Einzelkritik vs. FC Augsburg

Kevin Trapp: Starke Paraden und dreifach im Pfosten- bzw Linienretter-Glück. Machtlos beim Gegentor.

Carlos Zambrano: Robust, komprisslos, hitzköpfig. Alles wie immer. Muss dringend an seinen Vorstößen, sofern er sie denn macht oder machen soll, arbeiten.

Bamba Anderson: Wackelig, hatte mit Gegenspieler Sascha Mölders körperlich enorme Probleme. Im Aufbauspiel fast ausschließlich lange Bälle.

Constant Djakpa: Notgedrungen der Spielmacher, versucht zwar sein Bestes, mit dieser Rolle aber sichtbar überfordert. Wirre Flanken, wenigstens defensiv solide.

Aleksandr Ignovski: Noch so ziemlich der Beste in dem Spiel. Allerdings, vor allem in der ersten halben Stunde, mit zu vielen Abspielfehlern. Nach vorne wirkungslos.

Makoto Hasebe: Gab dem zaghaften Angriffsspiel eine Struktur, spielte gute Pässe. Dann bekam er sich wegen der „Leistung“ von Schiedsrichter Gräfe nicht mehr ein, musste rot-gefährdet ausgwechselt werden. Erwies dem Team somit ein Bärendienst, obgleich die Gründe fürs Ausrasten verständlich sind.

Marco Russ: Wucht ja, Wille ja, aber für das nötige Ankurbeln des Spiels gerade gegen schwächere Gegner reicht das so nicht. Hätte lieber anstatt Anderson in der Innenverteidigung aufgestellt werden sollen.

Lukas Piason: Schlecht. Körperlos, lässig, ohne Impulse. Wieso durfte er (durch)spielen? Schlechtester Spieler in rot-schwarzen Farben.

Václav Kadlec: Bemüht, aber mit sehr vielen Fehlern im Passspiel. Selbst in der stärkeren ersten Halbzeit vier, fünf Fehlpässe. Ist eben kein Mittelfeldspieler, so, wie schon Fenin, Altintop und viele andere Stürmer, die plötzlich Außen ran sollten.

Takashi Inui: Fehlerbehaftet und lässig wie eh und je. Ein – ungewohnt – guter Torschuss. Für einen Offensiven viel zu wenig.

Haris Seferovic: Eine einsatzfreudige 1. Halbzeit, aber bis auf einen Kopfball im zweiten Abschnitt keine Torgefahr.

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Slobodan Medojevic: Vielversprechende Akzente, aber Struktur a la Hasebe konnte er nicht ins Spiel bringen.

Johannes Flum: Unsichtbar.

Alexander Meier: Verunsichert. Ihm gelang kaum etwas, ein wenig Schwung kam mit ihm zwar in die Partie, aber das auch nur im Mü-Bereich.

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Thomas Schaaf: Es bestätigt sich der Eindruck, dass er in einem Team mit vielen personllen und spielerischen Mankos, zu viele Baustellen aufgemacht hat. Das Spielsystem bzw. die Spielweise oder dessen Sinn erschließt sich dem Zuschauer nicht, so geht es wohl auch den Spielern. So zumindest treten sie auf. Ein Kombinationsspiel, das Passen über drei,vier,fünf Stationen findet nicht statt, nicht mal in langsamster Geschwindigkeit. Schwimmt dann noch die Defensive, wie etwa Bamba Anderson an diesem 3. Spieltag, reichen lange Bälle nicht aus um ein passables Ergebnis zu erreichen, ja nicht mal mehr, um die Defizite zu kaschieren. Es ist am 3. Spieltag das eingetreten, was schon am 1. hätte passieren können, vielleicht sogar passieren müssen: Ein Gegner nutzt die vielen (Abspiel)fehler aus und nimmt sich die drei Punkte mit. Die Eintracht muss einiges dafürtun, dass die vier Punkte, dieser noch-OK-Saisonstart nicht sehr bald in ein ernüchterndes, wohl realistischeres Licht gerückt wird. Wenn auch nicht nachrichtentauglich, gibt es wohl mehr als nur mich – den Schwarzmaler – welche die Eintracht vor einer üblen Saison sehen. Siehe Link.

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