Abwehrschlacht gegen Ingolstadt

Der Ballführende ist die ärmste Sau. Eine Mannschaft bleibt bei Ballbesitz stehen, schaut andächtig zu, was erst der Mitspieler und dann der Gegner macht.

Angst und Bange kann einem werden angesichts der beschränkten Spielweise von Eintracht Frankfurt. Lange Hiebe aus dem zentralen Mittelfeld, bisweilen als Steilpass auf Abseits-Dauerrenner Luc Castaignos oder 2-Meter-Sprinter Alexander Meier. Halbfeldflanken in Reihe.
Defensiv weitgehend in Ordnung -bis nach dem überfälligen 1:0 der Laden, wie schon gegen Berlin, total auseinander fällt.

Schnauze voll, ich hab’s satt. Da geht man einmal positiv in die Saison, Spielart und Ergebnisse passen halbwegs – und dann implodiert alles binnen kürzester Zeit. Abstiegskandidat, Abstiegskampf – mal wieder.

Auch, weil man einfach weniger will als die Konkurrenz. Ingolstadt etwa war und ist erfolgreich, weil sie es sein wollen, nicht weil sie fußballerisch besser sind. Die SGE ist mittlerweile nur noch mittellos. Bemitleidenswert schlecht.

Schämen sollten sich die Frankfurter was. Und zwar nicht zu knapp. Erbärmlich ist das, fußballerisch und mental.

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Ein Kommentar

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Eine Antwort zu “Abwehrschlacht gegen Ingolstadt

  1. Piotr Mueller

    Danke für die klaren Worte. Das trifft genau mein Empfinden.Zum Glück ist jetzt erstmal Pause. Ich glaube zwar nicht, dass es gegen Gladbach besser wird, aber ich brauch erstmal emotionalen Abstand zu dem ganzen Mist….

Diskussion

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