Hello Haedo

Tatsächlich soll es Leute geben, die nun in Nelson Haedo Valdez einen Hoffnungsträger sehen. Ein Weder-Stürmer-noch-Mittelfeldspieler, der seit August wegen der zweitschwersten Sportlerverletzung keine (ernste) Minute mehr gegen den Ball getreten hat.

Jetzt, da der völlig formschwache Haris Seferovic nicht mittun darf, Alexander Meier -wieder mal – enteiert wurde und Fehleinkauf Nr. X Václav Kadlec verliehen wurde, können nur für wenige die Stunden schlagen. Sonny Kittel soll ja nun angeblich diese etwas undefinierbare Seferovic-Position begleiten gegen den Hamburger SV. Oder eben der Valdez Nelson, zumindest so ab Minute 60,70 rum, wie man hört. Denn so flatterig und tor-ungefährlich der Südamerikaner auch ist, er rennt wie ein Irrwisch – so bitter es ist, dass das heute bei Eintracht Frankfurt immernoch nicht zur Grundlage gehört. Jedenfalls teilt Valdez dahingehend Seferovics Stärke, den Einsatz.

Und sonst so? Rang 7 soll es laut Heribert Bruchhagen nun also sein zum Saisonende. Gut, kann man fordern. Kann man auch erreichen. Dafür muss man aber halt mal was bringen, angefangen beim Nicht-Rasieren der besten Spieler, über Nicht-Vertragsgespräche mit Minderleistern, über Training bis zu Systemumstellung, Taktik, Laufleistung, Zweikampfverhalten und Kombinationsspiel. Weniger reden, mehr machen. Mehr als andere, jedenfalls mehr als der HSV.

Doch irgendwie schwant mir übles. Ich nehme ja auch ein Rumpel-1:0, aber außer dem Rumpeln geht halt seit zig Wochen quasi nichts.
Quo vadis, Thomas Schaaf?

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