Avancen von Jens, Signale zu Andre

Diese Relegation ist so lächerlich. Zwei der miesesten Teams ihrer Klassen bleiben drin, zwei der besten ihrer Liga bleiben im Morast stecken und werden – ja, DFL, das geht auf euch zurück – personell gefleddert. Fußball-Darwinismus, weil es der Verband so im Regelwerk verankert hat. Übrigens: Der größte Skandal spielt sich ja in den 4.-Ligen ab, wo Mannschaften, die nach 38 (!) Spielen Meister geworden sind, nicht aufsteigen dürfen. Einfach weil.

Nun gut. Eine elende Saison hat einen elend-würdigen Abschluss gefunden: Hamburg bleibt in der Liga, 1860 bleibt in der Liga, Kickers Offenbach zementiert in der 4. Liga. Und dass Darmstadt uffgestiegen ist, ja gut, als Hesse freut man sich natürlich. Aber die Gesamtschau verbessert das nur unerheblich, dafür waren die Abstiege von Truppen wie Hamburg, Stuttgart oder Hannover zu nötig, zu sehr herbeigesehent.

Widmen wir uns nochmal in ein paar Zeilen der Eintracht aus Frankfurt. Dort rückt die Aufsichtsratssitzung Anfang nächster Woche näher, danach werden wir auch den Trainernamen und, darauf folgend, Spielergerüchte serviert bekommen. Jens Keller, Ex-Spieler der SGE und erfolgreicher Trainer bei Schalke 04, bringt sich mittlerweile derart offensiv ins Gespräch – zum 2. Mal in der Bild-Zeitung, deren Leser ihn bei einer Trainerwahl knapp als Erstwahl auf die Schaaf-Nachfolge wählten – dass er als Kandidat bereits raus sein dürfte. Das lehrt jedenfalls die Erfahrung der Eintracht-Entscheidungen der Vergangenheit. Dass Armin Veh, wie Frankfurts Rekordspieler Karl-Heinz Körbel mutmaßt, wieder Coach der Eintracht wird … eigentlich schwer vorstellbar, zumal Veh einen sauberen Abgang hatte. Aber da Rückholaktionen ja durchaus eine Tradition am Main haben … Die Personalie dürfte also doch Chancen haben.

Indes verdichten sich die Anzeichen, dass die SGE gewillt wäre, die fälligen 500 000 Euro Ablöse für Paderborns Trainer André Breitenreiter zu zahlen. Der Bruchhagen-Bekannte gilt wohl als bester Komrpormiss im Verein, zählt zur Riege der jüngeren Trainer – also kein „Kind der Bundesliga“ im klassischen Sinne – und hätte den Segen des scheidenden Vorstandsvorsitzenden. So jedenfalls meine Informationen aus der Fußball-AG nahen Kreisen. Doch aller interner Wille ist wenig wert, wenn Breitenreiter sich – aus welchen Gründen auch immer – für einen Verbleib in Paderborn entscheidet. Es soll, so hört man, (natürlich) ums Geld gehen; sowohl was die Perspektive in Westfalen, als auch in Frankfurt angeht. Breitenreiter will nicht nochmal mit einem Kirchenmaus-Kollektiv antreten.

In puncto Spielerverpflichtungen ist der erste vielversprechende (Abstiegs)Kicker schon Geschichte, Jonathan Schmid wechselt – natürlich – zu Hoppenheim.

Advertisements

Ein Kommentar

Eingeordnet unter Beiträge

Eine Antwort zu “Avancen von Jens, Signale zu Andre

  1. Jermaine Jones Junior

    +++Laut HR soll Bruchhagen am Samstag gesagt haben, dass Lewandowski als möglicher Trainer nicht auszuschließen ist+++
    +++Gemeinsames Treffen der Herren Bruchhagen, Hübner und Veh im Rahmen des CL-Finals in Berlin am Olympiastadion+++
    +++Veh: „Wir haben uns normal unterhalten“+++

    Man, man, man. Ich bin so gespannt auf Montag!!!

Diskussion

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s