Monatsarchiv: April 2014

Wie weit weg

Mou hat es dann doch nicht vollbracht. Schade. Aber Atlético Madrid spielt einen wirklich feinen, durchdachten Ball.

Eigentlich schaue ich leidgeprüfter Eintracht-Fan mir diesen hichglanzfussball nicht an. Und wenn, dann eher widerwillig. Zu sehr erkennt man dann, wie elend weit das Team des Herzens weg ist von der lauten Musik. Man könnte fast meinen, die Betreiben einen anderen Sport.

So hat er uns wieder, der Bogen zur Eintracht. Denn die wird aller Voraussicht nach am Samstag vom wiedererstarkten Leverkusen 2,3 Gegentore eingeschenkt bekommen. Dann wird man sich einreden, Leverkusen sei eben eine spitzenmannschaft…und das, drei Tage nachdem man zugesehen hat, was echte Spitze bedeutet. Meine Arne Eintracht, ich will gar nicht wissen wie viele Hütten sie kassiert hätte gegen eines dieser Halbfinal-CL-Teams O_O werden wir aber auch nie erfahren müssen.

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Mou und Cargalactigo

Die beiden besten Trainer weit und breit – Carlo Ancelotti und José Mourinho – mit dem schönsten Spielstil weit und breit: Defensiv agieren, dank Konterfußball und Standardsituationen explodieren. Es bahnt sich ein perfektes Champions-League-Finale an. Das, was Real Madrid – eine einst nur auf Hacke,Spitze,1,2,3 getrimmte Offensivmannschaft – gegen Bayern München gezeigt hat, das, was der Italinier Ancelotti und der Portugiese Mourinho spielen lassen, ist Ästhetik. Das, liebe Leser, ist für mich Fußball. Nicht, weil diese Mannschaften aus Spielern bestehen, die individuell dutzendffach besser sind als der beste Eintrachtspieler (Alexander Meier), sondern weil sie stringent spielen, ihre Teams so auf- und einstellen, dass es eine bestimmte Fußballdefinition umsetzen kann – eine, die sich gegen das populistische „wir wollen „schönen“ Offensivfußball spielen“ stellt. Und genau deshalb nervt es viele Zuschauer umso mehr, wenn die Defensive die Offensive zerschellen lässt, Erfolg hat. Das wird dann als Zerstörerfußball tituliert, als Igitt-Fußball. Und am Ende stellt sich dann hoffentlich José Mourinho vor die Mikrofone und tut das, was er so gerne tut: Den ganzen Affen, die ihm und seinem Team ans Bein pinkeln wollen, den verbalen Mittelfinger zeigen. Wobei ich angesichts dessen, was Real Madrid gespielt hat, zum ersten Mal in meinem Leben sogar dem weißen Ballett einen Titel nicht verweigern würde wollen. Für Athletico Madrid mit Trainer Diego Simeone gilt übrignes dasselbe: Die stehen auch so herrlich tief und kontern – im Normalfall. Im Hinspiel gegen Chelsea taten sie das nicht, prompt erhielten sie die Quittung. Eine Rechnung, die sie vermutlich am Mittwochabend bezahlen werden, weil Mou eben Mou ist.

Die Eintracht spielt übrigens am Samstag im letzten Heimspiel der Saison gegen Leverkusen. Ihr wisst ja, wie das ausgeht und auf welchem Rang die SGE-Saison endet 🙂

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Und alle so: yeah

Haben wir es also endlich geschafft. Den Klassenerhalt, die Bundesligasaison. Mehr als Erleichterung, dass man die Kurve noch bekam, bleibt aber nicht. Umso erstaunlicher sind die Einschätzungen eines Bruno Hübner, dass man eine super Saison gespielt habe. Bitte was? Unabhängig davon, dass man schlussendlich im besten Fall auf einem – in der Tat guten – 11. Platz stehen könnte (was nicht passieren wird), war das nah an einer Stöpselzieher-Saison. Die Aufbruchstimmung, der Glaube, es könne mal ein bisschen auf die einstelligen Tabellenplätze geschielt werden (TV Gelder), die Möglichkeit, einen guten Kaderstamm aufzubauen und durch Neuzuzänge zu verbessern, ist beschnitten. Man steht als SGE wieder dort, wo man irgendwie immer stand. Das ist okay. Aber das ist nicht super. Schon gar nicht, wenn man sich die letzten drei,vier Spiele und die abgeschenkten Chancen (Thema Wille) auf die TV Millionen (Thema Perspektive) ansieht.

Da passt doch die Ankündigung, dass man auch diesmal transfertechnisch nix großartiges reißen wird (können/wollen), weil es maximal vier, fünf Millionen gibt, die man für Verpflichtungen auszugeben gedenkt. Im Klartext: Man fischt wieder zwischen Tabellenposition 12 und 18 in der ersten Liga, vielleicht noch zwischen Rang 4 und 6 in der zweiten Liga.

Indes darf man ungestraft Sätze sagen wie, dass „im Idealfall der Trainer bis zum Beginn der Vorbereitung feststeht“ (Hübner). Ja, geht es noch? Fällt keinem auf, wie viel Nonsens in diesem Satz steckt? Seit Ende Dezember 2013 liegen die Karten auf dem Tisch (Veh geht) – und dann reicht es auch, wenn im Juli Klarheit herrscht, wer denn die Hütchen aufstellen soll. Absurd. Wie viel weiter könnte man in der Kaderplanung sein, Stichwort Verträge, wenn eben schon feststünde, wer neuer Trainer wird? Der könnte sich Spiele(r) schon anschauen, sie bei Trainingsbesichtungen wiegen, aufgenommene Spiele zu Hause anschauen, bei jenem Akteur den Daumen hoch, bei jenem den Daumen runter machen, sein Netzwerk anzapfen und mögliche Neuzugänge in die Pipeline schießen. Wäre alles möglich. Nicht so in Frankfurt. Da bibbert man in der Geschäftsstelle, dass der Hamburger SV mitsamt Mirko Slomka doch bitte absteige – um die letzte Option auf einen (dann) verfügbaren Trainer zu haben, der nicht dem Trio des Grauens entstammt.

Denn ein Name wie Uwe Neuhaus (ab in zwei Wochen Ex-Union-Berlin) kann nicht der Ernst des Vereins sein. Nicht, dass Neuhaus ein schlechter Trainer wäre – im Gegenteil. Aber in der Bundesliga war er nur Co, Meriten, die letztlich auch die Eintrachtspieler zwischen den Zeilen vom Veh-Nachfolger erwarten, hat er nicht viele gesammelt. Gertjan Verbeek (Ex-Nürnberg) hat man sogleich ausgeschlossen, Jupp Heynckes würde man nicht mal holen können/dürfen/sollen, wenn er es machen würde. Allmählich wird es also dünn mit denen, die verfügbar sind.

Wobei es sich ja abzeichnet, dass einer rausgekauft wird aus einem noch laufenden Vertrag. Sascha Lewandowski (der aber gar keine Profimannschaft dauerhaft übernehmen will, laut mehrfachen eigenen Aussagen) und Thorsten Lieberknecht (der in Braunschweig hohes Ansehen genießt, aber eben doch absteigen wird) werden immer wieder genannt. Uwe Rösler (dessen Lebensmittelpunkt seit 20 Jahren England ist, wo er Kultstatus genießt) zählt ebenfalls dazu.

Auf der Poleposition steht jedoch Kosta Runjaic. Ein Trainer, der mit Kaiserslautern wohl den Aufstieg verpassen wird – und das, obwohl er einen Kader hat, der mindestens genauso gut ist wie der, mit dem Armin Veh und Frankfurt aufstiegen. Auch nicht soooo die Bewerbung, möchte man sagen. Aber er wäre dann wohl frei, zu haben. Muss reichen.

Aber egal. In einem Verein, wo man auch bei Niederlagen die Mannschaft feiert und man zufrieden mit dem Allergeringsten ist, muss man sich eben mit wenig bescheiden. Leider schließt das wenig Können ein. Ändert alles nichts daran, dass man stets nur das Realistische möglich machen kann. Und das ist dann wohl irgendwas vom Schlag Runjaic. Löst kein Hochgefühl, aber wenigstens keinen Schrecken aus.

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Zum Punkt geduselt

Man mag nach diesem 36. Punkt der Bundesligasaison von Cleverness reden – wenn man sich die Welt so machen will, wie sie einem gefällt. Denn das Spiel in und gegen Hoppenheim war alles, nur nicht abgezockt. Es war Dusel gepaart mit Dusel und einem Platzverweis für den Gegner zur exakt richtigen Zeit aus SGE-Sicht. Man sollte also bitte nicht so tun als ob man sich als Frankfurt souverän planvoll verteidigend einen Punkt erarbeitet hätte. Ganz im Gegenteil: Den Eintracht-Großchancen in Halbzeit eins (Russ / Madlung / Lanig) steht eine ganze Latte von verpatzten Hochkarätern auf der anderen Seite gegenüber. Drei Mal versprang alleine diesem A. Modeste der Ball einschussbereit vor Keeper Kevin Trapp – letzterer hielt dann glücklicherweise einen unberechtigten Foulelfmeter.

Das, was die Eintracht seit dem gefühlten Klassenerhalt beim Sieg gegen Mainz bietet, ist schlicht und ergreifend schlecht. Die Spannung ist diesem Team vollends verloren gegangen, die Körpersprache vermittelt eine gewisse Unlust, der Wille, mehr zu erreichen als einen 13., 14. Tabellenplatz, ist jedenfalls nicht zu erkennen. Womit man wieder über die Perspektive, die mancher Spieler in Frage stellt, sprechen sollte. Man könnte sie sich im Kollektiv selsbt erarbeiten, auf bescheidenem Niveau, aber tabellarisch sichtbar. Es macht eben doch einen Unterschied, ob man – entgegen aller Vorzeichen – noch in Richtung Rang 9 / 10 giert (was bis zum Schalkespiel, wie mehrfach bereits geschrieben, groteskerweise drin war) oder ins Ziel torkelt, egal ob das auf Position 15 oder 11 endet.

Wenn das die Antwort auf die Charakterfrage sein soll, na dann Prostmahlzeit – wobei man ehrlicherweise sagen muss, dass nach 15 Hinrundenpunkten als Ausgangspositon 21 in der Rückrunde schon zeigen, dass man irgendwann mit dem (erfolgreichen) Arbeiten und dem nötigen Willen angefangen hat.

Nach der Saison, die aber rechnerisch immernoch nicht im Klassenverbleib gemündet ist, wird ein Schnitt anstehen. Der Trainer geht, und mit ihm einige Spieler. Darunter auch der eine oder andere Stammspieler. Der demontierte aber auch dauer-kokketierende Kapitän, etwa auch ein Sebastian Jung, je nach Angebot auch ein Carlos Zambrano. Eventuell Kevin Trapp? Dazu gesellt sich eine ganze Reihe Reservisten. Und dass man von Joselu lieber die Finger lassen sollte, jedenfalls für Beträge jenseits der 2 bis 3 Millionen Euro, ist derzeit dann auch wieder zu sehen.

Mehr dazu in den nächsten Tagen und Wochen. Jetzt muss ich erstmal die letzten fünf Minuten des Spiels vor- und zurückspulen. Sowas sah man zuletzt beim Nichtangriffspakt in den 80ern.

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Schmidtchen hat sich geschlichen

Roger Schmidt wechselt von Salzburg zu Bayer Leverkusen – und lässt Eintracht Frankfurt ganz alt aussehen.

Während es eine absolut logische Entscheidung des Trainers ist, dem Geld, der sportlichen Möglichkeiten und der regionalen Nähe (Schmidt ist Ostwestfale) zu folgen, stehen Bruno Hübner und Co. blamiert da. Fünf Monate nachdem der Verein wusste, dass Armin Veh den Vertrag nicht verkängern wird, ist es immernoch nicht gelungen einen Nachfolger zu finden. Und derjenige, der es hätte werden sollen, für den man sogar 1,5 Millionen Euro hätte bezahlen wollen, sagt „Nö“.

Für die Eintracht bedeutet das jedenfalls, dass sie einen Trainer verpflichten werden, der a) die absolut offenkundige Notlösung ist (Throsten Fink, Bruno Labbadia, Markus Babbel) und b) so gar kein positives Grundempfinden in Kader und Umfeld auslösen wird.

Was das konkret für die Kaderplanung bedeutet, Herrschaften, wird jedem in den kommenden Wochen faktisch vorgeführt. Stichwort: Klauseln, Stammspieler, Transfers.
(14.15 Uhr: Da ist der erste schon – Marvin Bakalorz wechselt zu Paderborn, drei Jahresvertrag. Ablöse: stolze 150 000 Euro.

Edit:

Nochmal zum Zeitstrahl des Ganzen. Armin Veh sagt im Dezember, dass er aufhöre. Jetzt ist es fast Mai. Und Heribert Bruchhagen wurde gelyncht, weil er Vehs Nicht-Verlängerung im Frühjahr öffentlich machte. Dabei hat man den Eindruck, dass die in Frankfurt erst seit genau diesem Moment angefangen haben, über die Trainernachfolge nachzudenken. Wundern tät’s mich net. Wie so vieles einfach nur noch kopfschüttelnd zur Kenntnis zu nehmen ist. Fink, Labbadia, Babbel – die werden ihr Glück kaum fassen können. Wie wäre es mit Skibbe als Co-Trainer? Der netzwerkt uns dann noch Caio zurück in den Stadtwald.

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LeVEHrkusen

Es gibt tatsächlich wieder ein Bundesligaspiel. In Sinsheim geht es für die minimalistische Eintracht darum, drei bis vier Tore zu erzielen um am Ende einen – den letzten nötigen – Punkt für den Klassenerhalt mitzunehmen. Vom Gewinnen darf man ja nicht mehr sprechen, TV-Tabelle, Perspektiv-Millionen und Co. sind selbst für Profisportler ganz offenkundig zu abstrakte Größen um Adrenalin- und Motivationsschübe auszulösen.

Dabei ist das eigentlich entlarvend. Denn so oft wie mancher Spieler in Frankfurt das Wort Perspektive in den Mund nimmt um seinen Vertragsverlängerungs-Zwiespalt zu erklären, muss man kontern: Wieso schafft ihr euch nicht selbst mal diese – offensichtlich ja bislang mangelnde – Perspektive dort, wo ihr seid und verdient? Es ist nicht davon auszugehen, dass ein Eintracht-Funktionär verboten hat, zwei, drei Spiele im Jahr mehr zu gewinnen, drei, vier Positionen weiter oben zu stehen, zwei, drei Tore gegen Porto mehr zu schießen/weniger zu kassieren.

Da blickt ganz schön viel Narzissmus durch, wenn einer von Perspektive babbelt. Denn was er damit sagen will, ist, dass er selbst bei einem Wechsel besser dran wäre, weil seine Leistungen in einem stärkeren Kollektiv ja viel besser würden. Angst und Bange sollte einem SGE-Spieler werden, wenn er sich die Liste der Namen durchliest, die wechselte und anderswo wenigstens Karrierejahre verlor.

Auf der anderen Seite: Wer nicht in und für Frankfurt kicken möchte (und wer sie nicht trainieren möchte), der soll doch bitteschön gehen. Sofort, ohne lawieren. Zumindest dann, wenn die Funktionäre nicht Kleckerablösen á la zwei, drei Millionen Euro in verklausulierten Verträgen verankern.

Hoppenheim am Wochenende also. Wird man es abermals eher genervt denn angestachelt runterspielen? Antwort: nein. Nach den Verarsche-Auftritten zuletzt muss und wird mehr Leistung kommen. Ob das von Erfolg, sprich Punkten gekrönt sein wird, darf bezweifelt werden. Die Herren Schwegler, Lanig und Djakpa werden von Firmino und Volland ein paar Knoten in die Beine bekommen, während Marco Russ als Linksaußen das karge Offensivspiel anzutreiben versucht. Dann pfeift der Schiedsrichter einen Freistoß aus 20 Metern für Herrn Salihovic und der Deckel ist draufgeschraubt, solides 4:2 für die Turn- und Spottgemeinschaft 18,99 Euro. Und in der Folgewoche tobt Armin Veh entspannt über die Charakterlosigkeit der guten Jungs aus Frankfurt, lässt uns etwas mehr über seine nun geregelte Zukunft wissen (ergo: Armin Veh wird Leverkusen trainieren), während Roger Schmidt und das Grauens-Trio von der Resterampe ein paar weitere Tage durchs Dorf getrieben werden.

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Zum richtigen Zeitpunkt

Gerrtjan Verbeek. Am Mittwoch in Nürnberg entlassen. Da hätten wir ihn, den Trainer, der weit vor Granden wie T. Fink, M. Babbel oder B. Labbadia liegen sollte was die Nachfolge Armin Vehs in Frankfurt angeht. Sicher, Verbeeks Bilanz beim Club ist dürftig. Die letzten Wochen reihte sich Misserfolg an Misserfolg – und doch muss man genauer hinsehen. Der FC Nürnberg war und ist, wie kein anderes Team der Bundesliga, von Verletzungen geplagt. Zig Stammspieler sind langfristig ausgefallen (Ginczek, Gebhardt, Nilson, Feulner, Hasebe, Chandler, Hlousek …) – dieser Substanzverlust war und ist auf Dauer von niemandem zu kompensieren. Zum Vergleich: In Frankfurt sind nicht halb so viele Spieler, schon gar nicht so lange ausgefallen. Und doch wurde vom Trainer, vom Verein zeitweise eine Verletzenmisere beklagt. Was soll Nürnberg, was soll Verbeek sagen?

Der Holländer hat trotz allem Eindruck hinterlassen. Ein Indiz dafür, was mit ihm gehen kann, wenn die Spieler gesund sind, sah man zu Beginn der Rückrunde. Da fegte der FCN kurzzeitig über die Plätze: 12 von 15 Punkten in den ersten fünf Rückrundenspielen – die Niederlage gab es gegen Bayern München. Stürmer Josip Drmic erzielte unter Verbeek 13 seiner 16 Saisontore. Als dann die Bänder in Nürnberg im Tagestakt rissen – ab Mitte Februar – und die Wochen ohne personelle Alternativen vergingen (durch Sperren die Malaise sogar verschlimmert wurde), war die Aufholjagd gestoppt – und trotzdem sah es anfangs sogar noch passabel und planvoll aus, was der Club spielerisch bot. Dann irgendwann paarten sich die Niederlagen mit spielerischer Tristesse. Mit der Konsequenz, dass Verbeek nach wenigen Monaten entlassen wurde – in der Clubhoffnung, dass die letzte Patrone nochmal für 5,6 von 9 möglichen Punkten reicht.

Verbeek hat jedenfalls Charakter, lässt sich nicht verbiegen, findet klare Worte. Er hat die Spiele, von dem, was man mitbekam, realistisch eingeordnet. Verbeek wäre vielleicht einer für Frankfurt, der – aus Eintracht-Sicht – genau zum richtigen Zeitpunkt entlassen worden ist. In der Theorie. In der Praxis werden sie an Roger Schmidt baggern / bittstellen, ggf. 1,5 Millionen Euro drucken und als Notnagel letztlich einen aus dem Trio des Grauens (siehe oben) präsentieren. Und was macht der püntklich jedes Frühjahr kokettierende Pirmin eigentlich? Fragen über Fragen.

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