#EintrachtsiegWelcome

Die Gedanken und Gefühle eines Pirmin Schwegler lesen können, das wäre bestimmt interessant. Ob er sich wohlfühlt bei der Turn- und Hoppgemeinschaft? Ob er glaubt, alles richtig gemacht zu haben mit dem Wechsel dorthin? Es droht das dritte Jahr in Folge, in dem die Kraichgauer (wusste irgendeine Sau, wo der/die/das Kraichgau ist, bevor es usus wurde, 18,99 Euro so zu synonymisieren?) jedenfalls nicht Meilen vor der von Schwegler dann letztlich geschmähten Eintracht aus Frankfurt liegen werden.
Muss frustrierend sein, da man ja nicht etwa aufgrund des Gehaltsschecks, sondern aufgrund der sportlichen Perspektive, des nächsten Schritts in Richtung Traditionsklub (1899!!!) gewechselt ist. Wenigstens wechselte er von Kapitänsamt ins Kapitänsamt. Wen juckt da schon das Trikot?

Gegenwart für den Schweizer, Vergangenheit für uns Eintracht-Fans. Unser Hier-und-Jetzt sieht so aus, dass man favorisiert beim Hamburger SV ran muss. Offenbar mit derselben Marschroute wie im Heimspiel gegen Köln: Überroll-Fußball. Hat er zumindest so ähnlich anklingen lassen, der Trainer Armin Veh. Ob das tatsächlich so kommt, ob man auch auswärts von Beginn an derart brachial auf Ball und Gegner geht? Nunja, zweifelhaft. Mein Tipp: Man wird es fünf Minuten lang so versuchen, dann wird sich die Spielweise ändern, man wird Hamburg mehr Raum, mehr den Ball geben. Bei Fehlpass des HSV wird es dann so schnell gehen sollen, wie bei den Traumpässen von Russ und Hasebe jeweils auf Castaignos.
In der Theorie ist das echt so schön einfach. Dann kommen leider Gegenspieler, Ball und auch Mitspieler hinzu, das versalzt einem Kreisligakicker wie mir auf dem Platz allwöchentlich die Suppe. Wird den Kollegen mit Adler auf der Brust auch so gehen. Ganz furchtbar blind sind die Hamburger, Hochgeist-Leuchten wie Pierre-Michel Lasogga, Lewis Holtby und Ermin Spahic zum Trotz, leider in dieser Saison nicht. Es fehlt für das Fiasko ein Heiko Westermann oder ein René Adler. Die Haltwertzeit von Bruno Labbadia wird eben noch diese eine Saison reichen.

Irgendwie riecht es nach einem Unentschieden. Die nun beginnende englische Woche kann im Wissen um die Eintracht-Logik ja naturgesetzlich verankert nicht zu gut beginnen. Drei Siege in Folge, man stelle sich das mal vor … Und nun schnell wieder den Hals aus dem Himmel geholt, man weiß ja, wie sowas endet.

PS: Um was wollen wir wetten, dass Sky sich nicht zu schade sein wird, in einem Vorbericht zum Spiel Hamburger SV gegen Eintracht Frankfurt das Thema Alexander Meier, geboren in Nordholz „vor den Toren Hamburgs“ aufzugreifen? Vielleicht kramen sie noch Jugendbilder hervor, sprechen mit seinem Vater über die Innenseiten-Trainingsübungen und kleben den Interviewpartnern noch lustig ein paar „Wir helfen“-Sticker auf die Arme. #EintrachtsiegWelcome

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