Einzelkritik gegen FSV Mainz 05

Kevin Trapp: Vom Freischwimmer der Mannschaft angesteckt oder Teil der Unsicherheit? Das Freistoßgegentor, der Sargnagel, geht jedenfalls auf ihn. Dass der direkt geschossen werden wird, sah ein Blinder. Hielt allerdings nach nur 10 Minuten Semi-Hochkaräter.

Alexander Madlung: Hebt vor dem 1:1 das Abseits auf und kommt dann zu langsam hinterher. Ansonsten wesentlich besser als sein Nebenmann.

Carlos Zambrano: Vogelwilder Auftritt, der mit dem überfälligen Platzverweis veredelt wurde. Hätte schon die erste Halbzeit nicht überstehen dürfen, sorgte stets für Unruhe.

Bastian Oczipka: Hielt seine Seite weitgehend dicht, auch wenn er nach vorne ohne Impulse blieb. Fiel insgesamt wenigstens nicht negativ auf. Das macht ihn zu einem der besten Frankfurter.

Timothy Chandler: Von Beginn an lässt sich die Unsicherheit bei ihm erkennen. Verteidigt nicht souverän, sondern wählt aufgrund der Fehlerangst stets die Sicherheitsvariante ins Seitenaus. Nach vorne etwas besser.

Marco Russ: In der Rückwärtsbewegung in Ordnung, nach vorne ohne Schwung und Idee. Zu viel Wucht und zu wenig Ruhe im Aufbauspiel.

Lucas Piazon: Spielte angeblich auch mit. Bewies erneut seine Untauglichkeit, zumal über (fast) 90 Minuten.

Stefan Aigner: Neben dem unbedingten Willen, macht er auch Dinge, die Hand und Fuß haben. Manchmal zu wild, oft glücklos, aber nie aus dem Spiel. Noch der beste Eintrachtler, und das nicht nur wegen des selbst erarbeiteten Tors.

Marc Stendera: Ein starker Pass in Halbzeit eins, sonst abgemeldet. Defensiv versucht er nachzusetzen und die Gegner zu beackern, aber er ist a) nicht schnell und b) nicht körperlich genug.

Haris Seferovic: Ganz schwach. Das fünfte, sechste Spiel in Folge, wo er vor allem im Passspiel Fehler an Fehler reiht. Er ist zu wild, trifft immer und immer wieder falsche Entscheidungen. Starke Torvorlage, sonst aber weiterhin völlig neben der Spur – und nächste Woche gesperrt (gut,dass man Vaclav Kadlec jetzt abgegeben hat)

Alexander Meier: Total abgemeldet. Beschränkte sich ab Mitte der ersten Halbzeit nur noch auf das Ab- und Querlegen sowie Verteilen der Bälle. Und selbst das war mühevoll. Bekommt seit Wochen keinen einzigen verwertbaren Ball mehr in die Spitze.

————–

Thomas Schaaf: Was soll das? Weiterhin kein System, keine Spielweise, keine Konzept. Es war, ist und bleibt Zufall, ob gepunktet wird oder nicht. Erwischt der Gegner einen schwachen Tag, kann der Frankfurter Gurkenkick zu Punkten reichen, spielt der Gegner auf 100 Prozent zuende, ist die Eintracht chancenlos. Die Offensive hat der Trainer mittlerweile kastriert, kein Ball landet mehr im Sturmzentrum, die Defensive bleibt so anfällig wie seit seinem Amtsantritt. Und ganz offenkundig, siehe seien immergleichen Spieltags-Analysen, hat er nicht den Hauch einer Ahnung wie es besser geht. Woher soll dieses Wissen auch plötzlich kommen? 22 Bundesligaspiele lang geht das jetzt schon so oder so ähnlich, dass sich das mit einem Mal ändert, ist – zumal nach der ergebnislos verstrichenen Winterpause – höchst unwahrscheinlich. Personell hat er ja, bis auf die Hereinnahme von Johannes Flum, ja schon alles versucht in dieser Saison. Quo vadis, Herr Schaaf, kommt da noch etwas oder ist es vielleicht an der Zeit sich selbst hinterfragen (zu lassen)? Es drohen jedenfalls ähnlich desaströse Wochen wie in der Hinrunde. Spielerisch ist das sowieso unter aller Kanone, was die Schaaf-SGE zeigt. Da ist einiges von dem zu sehen, was einst unter dem Trainerimitat als Maxime galt: Irgendwie nach vorne brötzen die Kugel und hoffen, dass sie reinfällt. Kurzpass geschweige denn Tempo(wechsel) gibt es nicht mehr.

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4 Kommentare

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4 Antworten zu “Einzelkritik gegen FSV Mainz 05

  1. Jermaine Jones Junior

    Irgendwie glaube ich dem Alex Meier mehr als Bruno Hübner. Meine Intuition sagt mir, dass Bruno Hübner uns am Saisonende vor den Kopf stoßen wird (Vereinswechsel? Bloß wohin? Ingolstadt?). Er hat sich schon einige Feinde im Verein gemacht.

  2. Der Norddeutsche

    MEIER SCHIESST GEGEN HÜBNER

    Eintracht-Stürmer Alex Meier hat ich
    gegen Kritik von Sportdirektor Bruno
    Hübner gewehrt. „Er versucht ja schon
    seit längerer Zeit, sich negativ zu
    meiner Person zu äußern, wenn er die
    Gelegenheit hat“, sagte Meier am Sonn-
    tag dem hr-sport. Er wisse auch, warum
    dem so sei, hielt sich zu den Hinter-
    gründen aber bedeckt. „Ich kann immer
    nur mein Bestes geben und das mach
    ich“, so der Stürmer.

    Hübner hatte nach dem 1:3 in Mainz die
    Laufleistung Meiers kritisiert. „Wir
    wissen ja: Wenn Alex kein Tor schießt,
    ist er unauffällig. Diese Kröte müssen
    wir schlucken“, so der Sportdirektor.

    Gefunden im hr Text . Heute!

    Was ist jetzt los?
    Kann mich bitte jemand aufklären?
    Wir der „Direktor“auch untragbar

    • Zur Einordnung: Meier mit der drittbesten Laufleistung aller Frankfurter.

      Der Hübner ist ein Schwätzer und seit langem schon untragbar. Aber der verlängert jetzt erstmal mit Zambrano für 3 Mio Euro 😀
      Raus mit dem Sportdirektor!

      • Florian

        plus signing bonus für irgendwelche Co-Owner, nicht vergessen. 😉

        aber die Hintergründe wären wirklich mal interessant.

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