiterarbeiten-These gearbeitet werden.

Hier, im Gegensatz zur Komfortzone Frankfurt, sind mal Zitate, wo es rummst:

“Was wir die zweite Halbzeit erlebt haben, war eine absolute Katastrophe. Da besteht so richtig, richtig Redebedarf. Das kotzt nicht nur uns an, das muss doch auch die Spieler ankotzen. So ein Spiel könne “doch keinen Spaß machen. Ich habe keine Lust, immer mit einem Frustgesicht zu Hause zu sitzen” (Dirk Duffner, Manager von Hannover96 nach dem 2:4 Spiel gegen Stuttgart)

Hannover96. Die haben 17 Punkte, sind 12, haben uns stellenweise vorgeführt und der Funktionär rasiert mal richtig rein. Obs da auch trainingsfrei gibt?

Eigentlich mal aufgefallen, dass Bruchhagen immer den Watschenbaum gibt, die unangenehmen Sachen sagen muss (siehe Zitate nach dem Spiel, zur Parole „Weiter-so-mit-dem-Trainer“ etc.), und Bruno Hübner das Sonnenscheinmännchen spielen darf? Nur mal so als Denksport für den Wochenstart …

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3 Kommentare

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3 Antworten zu “Neues aus der Komfortzone

  1. Herr Schnitzelmann

    sich öffentlich verbal zu zerfleischen ist eine Maßnahme, nur wenn die auch nicht greift, dann hat man mal nen richtigen Scherbenhaufen!
    Mir wäre lieber, wenn man schon erkannt hat, dass der Kader dünn ist, dass man evtl. mal jetzt schon überlegt, oder noch besser, evtl. schon überlegt hat, wer uns denn nächste Saison oder besser noch im Winter gut tun könnte… man siehe ein Max Kruse hat den Galdbachern nun wirklich nicht geschadet… vielleicht wäre das ja mal was, nicht immer nur die zu holen, die eh keiner mehr will, sondern mal erster sein bei ner Verpflichtung! Das kann man übrigens lückenlos auf den Jugend u. Amateuerbereich übernehmen!
    Und dann wäre natürlich auch mal zu hinterfragen, warum die Mannschaft konditionell so auf dem Zahnfleisch daher kommt, mit Europapokal alleine kann das nicht zu tun haben, zumal man ja lange genug Zeit hatte, die Mannschaft auf die Saison vorzubereiten, oder?
    Einen Trainerwechsel lehne ich derzeit ab, da es, wie du schon richtig geschrieben hast, Björn, zur Zeit nichts wirklich gutes am Markt gibt, und ich auch nicht glaube, dass der Trainer alleine dafür verantwortlich gemacht werden kann. Einen Labbadia oder Fink, einen Schaaf oder Frontzeck will ich hier auch nicht sehen, wenn dann einen Huub Stevens, der ist aber bereits wieder in Lohn und Brot. Und dass ein Trainerwechsel nicht oder nur sehr kurz zündet, das hat man diese Saison sowohl an Hamburg, Stuttgart als auch Nürnberg sehen können.

  2. Um ehrlich zu sein wundere ich mich auch wann den da endlich mal einer den Mund aufmacht und dazwischen haut. Momentan sieht es so aus als ob man mit einem laecheln auf den Lippen und sehenden Auges auf den Abgrund zurennt. Schoen ist das nicht.

    • Da bin ich bei dir. Es ist ja nicht so, dass a) Unmenschliches als Zielsetzung verlangt wurde und b) der Trend nicht schon seit Monaten in die Abwärts-Richtung geht. Parole Hoffnung und Abwarten haben sie doch jetzt die ganze Zeit (vergeblich) versucht, und jetzt wird diese Maßgabe als offizielle Linie durchgedrückt bis man in der Rückrunde wieder Bayern und Dortmund spielt und, wie überraschend, die nächsten 0er einfährt. Im März wird es zu spät sein, um die nötigen 20+ Punkte noch zu holen

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