Rundgang durch den Krämerladen (II)

Nach der fixen Verpflichtung von Makoto Hasebe (DM), Timothy Chandler (RV) und Alexsandar Ignovski (DM/RV): Welche Namen könnten auf der Liste der Eintracht-Neuzugänge stehen? Welche sollten es, welche Transfers sind unrealistisch oder unnötig? Schon vor dem Nach-WM-Karussell lohnt ein Blick in die Regale derer, die nicht der Kette „Selbstbedienungsladen Bundesliga-Absteiger“ angehören. Die Fortsetzung des Rundgangs durch den Krämerladen – eine Auswahl einiger Namen, speziell für die Außenbahnen (Daniel Caligiuri nannte ich bereits in Teil 1, siehe Link).

Karim Bellarabi, von Leverkusen an Braunschweig ausgeliehen, wäre eine Möglichkeit. Doch SGE-Ex-Coach Veh und der VfB Stuttgart sollen an dem dran sein. Der gute Draht von Frankfurt (Bruchhagen) zu Leverkusen (Völler) könnte da was möglich machen.

Raphael Holzhauser, vom VfB Stuttgart ein Jahr nach Augsburg ausgeliehener, linker Offensivmann. Startete bei Stuttgart vor zwei Jahren zwischenzeitlich durch, in Augsburg hing er durch. Vertrag bis 2015. Der 1,93 Meter große Spieler, er wäre kein surrealer Transfer.

Ivo Iličević, HSV, Ex-Kaiserslautern und gebürtiger Aschaffenburger ist auf der linken offensiven Außenbahn zuhause, hat Vertrag bis 2015 und könnte einer der vielen beim HSV sein, die dem Neu-Neu-Neu-Neu-Aufbau zum Opfer fallen. Hat noch Probleme, seine Erstligatauglichkeit dauerhaft nachzuweisen.

Alexander Baumjohann, im offensiven Mittelfeld flexibel einsetzbares Ewigtalent, mittlerweile bei Hertha BSC. Vertrag bis 2016. Könnte finanziell machbar sein (Martkwert wird auf 1,5 bis 2 Millionen Euro taxiert), das kann aber eigentlich niemand so recht wollen.

Mike Frantz, 27 Jahre aus … Nürnberg, beidfüßiger Linksaußen und vermutlich für kleines Geld zu haben. Ein Tor und eine Vorlage in 31 Spielen (ca. die Hälfte als Stammspieler, die andere Hälfte als Joker). Insgeaamt 109 Spiele, 17 Scorerpunkte. Eher mäßig.

Aleksandar Stevanovic, seit 2011 in Bremen und zentral sowie links offensiv einsetzbar. Abslösefrei im Sommer, fünf Bundesliga-Einwechselungen, sonst Werder II STammspieler. Der 22-Jährige also während Schaaf-Amtszeit in Bremen, aber eben nicht bei den Profis. Schwer vorstellbar, dass nach drei Jahren Verharren in der 4. Liga ein Leistungssprung zu erwarten ist.

Predrag Stevanovic, wie sein Bruder seit 2011 in Bremen, zentral und rechts offensiv einsetzbar. Ablösefrei im Sommer, drei Bundesliga-Einwechslungen, sonst Werder II Stammspieler. Der 23-Jährige war also während Schaaf-Amtszeit in Bremen, aber eben nicht bei den Profis. Schwer vorstellbar, dass nach drei Jahren Verharren in der 4. Liga ein Leistungssprung zu erwarten ist.

Patrick Ochs von Wolfsburg, für den Fall dass man mit als rechten Mittelfeldspieler – was er ja zwischenzeitlich mal spielte – planen würde. Sein Name tauchte ja vor der geregelten Jung-Nachfolge mal auf in Frankfurt. Sollte man schon aus Emotionsgründen nicht verpflichten.

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