Das Licht in der Finsternis

Geht es nur mir so, oder gibt es noch mehr die zunehmend zornig werden, wenn der Blick nach so vergeigten Bundesligaspielen wie gegen Bremen wieder auf diese Europapokalkacke gelenkt wird?!

Jaja, schon klar, dass es das nächste Spiel ist. Wichtig, Millionen, Reputation und so. Trotzdem verbinde ich mit diesen EL-Auftritten nur noch Blendwerk und Balast am Bein. Europa ist Arsch, Urlaubsreisen nach Bordo oder Porto hin oder her. Irgendwie wünsche ich uns das Ausscheiden, zum eigenen Besten. Und mir tut’s richtig weh, so zu denken und zu schreiben.

Doch dann vergehen die zwei, drei Gram-Tage und man blickt auf die zwei je 40 Euro teuren Tickets, die man orderte, denkt an Flutlichtatmosphäre, volle Hütte und Gesänge, die Chance, diese einmalige nach bald einem Vierteljahrhundert … Ja, es wäre (zu) schön, am Donnerstag Zeuge des größten sportlichen Erfolgs seit 20 Jahren zu sein.

Trotzdem überstrahlt der kommende Sonntag, die Bundesliga, der Angstgegner Stuttgart gepaart mit dem Doppel-Aus von Pirmin Schwegler und Sebastian Rode die Gedanken. Wenn es nämlich am Sonntag (!) nicht klappt mit einem Sieg, sieht es richtig finster aus für Eintracht Frankfurt. Kein europäisches Licht wird das dann aufhellen können.

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3 Kommentare

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3 Antworten zu “Das Licht in der Finsternis

  1. Na_ich

    Die Aufstellung gegen Porto sieht wenigstens durchdachter aus als die gefühlt letzten 20 Spiele hintereinander.

    Evtl. hätte ich Kadlec statt Barnetta aufgestellt, aber sonst kann man nicht meckern.

  2. Adlerschnabel

    Noch’n Gedicht:

    Es sitzt ein Vogel auf dem Leim,
    Er flattert sehr und kann nicht heim.
    Ein schwarzer Kater schleicht herzu,
    Die Krallen scharf, die Augen gluh.
    Am Baum hinauf und immer höher
    Kommt er dem armen Vogel näher.
    Der Vogel denkt: Wie das so ist
    Und weil mich doch der Kater frisst,
    So will ich keine Zeit verlieren,
    Will noch ein wenig quinquilieren
    Und lustig pfeifen wie zuvor.
    Der Vogel, scheint mir, hat Humor.

  3. Adlerschnabel

    Wen interessiert schon Stuttgart, wenn es im Stadion nach Glamour riecht. Den VfB haben wir in jeder Erstliga-Saison hier und der letzte Heimsieg der Eintracht gegen Stuttgart dürfte etwa 20 Jahre zurückliegen, das letzte Spiel um die Qualifikation für ein Europapokal-Achtelfinale aber auch. Warum also an die statistisch zwangsläufige Aufbauhilfe für den VfB und den drohenden Abstieg denken.
    „..macht geschwind noch etwas Dampf, fällt ins Wasser, daß es zischt, und der Lebensdocht erlischt.“ (W.Busch)

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