Das Eintracht-Gefühl

Die Wochen ohne Bundesliga, speziell ohne die Eintracht haben mir wirklich nicht geschadet. Entzugserscheinungen hatte ich keine, zu trist das, was in 2013 ablief – den Gänsehautmoment am 34. Spieltag, der ein Leben lang bleiben wird, ausgenommen.

Und jetzt, Stunden vor dem Anpfiff des ersten und gleich so wegweisenden Rückrundenspiels? Verdammt, bin ich aufgeratzt! Hin und her denkt mein Hirn, hin und her laufe ich in der Wohnung. Bis 15 Uhr, bis es auf in den Wald geht. Dann werden sich ab 18.30 Uhr die Minuten wie Kaugummi ziehen, die Hoffnung, dass es für den Heimsieg langt, wird mich innerlich aufzehren. Ich werde zittern, fluchen, applaudieren. Und dann, wenn es greifbar sein sollte, dieses Gefühl der Erleichterung, des Durchatmens – dann spüre ich ihn schon, den Schlag in die Magengrube. Jenes Eintracht-Gefühl, das man nur als Anhänger dieses Vereins haben kann, dieser Dauerkonjunktiv von „Es hätte klappen können“.

Ich bin nervös, Leute. Ab sofort gibt es meine Welt wieder nur in schwarz und weiß, in verkorkstem Wochenende und erfreulichem Wochenende, in mieser Stimmung oder guter Laune. Und ich wette, so wie mir, geht es Tausenden und Zehntausenden Anhängern von Eintracht Frankfurt heute und in Zukunft.

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Eine Antwort zu “Das Eintracht-Gefühl

  1. Das Gefuehl kenne ich zuuu gut auch wenn ich tausende Kilometer weit weg bin.

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