Hauptsache Freiburg

Zum Abschluss der Holper-Vorbereitung geht es dann also gegen Inter Mailand. Ein Hauch Glorie für jene, die sich an das Grau gewöhnt haben. Was wird geschehen gegen die Italiener? Die Eintracht, die ohne die muskulär angeschlagenen Stefan Aigner und Alex Meier – der aber offenbar im System von Trainer Thomas Schaaf wackelt – antritt, wird bei allem lari-fair-0-Aussage-Hintergrund wissen, dass sie sich nicht derart hilflos präsentieren kann, wie das in bislang allen Vorbereitungsspielen gewesen sein soll. Ballgeschiebe, Quergepasse, Einheits-Tempo und wackelnd in der Defensive – das würde die Stimmung der 50 000 im Stadion und der weiteren paar Zehntausenden am Fernseher endgültig ruinieren. Bislang ist es für uns alle nur eine Ahnung, wie schlimm oder wie normal es um diese Mannschaft steht. Heute haben Zambrano und Co. die Möglichkeit, vor allem für sich selbst, aber auch für jene, die sie tragen sollen, tragen müssen, Hoffnung keimen zu lassen. Ein Sieg wäre dabei weniger wichtig als der optische Eindruck, dass die Spieler das System, die Laufwege, die Spielweise gecheckt haben. Dass Sicherheit zu sehen ist. Wenn es dann 0:3 enden würde, wäre das auch egal. Allemal besser als ein 1:1 oder 2:2, wo man das Gefühl hat, der Zufall schmiedete das Ergebnis.

In diesem Sinne: Noch eine Woche bis zum Pokal, noch zwei bis zum ersten Spiel in der Bundesliga. Madrid oder Mailand, Hauptsache Freiburg.

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