Dem Opportunismus frönen

Nun ist es wahrhaftig nicht so, dass ich erst seit gestern Eintracht-Fan bin. Es geht in Richtung 25. Jahr, in Richtung Vierteljahrhundert. Und doch erlebe ich in diesen Wochen etwas, das mir neu ist: Wie schon beim Frankfurtspiel in München, interessiert mich das Geschehen auf den anderen Bundesliga-Plätzen bedeutend mehr als die Partie meines Herz-und-Seele-Vereins.

Denn abermals gilt es dem Opportunismus (bezeichnet die Anpassung an die zweckmäßige jeweilige Situation beziehungsweise Lage) zu frönen: Ein Remis bei Hoffenheim gegen Stuttgart und ein Sieg von Braunschweig gegen Hamburg – plus ein FCB-Erfolg gegen Freiburg, Mönchengladbacher Wiedererstarkung gegen Bremen sowie ein Siege des Hauptstadt-Investorenklubs gegen Nürnberg.

Dann kann einem nämlich auch tabellarisch die als sicher geltende Niederlage in Dortmund egal sein. Auf ein paar Spielausgänge wie oben geschrieben, hoffe ich jedenfalls mehr als auf einen Sensationspunkt beim BVB. Käme dieser zustande, täte ich mir heute Abend sogar eine Faschingssitzung im Nachbarort an – das ist Aufopferung für den Verein, oder?!

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