Heldtentaten stehen bevor

Beim besten Willen, mir ist nun tagelang nichts eingefallen, was Schreibenswert gewesen wäre. Eintracht Frankfurt trainiert, gelobt Besserung, stellt auf und ein. Statistiken der Duelle gegen Mönchengladbach werden bemüht, die Wortschöpfung Flutlichtmeister wird erneuert und irgendwie hat man das Gefühl, solche Länderspielpausen zehren weit mehr an der Fußballbegeisterung als Sommer- oder Winterpause.

Samstag, 18.30 Uhr im Waldstadion also gegen die weniger stark vermarktete Borussia. Ein Unentschieden als Minimalpflicht, wenn man nicht in das Abstiegsvermeidungs-Getümmel kommen will. Ebenso wie ein Auswärtssieg in Hannover. Auch das alles schon dutzendfach geschrieben.

Was also bleibt? Die mir noch gar nicht in den Sinn gekommene, aber leider absolut nicht unwahrscheinliche Theorie von Blog-Leser Jermaine Junior Jones: Dass der nach Saisonschluss von Christian Heidel (Mainz 05) verdrängte Horst Heldt (Gazprom) als Sportvorstand nach Frankfurt kommt. Ein Schauer läuft mir über den Rücken. Der Giftzwerg mit Stallgeruch, der in gefühlt 100 Jahren mit den Quadrozillionen-Petro-Euro stets eher under- als overperformed hat, würde so richtig in den Stadtwald-Laden passen. Im Sinne von: Man setzt auf die Pferde, die schon lahmten, als sie aus der Box trabten. Ein Klub, kreativ wie die Politikinhalte der CSU.
Aber auch hier gilt: Was juckt es den Fan, welche Funktionäre babbeln, wenn im Sportlichen so viel im Argen liegt?

Waldstation, Mönchengladbach, Kinners, holt die Taschentücher raus. Erkältungswetter ist vorhergesagt.

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2 Kommentare

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2 Antworten zu “Heldtentaten stehen bevor

  1. Heldt hat ja zumindest meistens Transferüberschüsse erzielt. 😉
    Ich glaube aber nicht, dass er in das Anforderungsprofil als Herris Nachfolger passt. Und trotz allem finde ich nicht, dass Hübner jetzt zwingend weg müsste.
    Ich hoffe heute mal auf die gute Samstagabend-Bilanz der Eintr8, aber richtig optimistisch bin ich nicht

  2. Jermaine Jones Junior

    Danke für das Eingehen auf meine Theorie.

    Ich würde sie gerne erläutern.
    Die SGE sucht nach einem Manager, der als Sportvorstand auf eine harmonische Weise sich auf eine Wellenlänge mit dem Trainer und dem Sportdirektor bewegen soll. Entscheidungswege seien dadurch schneller und effektiver durchführbar sein. Vor allen Dingen bei Transferfragen.

    Was aus meiner Sicht für Horst Heldt spricht:

    1) Veh und Heldt holten 2007 gemeinsam die Meisterschaft nach Stuttgart.

    2) Heldt verbindet trotz der Entlassung Vehs im Jahre 2008 beim VfB Stuttgart bis heute eine innige Freundschaft. Einzigartig. Den Respekt von Hölzenbein und Körbel wird ihnen garantiert sein. Anmerkung: Hölzenbein, Manager der SGE im Jahre 1996, entließ seinen Trainer Körbel. Bruchhagen versöhnte die beiden Eintracht-Legenden viele Jahre später.

    3) Im Jahre 2013 versuchte Heldt ihn als Trainer nach Schalke zu holen und versprach nach dessen Absage trotzdem eines Tages wieder mit ihm gerne zusammenarbeiten zu wollen.

    4) Heldt ist kein „ungeschriebenes Blatt“ und „kennt die Fußballbranche“ – sowohl als Manager (VfB Stuttgart und FC Schalke) als auch als BuLi-Spieler (1860 München, SGE und Stuttgart) und Ex-Nationalspieler.

    5) Heldt wäre als Ex-Eintracht-Spieler medial vermittelbar.

    Mal vom Heldt-Thema abgesehen, wäre ich heute ja noch gerne auf Sebastian Rode eingegangen, aber Heribert Bruchhagen musste mir ja heute in der B*** zuvorkommen 😉

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