Minimalkonsens

Und schon wieder verloren, SGE! Sollen sie doch wechseln. Alle. 13. Platz, weil man nie mehr wollte als es möglich war, mehr zu erreichen. Trainer, Spieler, Funktionäre – wen juckt es denn, Urlaubsmodus all season long! Und es wird toleriert, von ganz oben bis nach ganz unten. Laxe Einstellung als Markenkern einer Mannschaft, eines Vereins. Na, da kann man sich als Trainer der etwas erreichen will – in allen 34 Spielen – ja wirklich auf die Mannschaft freuen.

Das (auch von der SGE) gerupfte und europapokalbelastte Freiburg (!)  in der Schlussphase dank Hannover um 1 (!) Tor von der Eintracht regelrecht deklassiert. Bremen vor einem, Hannover, Berlin. Problemlos hätte man zwei von denen hinter sich lassen können. Aber nein. Minimalistenkacke. Da muss man nicht zum x-ten Mal die Etat-Fragen stellen, da schmiert Frankfurt sowieso ab in puncto Effizienz. Es geht auch gar nicht um Geld. Es geht darum, ob man seine Arbeit richtig macht, die Basics. Macht man in Frankfurt nicht. Konsequent wäre jetzt Thorsten Fink als Trainer. Stünde diesem Klub perfekt zu Gesicht.

Mal ohne Mist: Wieso sollte man Spielern nach solchen Vorstellungen, solchen Galen nachtrauern? Klar, man wittert da ein bisschen Klasse, das es in Frankfurt gibt – Trapp, Zambrano, Jung, Meier, Aigner. Und danach? Einige passable, danach viel Leerlauf und noch mehr, wo es schlicht nicht reicht. Könnte man getrost umwerfen, dieses Gebilde. Wobei: Das wird sowieso passieren. Doof nur, dass eben nie die Dünnen als Sauerbier irgendwo hin wechseln, nein, es sind stets die paar Gutklassigen. Jung macht den Schwegler, macht den Rode. Und wer dann den Jung macht, werden wir auch noch sehen. Aber Truppenteile wie Takashi Inui, Jan Rosenthal, Stephan Schröck und Co. bleiben im Regal stehen. Viel Spaß, Pep Tuche…Guardiola, mit diesem Gerüst als Mannschaft.

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9 Kommentare

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9 Antworten zu “Minimalkonsens

  1. Pingback: #Link11: Bye bye my love | Fokus Fussball

  2. Jermaine Jones Junior

    Armin Veh und seine „fehlende Perspektive“. Pirmin Schwegler und sein „Projekt“. Mein Gott, diese Phrasendrescherei ist mittlerweile sowas von abgedroschen. Für wie dumm halten die eigentliche die Fans?

  3. Kann man alles so stehen lassen !!!
    Leider
    Gruß aus Brasilien

  4. Der Norddeutsche

    Zitat Bruchhagen direkt nach dem Spiel:
    «Es war eine tolle Saison. Zehn Spiele in der Europa Liga und ein Pokalviertelfinale gegen Dortmund. In der Bundesliga haben wir uns zwar schwer getan. Unter dem Strich war es aber dennoch eine gute Spielzeit.»

    • Beantwortet wenigstens die Frage danach, wieso Frankfurt nicht mehr erreicht, als es erreicht: Weil man es gar nicht will – nicht mal, wenn es rechnerisch möglich ist. Die ganz oben verschaffen denen ganz unten ein Alibi für Alibifußball. Fisch. Kopf. Gestank. Und das sage ich als einer, der seit Jahren die Bruchhagen-Flagge hochhält.

      • Anonymous

        Mit der Saison kann man alles in allem schon zufrieden sein, was aber trotzdem ärgert, dass man das Gefühl nicht los wird, dass man hätte mehr erreichen können.

      • Adlerschnabel

        Ich glaube, Bruchhagen hält das Gebotene für genau das, was das „Umfeld“, die Kundschaft, verdient. Es verkauft sich ja auch nach wie vor zufriedenstellend.

  5. Olli

    Glückwunsch an Mainz und Hannover, die noch auf den 10. Platz geklettert sind! Eines des besten Dinge an dieser Saison ist die Tatsache, das 28 Punkte reichen, um definitiv drin zu bleiben. Verdammtes Glück gehabt SGE.

    • Jermaine Jones Junior

      Viel mehr Gück hat der HSV. Früher gabs den Relegationsplatz gar net. Außer ganz früher..

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