Der 30.6.2015

Stefan Reinartz, Christian Träsch, Marcell Janßen, Christian Fuchs und Yunus Malli haben etwas gemeinsam. Alle sind im Sommer – Stand jetzt – ablösefrei verpflichtbar, bis auf den Offensivmann Malli handelt es sich um in Frankfurt drigend benötigte Defensivspieler. Für die Eintracht sind das ein paar interessante Personalien – so unkreativ wie sie auch auf den ersten Blick wirken, wären sie nicht die schlechtesten (Heiko Westermann…) Varianten beim Eintreten gewisser Szenarien.

Stefan Reinartz, der aber sicher höhere Ambitionen – von Mönchengladbach ist die Rede – hat als Frankfurt sie realisieren wird können, wäre als defensiver Mittelfeldspieler ein großer Zugewinn. Momentan mangelt es bei der SGE – bis auf Makoto Hasebe – an höherqualitativen, konstant agierenden Sechsern.

Christian Träsch als Außenverteidiger, etwa für Timothy Chandler, oder als zentral defensiver Mittelfeldspieler wäre (auf beiden Positionen) eine sinnige Verstärkung aus eben jenen Gründen.

Marcell Janßen und Christian Fuchs spielen vorwiegend als Linksverteidiger, können auch eine Position weiter vorne spielen, und wären trotz des etwas höheren Fußballeralters als Ersatz für den offenbar nicht verlängerungswilligen Bastian Oczipka denkbar. Auch den Vergleich mit Constant Djakpa oder ggf. einem der aktuellen Außenmittelfeldspieler im SGE-Kader müssten sie nicht scheuen.

Yunus Malli, der zuletzt die Eintracht via Tor ausknockte, könnte als quirliger, flinker Stürmer zumindest von der Bank aus eine gute Ergänzung sein. Zumal mit der Rückkehr, schon gar nicht einer gestärkten von Vaclav Kadlec aus Prag gerechnet werden sollte.

Den meisten dieser Namen, wie auch Jan Schlaudraff, Moritz Leitner oder Patrick Ochs haftet zwar der Zenit-Zweifel und das Kicker-Scouting an. Aber das Angeln eines 28-jährigen Belgiers, wie momentan ja gemutmaßt wird, als Chandler-Konkurrent, erscheint auch mehr „veruschen-wir-es-halt-mal-auf-einem-bis-vor-2,3Jahren-unterbewerteten-Markt“-Wundertüte, da man perspektivisch sicher auf den jüngeren US-Amerikaner setzen würde wollen.

Die Baustellen, die es schon im Winter gab, wird es jedenfalls auch im Mai/Juni/Juli in Frankfurt geben. Plus einige mehr, wie man vermuten darf: Torwartposition, jedenfalls hinter Kevin Trapp. In der Innenverteidigung wird man ein bis zwei Kaderplätze neu zu besetzen haben, auf beiden Außenverteidigerpositionen wird es ein, zwei Zugänge bedürfen, im defensiven Mittelfeld muss jemand vom Format Hasebe her und sowohl auf der (linken) offensiven Außenbahn als auch im Sturm – ein dritter Mann, der nicht Luca Waldschmidt heißt – wird bestückt werden müssen.
Das ist erstmal die Skizze der Quantität. Über die Qualität, deren Einschätzung letztlich oft ein Vabanque-Spiel ist, reden wir bei Zeiten. Oben sind ja zumindest mal die offensichtlichsten Vorschläge, ob offensichtich nun gut oder schlecht zu bewerten ist …

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