Punkt. Punkt.

Der Verkauf von Vaclav Kadlec ist wieder so eine Geschichte, die der Eintracht-Fan gleichsam schmunzelnd wie kopfschütteld zur Kenntnis nimmt. Längst überfällig, dieser Schritt, klar. Wieso auch immer der Tscheche nicht im Sommer schon dorthin gewechselt ist, wo er nun hingeht. Die Lustlosigkeit, die immer schon kolportiert wurde, sowie die Isolation in der Mannschaft hat er auch in dieser Spielzeit nicht ablegen, nicht verändern können.

Die Frage ist, mal wieder, wie man für so einen Spieler so viel Geld ausgeben konnte. Ein Klub, der angeblich so auf die Tugendhaftigkeit seiner Spieler schaut, lag im höherpreisigen Segment, mal wieder, daneben.

Aber man muss sich nichts vormachen: 3,4,5 Millionen Euro sind heute de facto keine Summen mehr, so absurd das auch ist. Deshalb tummeln sich ja in diesem – für die SGE noch gerade so (mal) – stemmbaren Kostenbereich heute eigentlich alle Profifußballer. Man bezahlt für so ziemlich jeden, der nicht ablösefrei ist, Preise dieser Größenordnung. Marco Russ und Patrick Ochs brachten das bei ihren Wolfsburg-Wechseln ein. Für die Castaignosse, Seferovics etc. dieser Fußballwelt zahlt man in etwa dieselben Beträge. Alles so ziemlich eine Gewichtsklasse.
Doof halt, wenn man für diese Preise einen jener Spieler erwischt, der im Vergleich zur breiten Vergleichs-Leistungsmasse 10, 20 Prozent unterdurchschnittlichlich performed. Und jetzt komme mir keiner mit den Statistiken, mit den Werten eines Vaclav Kadlec! Offensichtlich hat es ja unter zwei (!) sehr unterschiedlichen Trainern nicht gereicht, um dauerhaft im Team zu sein. Ergo muss es an Grundlegendem mangeln.
Ist aber alles schon zig Mal geschrieben worden. Vaclav Kadlec ist, wie es hier schon pseudo-kreativ im Juli 2013 erahnt wurde, das nächste Missverständnis, der nächste Fehlgriff im a) mittleren Preissegment und im b) Sturm als solchem.

Passen würde es dramaturgisch ja, wenn nun am Samstag der für den gesperrten Haris Seferovic (ins Abseits) aufrennende Luc Castaignos abermals nicht überzeugt, dafür Kadlec eingewechselt wird und drei Tore zur 3:4 Niederlage erzielt.
Leverkusen. Spieltag. Punkt. Punkt.

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Ein Kommentar

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Eine Antwort zu “Punkt. Punkt.

  1. Jermaine Jones Junior

    Welch ein Scheiß-Spiel. Mal wieder.
    Das heutige Spiel erinnert mich irgendwie an Funkels Zeiten.

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