Einzelkritik vs. Borussia Dortmund

Kevin Trapp: Beim 4:0 sah er schlecht aus. Macht das was aus? Nö. Armes Schwein in blauem Leibchen.

Alexander Madlung: Es ist bisweilen unfair, dass er spielen muss. Was die Gegenspieler mit ihm am Boden veranstalten, ist grob unsportlich, weil er da keine Chance hat. Er versucht, sein Können einzubringen. Das macht er, das gelingt ihm – es reicht nur einfach zu oft nicht.

Bamba Anderson: Das 0:2 darf er sich an den Hut stecken. Steht im Raum, zwei Meter vom Gegenspieler entfernt. Die Verletzung und die Auswechslung runden sein Tief symbolisch ab.

Sebastian Jung: Entschied das Spiel durch sein sinnfreies Dribbling früh.

Constant Djakpa: Wie immer zwischend wildentschlossen und vogelwild.  Aubemeyang lief ihm immer wieder davon, düpierte ihn. Der Strafstoß-Pfiff war ein Witz. Und doch war er nicht mal der Schwächste SGE´ler.

Marco Russ: Der einzige, dem man ein gutes Spiel und vor allem Willen attestieren kann. Leidenschaftlich, wild, ehrgeizig, böse und auch sicher.

Martin Lanig: War auch dabei und lief hinterher.

Tobias Weis: War auch dabei und irrte umher.

Stefan Aigner: Auf verlorenem Posten. Lief viel, bekam keine gescheiten Bälle und schon verpufft es, das Spiel.

Jan Rosenthal: Spielte er mit? Sogar 90 Minuten lang? Dribbelte mal ins Seitenaus, mehr war von ihm nicht zu sehen.

Alexander Meier: Eine gute Direktabnahme nach Jung-Flanke, sonst unsichtbar.

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Marc-Oliver Kempf: So bitter das ist, war das vielleicht sogar noch sein bestes Spiel für den Verein. Wann immer auf dem Platz steht, agiert er unglücklich und die Partie geht in die Hose – schade.

Stephan Schröck: Kam in ein verlorenes Spiel und wird sich fragen, wieso ihm in jedem Spiel ein Konkurrent vorgezogen wird, der schon mehrfach bestenfalls blass blieb

Bastian Oczipka: Durfte Praxis schnuppern nach einigen Verletzungswochen. Man ahnt als Fan schlimmes für die nächsten Wochen …

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Armin Veh: Abgeschenkt, wie schon gegen Bayern. Personell mag man das alles nachvollziehen können, es ist vermutlich die richtige Entscheidung den einen oder anderen Spieler für die wirklich wichtigen Aufgaben zu schonen. Und doch ist es bemerkenswert, wie wenig Enthusiasmus das Team aufbrachte. Denen war gefühlt alles recht egal, ob es gelang ,misslang – die Körpersprache zeugte von „ei ja, dann halt mal 90 Minuten hier durchhalten“. Das ist einfach zu wenig, Kräftegleichgewicht hin oder her. Gegen Werder Bremen, das gegen Mönchengladbach sich den Bonuspunkte holte, kommende Woche geht es so um die Wurst wie schon gegen Braunschweig. Ob das Veh-Konzept wieder aufgeht? Tut es das, zolle ich der Herangehensweise Respekt.

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