Die lahme Ente und sein lahmer Haufen

Tja, Armin Veh. So viel dann zum Glückssieg des SC Freiburg in Frankurt. Sind vielleicht doch nicht so mies, diese Breisgauer. Haben vielleicht das richtig gemacht, was in Frankfurt niemand drauf hat: Arbeiten, sich eine Herangehensweise überlegen, diese durchziehen – und punkten. In der Winterpause werden sich Christian Streich und Co. sehr akribisch auf ihre 5,6 Spiele der Wahrheit vorbereitet, auf den Punkt trainiert, an ihrer Formation und Taktik gefeilt haben. Sechs von sechs Punkten gegen die direkte Konkurrenz nach zwei Spielen – Respekt, SCF!

In Frankfurt reicht es am Ende der Wahrheitswochen zur Erkenntnis, das man wohl absteigen wird. Jetzt, da auch der VfB Stuttgart – zuvor schon der HSV – auf Sieg gehen, dreifach punkten und das auch wollen. Punkte gegen Formschwache hamstern? Gegen 10 Mann versagen? Eine tote Mannschaft aufrichten? Einen Duselduselduselsieg zustande bekommen? Gut gemacht, Herr Veh, Herr Hübner und wie sie nicht alle heißen! Das ist wieder einmal perfekt und professionell gearbeitet worden in Frankfurt. Der Stadt, in der Profis stets trainingsfrei bekommen, der Trainer trotz inneren Abschieds weiterhorsten darf, das Management sich in dubiose Kommunikations-Geschichten und persönliche Fehden verstrickt, die Funktionäre Trümmer um Trümmer verpflichten …

Und dann noch das immerselbe Gelaber wie im letzten Abstiegsjahr: Die Mannschaft habe viel zu viel Potential um abzusteigen oder: Dann gewinnen wir eben die nächsten Spiele! „Wir stehen schlechter als wir sind“, sagt Armin Veh. Eine glatte Lüge. Wir sind mindestens so schlecht, wie wir stehen. Das hier ist die vehsche/eintrachtsche Bilanz 2013/2014: Zwei Siege gegen den jeweils 18., einen gegen 10 Bremer im Hinspiel, ein Duselsieg gegen Stuttgart, ein Irgendwie-Sieg gegen Berlin und ein weiter solcher in Leverkusen – wie, gegen wen genau, soll denn noch etwas gehen? Ja, ich weiß, ich wiederhole mich. Schlimm genug. Wird sich aber, einfach weil es Eintracht Frankfurt ist, nichts ändern.

Jetzt also das Strohalmspiel in Nürnberg. Niederlage oder Remis, mein Tipp. Aber in puncto Ausreden wird sich die sportliche Leitung von ihrer meisterlichen Seite zeigen. Der Flock für das Nach-Saison-Trikot ist jedenfalls bestellt „Eintracht Frankfurt Abstiegs-Tour 2013/2014 – Wissen, wie es nicht geht“

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Ein Kommentar

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Eine Antwort zu “Die lahme Ente und sein lahmer Haufen

  1. Ich traue mich schon gar nicht mir das Spiel anzuschauen. Bin viel zu gut gelaunt als das ich mir mit so einem Grottenkick wieder das Wochenende versauen will. Reicht wenn ich morgen frueh lese wie es ausgegangen ist.

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