Monatsarchiv: September 2015

Aus dem Knick

Nun gut, ich sehe die Kritik an dem Spiel von Eintracht Frankfurt ja ein, ich teile sie in Teilen sogar. Aber die Ernüchterung, die sich breitzumachen scheint, ist mir dann doch etwas zu viel emotionale Düsternis.

Fakt ist, dass die SGE gegen Berlin in der zweiten Halbzeit, speziell ab der 60. Minute schlecht spielte, Hertha die Partie vermutlich sogar gewonnen hätte, wenn das Spiel 100 statt 90 Minuten gedauert hätte. Fakt ist auch, dass BSC im ersten Abschnitt zwei, drei sehr gute Chancen hatte – die Eintracht jedoch auch. Entscheidend ist jedoch eine ganz andere Feststellung, und zwar die, dass die Mannschaft in einer engen Bundesliga näher an Rang 4 als an Rang 16 steht und bisher in allen Spielen konkurrenzfähig, nicht selten die etwas bessere Truppe war. Mit ein bisschen weniger Unglück holt man gegen Schalke wenigstens einen Punkt, dann ist man punktetechnisch zweistellig und vieles liest sich besser. Spiele auf Augenhöhe gehen eben mal so, mal so aus. Das Frankfurt eines eben dieser Duelle auf Augenhöhe hätte gewinnen müssen (Gegen Berlin hatte man das in der Hand und verschenkte es), ist klar. So what?

Zum einen steht der Klub tabellarisch so ziemlich genau dort, wo er wohl hingehört. Ein anderes Ergebnis, und er stünde entweder deutlich weiter oben (Rang 4) oder minimal weiter unten. Zum anderen waren die personellen Baustellen doch bekannt, in diesem Blog wurden sie die ganze Saison 2014/2015 hindurch immer wieder benannt (Rechtsverteidiger, linkes offensives Mittelfeld), aber die Frankfurter Funktionäre entschieden sich bewusst dafür, nicht zu handeln, nicht gegenzusteuern. So läuft man eben mit einem Notnagel als Rechtsverteidiger auf, der defensiv löglich arbeitet, sich in alles und jeden reinwirft, aber am Ball verzweifelt. So läuft man mit dem technisch guten, stets bemühten, aber ebenso schlicht zu langsamen Marc Stendera als Linksaußen, wenn auch auf Halbposition, auf. Wenn man dann noch im defensiven Mittelfeld zu wenig Tempo entwickelt und Passpräzisionsprobleme hat, die zweite Reihe bei Einwechslungen keine wirkliche Hilfe ist – nunja, dann sollte man vielleicht das Spiel gegen Köln nur als das Hochlicht ansehen, das es war. Die Mannschaft hat ja auch in anderen Spielen schon gezeigt, dass diese Power, zumal das strukturelle Vorgehen ja durchaus kein Zufall war und ist.
Entscheidend für die Stimmung, sogar weniger als für den Saisonverlauf, wird die Partie in Ingolstadt sein. Tabellarisch Augenhöhe, aber personell wäre es lachhaft, die Ingolstädter auf Augenhöhe zu sehen. Die haben, wie auch Darmstadt einen euphorisierten Lauf, keine Frage. Aber wenn die Eintracht neben ihren fußabllerischen Möglichkeiten, die man schon gesehen hat und die vorhanden sind, nun mal so etwas wie eine Mentalität entwickelt – und nicht dieses fahrige Larifari-Gegurke á la Berlin – ist ein Sieg in Bayern nicht nur möglich, sondern Pflicht.
Die Ingolstädter werden indes tief stehen, weshalb Spieler wie Luc Castaignos Mühe haben werden. Das wird keine Gala, aber wen juckt es? Die Eintracht hat jetzt, eben weil der Gegner a) formstark und b) diszipliniert ist, eine Chance. Eine Möglichkeit, den Stimmungsknoten wieder zu lösen. Dazu müssen aber einige wenige Spieler sportlich (Makoto Hasebe zählt dazu) und so ziemlich alle mental aus dem Knick kommen. Die Geilheit aufs Gewinnen, die ging diesem Verein zu lange ab. Wird mal Zeit, das zu ändern, Europaambitionen hin oder her.

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Seinen Platz gefunden

Es ist eine Binse, dass die Tabelle mit jedem Spieltag aussagekräftiger wird bzw. das sie das Leistungsvermögen der Bundesligisten mit jeder gespielten Woche realer darstellt. Wäre diese Liga zwischen den Großkopferten und dem Rest nicht so eng beisammen – mit einem Sieg/einer Niederlage kletten/fallen Teams um bis zu einem halben Dutzend Positionen – kann man in Bezug auf Eintracht Frankfurt nach dieser recht ernüchternden englischen Woche nur feststellen, dass die Mannschaft genau dort steht, wo sie hingehört. Irgendwo im Nirgendwo, sagen die einen. Im gesicherten Mittelfeld, die anderen. Manch einer stört sich am Mittelmaß, andere wissen das zu goutieren. Glas halbvoll, Glas halbleer – die immerselbe (Mentalitäts-)Frage des menschlichen Daseins.

Neutrale Orientierung bietet im Fußball letztlich nur die Zielsetzung der Vereine. Eintracht Frankfurt hat sich eine ambitionierte vorgenommen. Europa soll es dann schon sein, das Liebäugeln mit den Rängen 6 und 7 ist vernehmbar gewesen, nur in diese Richtung sind Aussagen von Spielern (vor dem Berlinspiel Marc Stendera) und Funktionären (Axel Hellmann) zu interpretieren. Eine realistische Maßgabe, eine Vision sowieso, das muss bei Eintracht Frankfurt anno 2015 wirklich mal drin sein; ewiger Klassenkampf, das ist bei einem 35+Millionen-Etat irgendwann wirklich nicht mehr vermittelbar. In einem Atemzug mit den Bordeaux-Porto-Nikosia-Träumen wird aber auch stets die Schwierigkeit aufgrund der Ausgeglichenheit der (Mittelfeld-)Bundesliga genannt. Ebenfalls richtig. Und doch ändert diese Problematik nichts daran, dass eine Mannschaft auch mal in Fahrt kommen muss. Am besten dann, wenn die Gelegenheit dazu vorhanden ist, die Ausgangssituation es hergibt. Etwa, nachdem man siegte, spielerische Sicherheit gefunden hat und drei Gegner auf Augenhöhe auf dem Spielplan stehen hat. Das war der Rahmen vor der englischen Woche, die man nun mit schmalen zwei von neun möglichen Punkten beendet hat. Gegen den nach dem 5. Spielzag 10. (Hamburg), 4. (Schalke) und 11. (Berlin) – die SGE war seinerzeit 8.
Da ich ein Freund davon bin, Ergebnisse primär nach Spielplan (Form des Gegners), sekundär nach Spielverläufen (dem gegen einen Gegner möglichen) und erst tertiär nach Vereinsnamen einzuordnen, resümiere ich: Das sind mindestens zwei Punkte zu wenig, auch unabhängig vom Streben nach Rang 6 oder 7. Eines der Spiele, und zwar das gegen Berlin zuhause, muss ein Team gewinnen, dass zumindest irgendetwas mit dem Kampf um besagte Plätze zutun haben will. Mehr noch: Ein ab der 10. und bis zur 70. Minute so unbedarft auftretendes Team wie Hertha BSC sollte eine Mannschaft schlagen, die nicht in den Abwärtssog geraten will.

9 aus 21 ist, da müssen wir nicht lange drum herum reden, in Ordnung. Ein Fehlstart ist das nicht. Eine Berufung zu höherem aber ebenso wenig. Es ist das, was Eintracht Frankfurt eben ist: Mittelmaß. Die Vorsilbe grau oder solide – Optimisten wählen die eine, Pessimisten die anderen – spare ich mir bewusst.

In den kommenden Tagen wird über die bevorstehenden Gegner gesprochen werden. Darüber, ob es ab sofort nicht eher schwerer denn leichter für die SGE wird. Bis dato hat man als Gegner gehabt, den nun Tabellen…

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Als nächstes geht es auswärts gegen den 8. (Ingolstadt) und zuhause gegen den 14. (Mönchengladbach). Ein Sieg, ein Remis und man hält die Tabellenregion, wird eher auf einen einstelligen Rang kletten. Zwei, ein oder gar kein Punkt, und wir reden von Stagnation oder Abrutschen ins untere Drittel. Der Herbst hat begonnen, liebe Mitfans. Wir haben schon einige kühle, schroffe Oktober, speziell November erlebt. Ob uns das diesmal erspart bleibt? Das Ingolstadt-Spiel ist jedenfalls früh zu einer Partie geworden, die über die Temperatur in Frankfurt entscheidet.

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Punktverlust durch Doppel-Luc

Der Grund für den doppelten Punktverlust von Eintracht Frankfurt gegen Hertha BSC Berlin ist recht schnell gefunden: Die Auswechslung von Stefan Aigner bzw. Einwechslung von Scheuklappen-Stürmer Luc Castaignos gepaart mit dem Rabenschwarz-Auftritt des ebenfalls eingewechselten Luca Waldschmidt. Eine Quasi-Doppel-Unterzahl konnte das Team nicht kompensieren, ab der 65. / 70. Minute lief bei der SGE kaum noch etwas zusammen. Je länger das Spiel dauerte, desto mehr bettelte die Heimmanschaft um das Gegentor. In der Schlussviertelstunde konnte man zudem erkennen, dass die Eintracht platt war. Dazu später mehr.

Die Defensive wurde von Hertha-Angriff zu Hertha-Angriff poröser, das Mittelfeld zerfiel so langsam in seine Bestandteile und Entlastung, Kurzpässe, Ballbesitz gab es spätestens ab der 80. Minute nicht mehr. Gegen einen Gegner, der nicht mal massiv drückte, der lediglich Ballbesitz verteidigte und auch bei Rückstand spät hinten nie aufmachte – weshalb SGE-Trainer Armin Vehs Idee, Castaignos für den Konterfall einzuwechseln, vollends daneben ging. Die Hertha verwickelte die Eintracht bis zuletzt in ein Spiel, das wie eine Unentschieden-Partie ablief, in welchem es darauf ankam, wer das entscheidende Tor mehr will. Die Berliner drückten, ohne richtig gefährlich zu sein, auf den Treffer. Folgerichtig geschah es dann auch. Und mit dem späten 1:1 kippte die Begegnung nochmal deutlich zugunsten der Gäste. Plötzlich war es die Eintracht, die hinten aufmachte – gewollt oder unfreiwillig. Läuft es richtig schlecht aus Sicht der Gastgeber, schießt Berlin kurz nach dem Ausgleich noch das 1:2, David Abraham verhinderte das.

All das gesagt, hatte Luc Castaignos sogar vorher die Entscheidung auf dem Fuß. Doch anstatt den Ball auch nur in Tornähe zu bringen, als BSC-Innenverteidiger und BSC-Torwart es ihm so leicht wie irgendmöglich machten, fabrizierte er den vielleicht kläglichsten Abschluss der jüngeren Eintrachtgeschichte. Vollspann 10 Meter über das Tor. Wohlgemerkt: Der Mann hat in dieser klassischen Heber- oder besser noch Innenseiten-Situation fast Vollspann abgezogen, Druck auf den Ball gegeben!

Wieder einmal zeigt sich, dass außer Alexander Meier kein Eintrachtspieler in der Lage ist, einen halbwegs schwierigen Ball ins Tor zu schießen. Alleine auf den Tormann zulaufen, wie Castaignos das etwa gegen den VfB Stuttgart erfolgreich tat, ist natürlich kein selbstverständliches Tor. Es ist jedoch physisch simpler als etwa das neuerliche 1:0 durch Meier. Sobald ein Zuspiel mal nicht 100, vielleicht nur 80%ig kommt, eine Abschlusssituation nicht so ganz ohne Weiteres zu haben ist, ein gewisser technischer Anspruch von Nöten ist, hapert es bei der Eintracht gewaltig. Dabei war das besagte Castaignos-Ding nicht mal eine Situation, bei der man zur Lösung Weltklasse benötigt.

Während die Offensive, und da wird der Ausfall von Haris Seferovic schon etwas zu beigetragen haben, ein solala ins Stammbuch geschrieben bekommt (ein paar gut herausgespielte Szenen gab es ja in der Tat, speziell in Halbzeit 1), war die Defensive gerade in der Zentrale gut, gestärkt von einem abermals unaufgeregten und sicheren Lukas Hradecky. Auch Bastian Oczipka lieferte eine gute Leistung, schaltete Kalou total aus. Aleksandar Ignovskis Schwächen hingegen werden gerade gegen Teams, in den die SGE selbst Fußball spielen muss, immer sichtbarer: die Ballbehandlung.

Das Problem beginnt im vor der Abwehr liegenden Mannschaftsteil. Im Mittelfeld passt vieles nicht. Da ist Stefan Reinartz noch der Fels in der Brandung, in der Rückwärtsbewegung ist das sicher, im Aufbau verteilt er die Bälle clever, gestaltet die Angriffe variabel. Makoto Hasebe hat da deutlich mehr Schwierigkeiten, ist von der Form der Vorsaison etwas entfernt. Er hat eine gewisse Fehlpassquote in sein Spiel eingebaut, die sich verfestigt. Nach vorne bleiben Impulse von ihm zu oft aus. Insgesamt ist das Stellungsspiel im defensiven Mittelfeld nicht (mehr) 100%ig.
Die Knackpunkte sind jedoch auf den Halbpositionen bzw. Außenbahnen. Gegen die Hertha rotierte da das Offensivtrio munter drauf laus: Aigner, Kadlec, Stendera wechselten eine Stunde lang beständig. Marc Stendera, der zwar eine gute, bissige Leistung zeigte, fehlt neben dem Tempo das Stellungsspiel auf dieser Position; egal ob links oder rechts, logischerweise. Stefan Aigner präsentierte sich gewohnt engagiert, auch spielerisch verbessert, brachte aber den Fuß auch nur zu zwei Dritteln in die Tür. Trotzdem war er ein lebendiges Element, ein Unruheherd so lange er mittun durfte. Vaclav Kadlec merkte man die fehlende Praxis an, er blieb blass, verdaddelte eine gute Torchance durch einen Annahmefehler. Als dann Luca Waldschmidt kam, lag der Flügel jedoch völlig blank, dem jungen Mann gelang überhaupt nichts, weder nach vorne, noch nach hinten. Seine in der Schlussphase herbeigeführte Auswechslung ist weniger eine Höchststrafe, als vielmehr das Eingeständnis des Trainers, einen Fehler begangen zu haben.
Ein Fehler übrigens, der vorhersehbar gewesen ist. Die Entscheidung, bei 1:0 und einem recht ausgeglichenen Spiel plötzlich mit 3 Stürmern aufzulaufen – Meier, Waldschmidt, Castaignos – und dazu noch einen Zehner auf Halbaußen spielen zu lassen (Stendera), ließ die Eintracht viel zu offen werden. Kadlec und Aigner raus, Waldschmidt und Castaignos rein: Das bedeutet offensiv, keinesfalls positions- gar ausrichtungsgetreu zu wechseln.

In der ersten Halbzeit, das vielleicht mal generell zum Spiel, sah das bei Frankfurt ganz gut aus. Nach 15, 20 Minuten hatten sie die Berliner, die bis dato schon zwei, drei Mal sehr gefährlich zu Chancen kamen, im Griff. Mit dem Seitenwechsel war von dem Zugriff aufs Spiel weitaus weniger geblieben. Man hatte, wie schon gegen Hamburg und Schalke, weitaus seltener den Ball. Nun stand man jedoch auch kollektiv tiefer. Mit allen Konsequenzen, die das auf das eigene Vorwärtsspiel mit sich bringt.
Ohne das jetzt schon georndet zu haben, noch die Frage, wieso wie Veh mit der Herausnahme von Castaignos bzw. Hereinnahme von Kadlec eine unnötige Positions-Baustelle aufgemacht hat. Seferovics Ausfall hättte das, so sehr Castaignos von dem Schweizer wohl auch profitiert, jedenfalls nicht zwingend zur Folge gehabt. Für den Überraschungseffekt allein, als Selbstzweck wird Veh das nicht getan haben.

Ein Wort noch zu der Müdigkeit, die in der Schlussviertelstunde sichtbar wurde: Konditionell scheinen 3 Spiele in 8 Tagen nicht möglich zu sein – jedenfalls dann nicht, wenn sie allesamt auf Augenhöhe geführt werden (müssen). Nur zwei von neun möglichen Punkten geholt zu haben, bedeutet jedenfalls, dass die SGE raus aus der 50-Punkte-Zielrichtungstendenz ist. Tabellarisch ist das sichtbar; aber entscheidend sind ja die Punktabstände. Drei Zähler bis Wolfsburg (4.) – aber auch nur fünf bis Augsburg (16.) und, wie vergangene Woche angekündigt, auf einem Level mit dem Hamburger SV. Tabellenroulette kündigt sich jetzt schon an. Problem: Abstiegskandidaten wie Darmstadt und Ingolstadt, auch Hertha BSC Berlin haben bereits mehr Punkte als die Eintracht. Mönchengladbach zieht sich erwartungsgemäß aus dem Anfangssumpf, Stuttgart wird mit dieser zwar absonderlichen, aber auf Tor-Erzwingung angelegten Spielweise auch irgendwann mal mehr als eine von 10 Hochkarätern versenken und beständiger punkten. Bleiben das in der Tat schwache Hannover, das aufgeplusterte Hoppenheim und das doppelbelastete Augsburg als mittelfristige Kellerkinder. Und natürlich Bremen, das aber immer nur ohne Zlatko Junuzovic einige Prozent schlechter ist.

Die Eintracht muss sich vorsehen. In Ingolstadt wird es weitaus schwerer als zuhause gegen Berlin. Und so eng wie die Tabelle ist und bleiben wird, bringt das Hamstern nichts. Ein Sieg muss her. Sowohl gegen Schalke, als man den die Mitnahme des einen Punkts (sinnigerweise) runterspielen wollte, als auch nun gegen Berlin, wo man das 1:0 runter-verwalten wollte, hat das Taktieren nicht funktioniert. Es braucht wieder etwas mehr Furor und weniger Reife, mehr Aktion, weniger Zurückhaltung. Mehr Machen-Wollen, mehr Lust – und weniger das jeweilige Gegenteil von diesen Attributen. Denn so reif das Team auch geworden ist, das hat nun Anflüge von Überreife, was zu einer gewissen Lässigkeit, mangelnder Laufbereitschaft führt. Ergebnis bekannt: Ein mageres 1:1 gegen Berlin, und wenn das Spiel noch fünf Minuten länger dauert, verliert Frankfurt das vielleicht sogar noch. Woher also kam diese Prise Arroganz, die man ab der 46. Minute gegen Berlin erkennen konnte? Wie kann sich so ein Team so etwas leisten? Ingolstadt wird Frankfurt endgültig erden, wenn es dumm läuft.
Unnötig das ganze, völlig unnötig.

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Sürprise Sürprise

Da befasst man sich mit den Ausfällen von Haris Seferovic und der Personalie Stefan Aigner, und was passiert? Trainer Armin Veh lästt Luc Castaignos draußen und bringt Vaclav Kadlec. Also anstatt nur Seferovic zu ersetzen, darf man nun gespannt sein, wie das systemisch aussieht.
4-2-3-1 mit Kadlec vorne drin? Aigner als Sturmpartner des Tschechen im 4-4-2? Oder Meier als Nebenmann von Kadlec? Lonesome Fußballgott in vorderster Front?

Wie schön gegen Köln, hat sich Veh für eine unerwartete Herangehensweise entschieden. Hoffentlich führt das zu Zählbarem.
Jedenfalls gibt der Trainer dem offensichtlich und verständlicherweise nicht mit dem Protektor klarkommenden Carlos Zambrano eine Pause, stellt David Abraham diesmal sinnigerweise von Beginn an auf.

Es gilt jedenfalls für die SGE, als (bislang) einziges Heimteam an diesem Bundesligaspieltag zu siegen. Whose friend is the trend?!

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Konsequent konsequent

Umso mehr Stunden seit der Niederlage in Gelsenkirchen vergehen, wächst die Säuernis ob des Ergebnisses aus Sicht von Eintracht Frankfurt. Die Pleite war angesichts des Spielverlaufs unnötig wie ein Kropf. Nicht, dass die SGE tatsächlich die bessere Mannschaft gewesen wäre, wie sie viele durchaus sehen. Aber sie war auch keinen Deut schlechter als das mit Gazprom-Millionen gespritzte Schalke, die von Schiedsrichter, Verband und Medien ignorierte oder stiefmütterlich behandelte Huntelaar-Aktion (wann wurde eigentlich zuletzt ein Spieler nachträglich sanktioniert für seine im Spiel geflissentlich übersehene Schweinerei?) ganz außen vor gelassen.

Die Niederlage hat für die Frankfurter eine Veränderung der saisonalen Vorzeichen zur Folge. Ein Auswärtspunkt (von einem Sieg ganz zu schweigen), und man – ein Sieg zuhause gegen Berlin vorausgesetzt – wäre wirklich so ziemlich oben mit dabei. Der bisherige Spielplan ist ja in puncto Gegnerstärke / Gegnerform wahrlich sehr durchmischt. Möglich war vieles, so ein richtiges Brett hatte man jedenfalls noch nicht vor der Brust. Man hätte am Ende dieser englischen Woche die komfortable Lauerstellung eben inne haben können. Stattdessen könnte, wenn gegen Hertha nicht drei Punkte geholt werden, nach kurzem Aufflackern von Ambitionen die gewohnte Tristesse zurückkehren.
Um das klar einzuordnen: Wer mit dem unteren Tabellendrittel nichts zutun haben möcte, einen einstelligen Tabellenplatz anstrebt – bei allen bekannten und angesichts der Leistungsdichte zwischen Rang 4 und 14 kurzfristigen, wöchentlich wechselnden tabellarischen Auf und Abs – sollte Hertha BSC Berlin bezwingen. Müssen. Können sowieso.

Nach zwei Auswärtsspielen, die zwischen konzentriert-reif und zufrieden-schlafmützig pendelten, darf, sollte im Waldstadion mal mit der von Trainer Armin Veh und der Mannschaft ausgegebenen Marschroute begonnen werden, das eigene Spiel durchzuziehen, die Stärken im spielerischen Bereich auszuspielen. Denn der Angriffsausbau ist derzeit als eher schleppend zu bezeichnen, das Team agiert plötzlich weitaus seltener als es reagiert. Dabei bezeichnet man doch die Offensive, das nach-vorne-Spielen als eigene Stärke.

Die Partien in Hamburg und Schalke haben, und das ist ein irgendwie zufällig zustande gekommener, positiver Erkenntnisgewinn, der (zentralen) Defensive ein Stabilitäts-Gütesiegel eingebracht. Welches Innenverteidiger-Pärchen auch immer aufläuft, das sieht sehr vernünftig, ruhig, abgeklärt aus. Im Gegensatz zu den defensiven Außenbahnen, wo Aleksandr Ignovski sich auf rechts redlich müht, aber durch den sehr konsequenten Druck über seine Seite irgendwann den Gegenspieler nicht mehr halten kann. Es ist eine Zermürbungstaktik, die bislang alle Eintracht-Gegner verfolgten. Nicht zu unerfolgreich, möchte man sagen.
Das liegt übrigens nicht mal an Ignovski, dessen unbestrittene Arbeitermentalität mit dem Ball am Fuß ihre Wirkung verliert, sondern an der bekannten Transferfehlentscheidung vor der Saison. Seien es nun der immer wieder genannte Sebastian Jung, der Kaiserslauterer Jean Zimmer oder andere gelernte Rechtsverteidiger: eine Konkurrenten zu Timothy Chandler hätte es so oder so bedurft, erst recht, wenn man als Ersatzleute nur (redlich bemühte) Notnägel wie Ignovski oder Makoto Hasebe aufzubieten hat. Nun gut, zig Mal thematisiert, Schwamm drüber.

Vor Sonntag wird Armin Veh eine Entscheidung treffen müssen, die mehr beinhaltet als die Kombination Aigner für Seferovic + Systemumstellung auf 4-2-3-1 oder Kadlec für Seferovic + Festhalten am 4-4-2. Der Trainer wird überlegen, ob er nicht in das offene Messer zu rennen droht, wenn er den Berlinern von Beginn an eine brachial offensive Ausrichtung anbietet. Damit dürfte der Gegner nämlich rechnen, schließlich waren die forscheren Spielweisen zuletzt ein Markenkern der SGE-Heimauftritte.
Auf der anderen Seite ist es eben tatsächlich angesagt, nach zwei abwartenden, reservierteren, auf Auswärtszähler sichernden Taktiken des Spiels Kern – das Toreschießen – ins Visier zu nehmen. Konsequenz ist das Nomen, das Maßgabe sein muss. Gegen alle Gegner. Wenn du A am besten kannst, dann zieh A voll durch, kannst du B besser, zieh durch. Egal ob gegen TSV Hintertupfingen oder Bayern München. Es wird Zeit, dass die Eintracht sich für einen spielerisch-taktischen Weg entscheidet. Denn kicken können die, da ist vieles – wie auch in den zweiten 45 Minuten gegen Schalke immer wieder zu sehen war – kein Zufall. Doch bislang schlingert die SGE ziemlich, in Gelsenkirchen und auch schon in einigen Partien zuvor sogar halbzeitweise. Und das wollen wir ja nicht. Wir, die Fans, wollen aber erstmal nur ganz schnöde Sieg(e). Es soll ja schließlich in Richtung international vermarktbarem Image gehen, nicht die gewohnte Verstrickung in Klassenerhaltskämpfe.

Ist doch mal eine Ansage, oder gilt man damit bereits als illusorischer Träumer, der ungerechtfertigte, bankenturmhohe Erwartungen formuliert?

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Zu spät gespielt

Bescheuert. Das ist wohl das einzige Adjektiv, dass einen Eintracht-Fan beschreibt. Zum einen weiß man, dass öfter gepatzt/verloren wird als man Erfolge feiern darf. Zum anderen beschäftigt man sich während einer Fortbildung fern der Heimat weniger mit Lernen und Üben mit der Frage, wo man am Abend das Spiel der Frankfurter sehen kann.
Und so findet man sich in der Lobby eines Hotels wieder, mit mieser WLan-Verbindung auf dem Handy SkyGo schauend, bis dort gar nichts mehr geht. Dann entdeckt man im Personalraum einen Fernseher samt Sky, fragt ob man schauen dürfe – und bestellt undurstig ein Weizen und verspricht sattes Trinkgeld fürs Schauendürfen.

Und was man sah, war erstmal ok. Diese gewisse Unaufgeregtheit, die im Team zu herrschen scheint, weiß zu gefallen. In einem weitgehend ausgeglichenen Spiel, war man diesmal jedoch nicht in der Lage, auswärts den Punkt mitzunehmen. Dabei war Schalke individuell nicht mal besser als der Hamburger SV zuvor. Die klareren Tormöglichkeiten, wenn auch nicht in Massen, hatte in der ersten Stunde zwar Schalke. Aber ehrfürchtig müsste man da nicht sein, was erwartbar war.
Man kann alles in allem sagen, dass die SGE 45 Minuten etwas passiv, vor allem ungenau im Spiel nach vorne wirkte. Ballverluste der Schalker gab es eine Halbzeit lang durchaus. In klare Chancen (was sich rächte) ummünzen konnte das die Eintracht eigentlich nie – die mit Beste war Hasebes 17Meter-Volley.
Spielfreudig war das lange nicht wirklich, konzentriert dafür sehr. Der Auftritt gegen Köln konnte und kann kein Maßstab sein, alles in allem wirkt die SGE aber reif, abgeklärt. Der Furor nach vorne fehlt aber – was gerade bei der Raute ungut ist. Denn durch die Raute gibt es ein recht offenes Mittelfeld, daher muss das Spiel nach vorne als Stärke (besser) funktionieren. Andernfalls, also wenn man auswärts in Richtung Punktgewinn schielt, wäre ein 4-2-3-1 irgendwann die besser Idee gewsen.
Defensiv ist indes klar sichtbar, dass die rechte Seite als der Frankfurter Schwachpunkt ausgemacht wurde. Wieder mal. Im nun 2. Jahr. Trotzdem steht man hinten gut, und als man so nach 60 Minuten – vielleicht auf erhoffter Schalker Müdigkeit fußend – eine Chance erkannte dass mehr Spielanteile möglich und nötig sind, investierte Frankfurt mehr.

Das Team wurde dann forscher, übernahm das Kommando, machte das Spiel. Da war vieles ganz gut ohne die allerletzte Konsequenz, die ganz klaren Abschlüsse. Jedoch, und das ist gut, kann das Team zusetzen, spielt mangels Können kein Einheitstempo.
Bis, und das war bei dem Spielverlauf ohne zwingende Szenen irgendwie klar, eine Standardsituation (von denen die SGE zu viele verursachte) die Partie 10 Minuten vor Ende entscheidet – und die Eintracht, als nun vorerst schlechtester Rhein-Main-Bundesligist, hätte ja unmittelbar nach dem Rückstand bei der Alexander Meier Doppelchance ausgleichen müssen. Das 2:0, ja mei, ist halt so.
Resümee: Zu spät fing das Team an, etwas zu wollen.

Bastian Oczipka hatte keinen guten Tag, Marc Stendera spielte durchwachsen, bei Luc Castaignos ging quasi nichts zusammen – im Grunde, wenn auch kollektiv spielerisch verbessert, fällt die Bewertung ähnlich aus wie beim Hamburg-Spiel: Augenhöhe.

Nach Haris Seferovics Verletzung, seiner Auswechslung, behielt Trainer Armin Veh das System bei – es half so wenig, wie es schadete. Müßig zu diskutieren, ob eine Umstellung, oder ein Wechsel Flum statt Aigner und Stendera auf die 10 besser gewesen wäre. Jedenfalls riss das Spiel damit, dadurch nicht ein.
Problematisch ist die Tatsache der Doppelverletzung Seferovic/Carlos Zambrano.
Eine teuer zu ertragende und unerzwungene Niederlage. Gegen Hertha BSC sind jetzt, zuhause, Punkte (Plural) gefordert. Andernfalls ist man erstmal weg von der Rampenposition in Richtung Europapokal. Da sich die Kellerteams nun geschüttelt haben, sollte die Eintracht am Wochenende tunlichst nachlegen. Man hatte die Ziele gut im Visier, nun darf man sie nicht aus den Augen verlieren.

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Lauern an der Rampe

Die Bundesliga ist bekanntlich, wie die englische Premier League oder die spanische Primera Division, auf den tabellarischen Positionen der Finanz-Futtertröge vorhersehbar. Bayern München zwischen 1 und schlechtestenfalls 3, dazwischen und/oder auf 4,5,6 der VfL Investorenburg, Borussia Dortmund, Gazprom 04 und Leverpharma. Einer der genannten Klubs fällt pro Jahr mal etwas ab, aus den millionenschweren Rängen, aber im großen und ganzen ist das obere Tabellendrittel ziemlich naturgesetzlich vorbestimmt. Korrelation Etat=Erfolg, übersetzt: Geld erwirtschaftet Geld.
Die Positionen 6 und – neuerdings – 7 sowie 15 (als letzter Nicht-Abstiegsplatz) sind somit die einzigen Positionen, um die im Prinzip der gesamte Rest ringt und das im jeweiligen Klubselbstverständnis auch tut. Das letzte realistische Ziel einer (fast) gesamten Liga. Eintracht Frankfurt ist dementsprechend nur eines von 7, 8 Teams, die binnen zwei Spieltagen von der Wunschposition ins hintere Mittelfeld oder vice versa rücken können. Ein sportlicher Wimpernschlag, der über Millionensummen entscheidet. Ob Rang 8 oder 13 – zunehmend am Saisonende nur durch zwei, drei Punkte getrennt – macht einen enormen Unterschied was die Entwicklung für das jeweils kommende Jahr angeht.

Und so ist man als SGE-Fan ein Radikal-Opportunist. Auf den Spielplan bezogen heißt, das: Der Feind meines Feindes ist mein Freund. Wenn also Schalke, das prognostisch in der Tabelle sowieso vor der Eintracht stehen wird, sich genauso unverdient zum Sieg in Stuttgart duselt wie der Herzensverein das vor drei Wochen selbst tat, freut sich der Frankfurter diebisch. Gewinnt hingegen einer in einem Duell, das unentschieden ausgehen soll (Augsburg vs. Hannover), nervt das. Immer auf den eigenen Vorteil bedacht – uns alle verbindender Eintracht-Egozentrismus (weshalb ich übrigens nie verstanden habe und es auch nie verstehen werde, wieso im Stadion die Massen vor Freude jolen, wenn irgendein Team gegen Bayern trifft/führt/punktet).

In den sogenannten englischen Wochen verlangt es einem Fan jedoch viel emotionale Arbeit ab, herauszufinden, welchem Kontrahenten er zeitweise die Daumen zu drücken hat. Immerhin kann sich das, je nach einträchtlichem Resultat, im Minutentakt ändern. Doch mit dem Alter setzt sich zunehmend die durchaus nervenschonende Erkenntnis durch, das der Blick auf die Tabelle, das Beäugen der Konkurrenz, zumindest bis tief in die Rückrunde hinein, unnütz ist. Primär geht es nämlich, so floskelhaft wie simpel, nur darum, dass Eintracht Frankfurt selbst permanent punktet. Wenn irgendwann im Laufe der Saison die 36-Zähler-Marke geknackt sein sollte, könnten neue, höhere Ziele angegangen werden. Wären es so um den 30. Spieltag herum 45 Punkte auf der Habenseite, könnte man – Spieler, Funktionäre und Fans – mit der Europa-Träumerei beginnen. Wären es zum gleichen Zeitpunkt aber irgendwas um die 30, 31, 32 Punkte, ist (mal wieder) nackter Überlebenskampf angesagt. In der Regel spürt, weiß man aber zumindest um die Abstiegsproblematik weitaus früher Bescheid, als um/über den möglichen Europapokaleinzug. Eben deshalb ist es sinnlos auf die Tabellenposition zu schauen.

Entscheidend für die Bewertung des Ist-Zustands ist lediglich die Mixtur aus der Ratio mögliche Punkte / erreichte Punkte und der Einordnung Spielplan / Form der Gegner. Legt man das zugrunde, steht Eintracht Frankfurt derzeit ziemlich exakt dort, wo sie stehen sollte. Um … Tja, um was? Antwort: Komfortabel nicht in Abstiegsnöte zu geraten. Bei vier von sechs möglichen Punkten nach dem Ende der laufenden englischen Woche, könnte das Team die sportlich realistischen Ziele nach oben korrigieren. Bewiese die Mannschaft von Armin Veh auf Schalke (das gegen Stuttgart noch größere Nöte hatte als die SGE und alles andere als furchteinflößend auftrat) eine Siegermentalität, könnte die Truppe dort gewinnen (mindestens einen Punkt erreichen) und am Wochenende gegen Berlin zuhause mit drei Punkten nachlegen, würde Frankfurt sich an der Rampe zu Europa festsetzen. Tabellarisch, aber eben auch im Selbstverständnis, Selbstbewusstsein, Auftreten. Dieser ganzen Kopfsache eben, die so oft schon so viele Kollektive zum ganz großen Coup geführt hat; zuletzt Augsburg, davor Mainz, die Eintracht und Hannover, die jeweils den letzten Uefa-Pokal-Platz errangen. Oft war der Grund das permanente, von Saisonbeginn an „Oben-Dabeisein“. Die Eintracht erfüllt dieses Attribut bislang, man ist direkt am obersten Tabellendrittel dran. Holst du bis Ende der Woche von bis dato 21 möglichen, 12 Zähler, bist und bleibst du erstmal bei der Musik dabei. Und in Anbetracht des ausgewogenen Spielplans, den bislang gespielten Gegnern sowie deren Form / Tabellenposition, sind vier Punkte für die bevorstehenden beiden Partien keine Utopie sondern realistisch bis zwingend, wenn Eintracht Frankfurt langfristig den Rückstand von Konkurrenten wie Mönchengladbach, Stuttgart oder Hoppenheim zum Vorteil nutzen will. Das ich Köln als Geheimfavorit auf einen der Uefa-Cup-Plätze einschätze, schrieb ich schon vor dem 2:6 gegen unsere schwarz-rote Liebe, und das ich Hamburg tabellarisch am Saisonende nicht weit weg von der SGE sehe, diese Erkenntnis reifte in mir am zurückliegenden Wochenende.

Der einzuschlagende Kurs bestimmt sich am Mittwoch ab 20 Uhr. Dass Schalke seine liebe Mühe hat, wenn der Gegner offensiv spielt, Druck macht, presst, hat Stuttgart bewiesen. Und Ralf Fährmann, dass wissen die leidgeplagten Eintracht-Fans zu gut, spielt eher selten die Krake. Das Ziel von Veh und Co. muss sein, zu deutlich mehr Abschlüssen zu kommen als in Hamburg. Das geht aber nur, wenn man auch den Ball hat und nicht, wie gegen den HSV, in den ersten fünf Minuten nicht einmal an die Kugel kam.

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