Ex und hopp

22.11 Uhr an diesem Dienstag: Joachim Löw weiss vom Wechsel Sebastian Jungs nach Wolfsburg. In wenigen Stunden, spätestens nach Ende der Saisonausklingkicks, erfährt es auch die Öffentlichkeit. Schade, dass er geht. Bitter.

Bitterer als Pirmin Schwelgers Abgang. Die Eintracht hat ein massives Problem. Wieder mal selbst erschaffen zudem. Kein Trainer, keine Neuzugänge, Abgänge der Leistungsträger … Aber Constant Djakpa hat man mit aller Manneskraft halten können. Sagt vermutlich viel überdenken Zustand des Gebildes aus, wenn einen so eine Personalie schon beschäftigt.

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8 Kommentare

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8 Antworten zu “Ex und hopp

  1. Jermaine Jones Junior

    http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/sport/eintracht-frankfurt/eintracht-frankfurt-ohne-linie-12938147.html

    Ein perfekter Artikel, der es genau auf den Punkt bringt. Gute Arbeit, FAZ!

    • Beim Aufschlägen der Zeitung heute morgen war ich sehr angetan, dass endlich mal jemand das große ganze analysiert. Machen wir hier ja schon seit Monaten, aber immerhin steht es jetzt mal außerhalb der Blog-Nische, dort wo es zur Diskussion hingehört.

  2. Anonymous

    Zu Ignjovski „in Absprache mit der SGE…“. Sonst hätte er wohl noch die Regional Tour mitgemacht und irgendwann im Urlaub gemerkt, das es nicht mehr geht?

    Bezüglich der Klauseln muss man doch nur zum Club „auf schauen“. Drmic kommt für verhältnismäßig viel Geld und die AK wird auf das 3-4 fache festgelegt. Bei der Eintracht schafft man es hingegen selbst bei einer Vertragsverlängerung zu aufgestockten Bezügen der Korsett Stangen nicht, eine entsprechend hohe Klausel zu platzieren und wirft sich vor dem Berater / Spieler in den Dreck. Hauptsache die Spieler hängen noch ein Jahr dran. Da muss man sich schon fragen wie hoch die Anziehungskraft wirklich ist und ob die aufgezeigten Perspektiven nicht mehr als nur heiße Luft sind.

  3. Staniii

    Zu Ignjovski „in Absprache mit der SGE…“. Sonst hätte er wohl noch die Regional Tour mitgemacht und irgendwann im Urlaub gemerkt, das es nicht mehr geht?

    Bezüglich der Klauseln muss man doch nur zum Club „auf schauen“. Drmic kommt für verhältnismäßig viel Geld und die AK wird auf das 3-4 fache festgelegt. Bei der Eintracht schafft man es hingegen selbst bei einer Vertragsverlängerung zu aufgestockten Bezügen der Korsett Stangen nicht, eine entsprechend hohe Klausel zu platzieren und wirft sich vor dem Berater / Spieler in den Dreck. Hauptsache die Spieler hängen noch ein Jahr dran. Da muss man sich schon fragen wie hoch die Anziehungskraft und die aufgezeigten Perspektiven wirklich sind.

  4. Oliver

    So ärgerlich die Ausstiegsklauseln auch sind, sie haben wohl dafür gesorgt das Jung und Schwegler überhaupt noch mal einen Vertrag bei der Eintracht unterschrieben haben. Ohne die Klauseln wären sie wohl vor zwei Jahren weg gewesen, vielleicht schon vor 3 Jahren. Eventuell ohne Ablöse. So haben sie noch ein paar Jahre für uns gespielt und es gibt jetzt noch eine Ablöse. Was aber unglaublich sauer aufstößt, sind die unverschämt niedrig spekulierten Summen die man aufrufen muss. Aber das sie gehen, ist einfach die Konsequenz, wenn es dieser Trottel … ähm …. Traditionsverein es in 6 Monaten nicht schafft einen Nachfolger für Veh zu präsentieren. Das wird nicht mal (nur) am Geld liegen was sie nun verdienen werden, da fehlt wirklich jede Hoffnung auf Besserung und Perspektive. Von daher kann man froh sein, dass die Mannschaft sich wirklich noch bis zum Spiel gegen Mainz den Arsch aufgerissen hat. Danach hatte einfach keiner mehr Bock. Leider sogar verständlich. Professionell, sicher nicht, aber nachvollziehbar.

    Seit der Hübner da ist, gibt sich dieser Verein der Lächerlichkeit Preis. Es gibt keine Geheimnisse mehr, alles wird offen gemacht und der Öffentlichkeit preis gegeben. So hat man natürlich beschissene Grundlagen für Vertragsverhandlungen. Wer will zu so einem Verein kommen. Professionell ist anders. Da haben sich die Spieler nach Mainz einfach mal ans Management angeglichen.
    Als Bruchhagen noch die Zügel in der Hand hatte, gabs zwar auch Spekulationen. Aber was davon hat wirklich mal zugetroffen?

    Und was man sich da so an Neutzugängen an Land gezogen hat:
    kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/604385/artikel_ignjovski-verabschiedet-sich-mit-op.html

    Man mag schon gar nicht mehr die Sportnachrichten Webseiten anklicken …. vor lauter Angst.

    • Sicher, die Klauseln haben diesen Effekt. Aber wie du schon sagst: Für wen sind denn 2,5 Mio / 3 Mio Euro in dieser Branche noch Geld? Mainz bezahlt mittlerweile locker 4 Mio für einen Koo, Aubgsburg sticht uns im Leih-Rennen um Dong-Won Ji aus .. Und dass Spieler der oberen Kategorie, wie Schwegler und Jung es unabhängig von allem sind, von Konkurrenten umworben werden die solche Beträge aus der Portokasse bezahlen, muss doch jeder wissen. Wenn man sowas schon macht, dann müssen da auch marktwertähnliche Summen rein. Mit einem wie Jung hätte man vor 3, vor 2, vor 1 Jahr locker 5 Mio. + verdienen können. Eher sogar mehr. Von Sebastian Rode will ich erst gar nicht reden, da geht mir heute noch die Hutschnur hoch, weil eben auch so absehbar.

      Und zu Ignovski und der Verletzung: Das ist so typisch Eintracht, wie es nur geht. Es wäre wirklich zum lachen, wenn es nicht so sinnbildlich für diesen Klub wäre.

      Jedenfalls, und das macht mich so fuchsig, habe ich das Gefühl das da sehr viel Laienhaftigkeit am Start ist. Das wirkt alles so viel unprofessioneller und undurchdachter als anderswo – immer wieder sei Mainz genannt. Wo genau ist eigentlich das Problem, sich da Sachen abzugucken? Oder Stuttgart, was die Jugendarbeit angeht? Das alles existiert ja nicht erst so /so gut seit gestern.

      • Oliver

        Beim Rode hatte man vor einem Jahr wenigstens die Chance noch richtig Kohle zu machen. Aber ich höre noch BH’s Worte: „Ein Abstieg kostet mehr als wir mit Rode verdienen würden“. Fazit draus: 15 Punkte in der Hinrunde und 21 in der Rückrunde (aus effektiv eigentlich nur 12 Spielen). Der Kerl wäre absolut verzichbar gewesen – und das absehbar.

        Bei Lewandowski kann man wenigstens noch drüber spekulieren, ob Dortmund mit den vielen Millionen oder mit dem Spieler besser dran war. Das Pokalfinale wirds wohl zeigen. Götze’s 39 Mio. – so sieht ne festgeschriebene Ablöse aus. Oder als Reus von Glachbach zum BVB kam. Aber wenn man bedenkt, was Dante die Bauern gekostet hat – wir sind in guter Gesellschaft.
        Mittel- und unterklassige Vereine machen sich heute halt von jungen Talenten erpressbar.
        Dazu noch unser Glanzstück mit der Stadionmiete, wo wir die absolute Arschkarte der Liga haben. Auch da geht sehr viel Potential gegenüber Vereinen wie Stuttgart den Bach runter.

        Der einzige Lichtblick fürs nächste Jahr: Neben Paderborn muss man nur einen weiteren hinter sich halten um wenigstens die Relegation zu erreichen. Vielleicht reichen nächste Saison wieder 28 Punkte. Für den 16. Platz. Man muss fast schon beten, das Fürth den HSV in die Insolvenz schießt.

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