Eitelkeiten – sorry!

Jeder von uns ist erstmal (nur) ein Mensch. Mehr Binse, mehr Phrase geht nicht, richtig? Ähnlich wie der Folgesatz, dass jeder Mensch Fehler macht. Und jeder, der sich und der Welt nichts zurechtheuchelt, ist auch stolz, empfindet Genugtuung, freut sich über Bestätigung.

Und weil das so ist, so viel Arroganz gestehe ich mir jetzt nach monatelanger Dresche von Lesern einfach mal zu, bin ich persönlich wie fachlich froh und erleichtert über die Eingeständnisse von Versäumnissen im sportlichen Bereich bei und von Eintracht Frankfurt. Unter anderem hier, bei den Kollegen der Frankfurter Rundschau nachzulesen. Der Trainer wiederholt und verstärkt das, was die Spieler vor ein paar Tagen schon sagten: Das war von Anfang an zu wenig, das, was geschehen ist, war und ist kein Zufall.

Jetzt, das bestätigen alle Quellen, hat man sichtbar und spürbar mehr gearbeitet in der Kurz-Vorbereitung. Das ist sehr erfreulich, obgleich eigentlich selbstverständlich. So oder so ist es der richtige Weg, die Zügel anzuziehen, mehr und intensiver zu arbeiten. Neben der Fitness kristalliert sich in solchen Phasen nämlich auch Qualität, Belastbarkeit und Tauglichkeit heraus.

Mich würde, und da bin ich wieder bei der persönlichen Eitelkeit, interessieren, was nun so mancher Dauerrelativirer zu a) den eigene Fehlprognosen und b) den Offenbarungen der sportlichen Leitung / Sportler zu sagen hat. Bestimmt wieder etwas relativierendes, nur halt in eine andere Richtung. Hey, Pipi Langstrumpf …

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3 Kommentare

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3 Antworten zu “Eitelkeiten – sorry!

  1. Na_ich

    also von einem Profi erwarte ich MINDESTENS, dass er recht schnell seine Fehler einsieht, wobei das bei Veh ja eine ganze Hinrunde dauerte.

    Erstmal abwarten, was von dem Gelaber auf dem Platz übrigbleibt.

  2. eventuell wird ja doch noch alles gut..

    • Nach den Überlieferungen aus dem Trainingslager bin ich jedenfalls zuversichtlicher wie je zuvor in dieser Saison. Sie scheinen geschuftet zu haben, in dem Maße, wie sie vorher schludrig arbeiteten. Fehler darf man machen, man muss sie nur sehen und korrigieren können. Das scheint (!) geschehen. Das macht die Transferpolitik nicht besser, das ändert nichts an vielem von dem, was gesagt wurde – von mir und nicht von mir – , aber es tritt in den Hintergrund.

      Gegen Berlin wird sich vieles zeigen. Da ist high life. Gewinnt man nicht, gibts einen bösen Knall. In die Situation hat man sich eben hineinmanöriert. Jetzt muss halt was kommen. Und scheinbar ist zumindest die Chance dafür vorhanden – der härteren Maloche sei dank.

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