B(VB)-Elf

Samstag, 15.30 Uhr irgendwo da in einer der unattraktiveren Ecke Deutschlands. Auf dem Fußballfeld in Dortmund steht eine Frankfurter Mannschaft ohne diesen ach-so-bösen Carlos Zambrano. Jener Verteidiger, der mal so verteidigt, wie es sich gegen Ballerinatruppen gehört: ruppig, so, dass die anderen zwar vorbeikommen können, es ihnen dann aber wehtut. Ein Stück Jürgen Kohler für diesen chirugischen Sterilofußball. Sie sind es eben nicht gewöhnt, die Internatskicker, dass es auch mal old school auf die Knochen gibt. Willkommen in der Realität, Biene Maja, wehgetan hat die SGE euch – und das ist weitaus mehr als ihr mit euren Jammer-und-Faller-Elf erwartet habt.

Seid beruhigt, ihr Meister des Understatements, ihr als so sympathisch vermarkteten Anti-Bayern, ihr Arbeiter, ihr Nicht-Spielerwegkäufer, ihr Hoffnung aller Mittel- und Unterklasseteams: An diesem besagten Samstag wird euch der Tretertrupp erspart bleiben. Es wird ge-bambat in der Innenverteidigung, oh Schröck oh Schröck heißt es im Mittelfeld und damit sollten die Vorzeichen noch etwas klarer sein für diese Partie. Im Pokal hat man es als Eintracht versucht, man hat sich sehr gut geschlagen und wurde geschlagen – in der Bundesliga darf man sich kräfte- und kartenmäßig ruhig etwas in den Dämmerzustand versetzen, denn wichtig ist es wieder der übernächste Sonntag. 15.30 Uhr, Heimspiel gegen Bremen. Alles andere ist nebensächliche Nebensache.

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