Der Tritt

Die Tragik-Nummer ist tatsächlich übertrieben, aber doch ist es schon seltsam, wie manche Spieler bei Eintracht Frankfurt so gar kein Bein zu Boden bekommen – selbst dann nicht, wenn ihre Leistungen plötzlich passen. Die Rede ist von Slobodan Medojevic, der nach vielen vielen üblen Auftritten kürzlich seine Chance nutzte, einfach weil er den Unterschied machte. Es war gegen Hannover, als der Serbe (für den abermals enttäuschenden Stefan Reinartz) eingwechselt wurde, kam das Spiel der SGE besser in Tritt, es war stabiler, mutiger.

Jetzt, wo er gegen Hoppenheim ziemlich sicher gesetzt gewesen wäre, ist er verletzt. Nix Schlimmes, Zerrung, aber eben ausreichend um die Stammelf-Chance zu vernichten. Für den Fan gilt es nun zu hoffen, dass Trainer Armin Veh beim Remis-Spiel beim Investorenplastikverein Johannes Flum statt Reinartz bringt. Letzterer hat schlicht schon zu oft gezeigt, dass er (noch?) nicht im Tritt ist. Flums Leistung war, wenn auch beim unsäglichen Spiel gegen Mönchengladbach, wenigstens in Ordnung.
Idealfall wäre Medojevic gewesen, auch im Sinne von Eingespieltheit, Routinen, Abläufen etc. Aber wozu, wenn nicht fürs spontane Reagieren, gibt man 35+ Millionen Euro im Jahr für Spielergehälter aus?!

Das soll es dann auch an Text gewesen sein. Das Wichtige steht ja schon länger hier.

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