Vorteil, Eintracht

Ein Jahr nach dem Dauerkarten-Verleih, ein Vierteljahr nach dem Ende des Trainer-Intermezzos von Thomas Schaaf, ist das Heimspiel-Kribbeln zurück. In wenigen Stunden gilt es wieder einzutauchen in jene Atmosphäre, die bislang noch jeden Erstbesucher in den Bann gezogen hat. Vereinshymne, Aufstellung, Tankard – und vor allem Fußball, der den Namen verdient!

Gegen den FC Augsburg steht Eintracht Frankfurt bereits vor dem ersten wegweisenden Spiel der Bundesligasaison. Die Eindrücke gegen den VfL Wolfsburg, der allerdings auch noch nicht bei 100 % war/ist, passten. Da war weitaus mehr gut als schlecht. Doch was nützt das, wenn gegen den ebenfalls mit einer Niederlage gestarteten FCA nun gepatzt würde? Nichts. Im Gegenteil, eine Pleite zuhause gegen Augsburg – das allerdings gefühlt immer gegen Frankfurt punktet – würde früh Dampf aufsteigen lassen im SGE-Kochtopf. Ein Remis, das es wohl werden wird, ist dann die oft zitierte Mixtur aus „nicht Fisch, nicht Fleisch“.

So oft wähnte man sich gegen Augsburg schon in der Favoritenrolle, so oft ging das schon daneben. Stets sah man schlecht aus, gegen die ekelig spielenden Tobias Werner und Raul Bobadilla. Letzterer ist glücklicherweise Gelb-Rot gesperrt. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil für die Eintracht.

Die einzige Aufstellungs-Änderung wird es eventuell auf dem linken offensiven Flügel geben. Die denkbaren Möglichkeiten sind groß, wenngleich keine wirklich passt. Der gelernte Stürmer Vaclav Kadlec kommt in Betracht, viele würden ihn nach all den Monaten sicher endlich mal wieder spielen sehen. Luca Waldschmidt und Joel Gereghizer liegen so ziemlich auf einem Wahrscheinlichkeits-Level. Der neue Serbe wird noch hintendran sein und bleiben. Und alles andere als ausgeschlossen ist, dass Takashi Inui seine – dann aber wohl letzte – Rehabilitierungs-Chance erhält.

Egal wer spielt, angestachelt von den Fans in der Nordwestkurve, muss mal wieder Emotion, Leidenschaft, Spielkultur, vor allem aber Effektivität in den Eintracht-Korpus gelangen. Welchen tabellarischen Kampf Frankfurt in dieser Saison kämpfen wird, kann man in Kürze erahnen. Vier Punkte aus den ersten drei Spielen – gelänge dem Team das, darf man optimistisch sein. Was das rechnerisch bedeutet, ist klar: ein Zähler ist das Minimum heute.

Advertisements

2 Kommentare

Eingeordnet unter Beiträge

2 Antworten zu “Vorteil, Eintracht

  1. Olli

    Vorteil Eintracht: Inui und Medojevic scheinen nicht im Kader zu sein 🙂

  2. Auf dem Mars
    Auf dem Mond
    ueberall ein Hesse wohnt
    Viel Spass beim Heimspielauftakt. Da waere ich gerne dabei
    Viele Gruesse aus den Bergen in Yunnan / China

Diskussion

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s