Auf gehts Eintracht schießt kein Tor

Nur um es ausgesprochen zu haben: David Kinsombi, der kurz vor Abschaffung der U23 explizit für die U23 verpflichtet wurde und dessen Vertrag zum Saisonende recht sang- und klanglos ausläuft, soll sich gegen Borussia Dortmudn für die Ehrrettung, geschweige denn Punkt(e) zugunsten Eintracht Frankfurts reinschmeissen. So ähnlich, wie bereits der erst fehlge- und nun verkaufte Vaclav Kadlec die Derbyschande gegen Darmstadt noch mit-verhindern sollte. Wenn es zwei Spieler in diesem Kader gibt, die den Terminus „letztes Aufgebot“ symbolisieren, dann diese beiden.

Wieso eigentlich nicht Luca Waldschmidt, den Trainer Armin Veh erst auf Außen brachte und den er plötzlich nur noch als zentralen Stürmer sieht (gleichbedeutend mit: ihn nicht mehr bringt), mal in die Spitze stellen? Was soll es denn. Haris Seferovic bring keinen Stein zu Boden, Alexander Meier krabbelt in diesem Spiel bestimmt nicht aus dem Formtief und Kollege Kadlec, zu dem ist ja oben alles gesagt. Ich würde sogar diesen Enis Bunjaki jetzt reinwerfen, einfach mal so. Als ob es einen Unterschied macht, wer vorne nicht zum Abschluss kommt oder die eine Torchance pro Spiel versiebt 😉

Ähhnlich könnte man auch in Bezug auf eine mögliche Hereinnahme von Timothy Chandler – etwa auf der rechten Offensivposition anstatt Stefan Aigner nachdenken. Defensiver aufstellen wird Trainer Armin veh sowieso.
Die entscheidende Frage ist doch, ob der ganzen Reihe der Verunsicherten dieses Spiel gegen die um Dimensionen besseren Dortmunder, zumal im Westfalenstadion, in dieser „Phase“ hilft, helfen kann. Vom Ende her gedacht, wenn man sich zu einem Überraschungserfolg durchgewunden hat, ja, klar. Aber diese Denke ist im Sport, quasi im ganzen Leben nicht möglich. Selbst wenn, es ist ja nicht so, dass Eintracht Frankfurt in den vergangenen Wochen diese Schweinespiele, diese Ruckerlebnisse nicht gehabt hätte (Hannover, Bayern). Sie verpufften. Genau das macht die Situation so dramatisch, die Atmosphäre in der Anhängerschaft so frustriert bis giftig. Eine Reaktion der Spieler wird es geben, man wird sie sehen, mit dem Mut der Verzweiflung wird man sich gegen das drohende Unheil stellen. Aller Unterlegenheit zum Trotz wird das ein weniger gelähmtes Team sein, wie gegen Darmstadt. Erstens, weil man schlicht und ergreifend muss und zweitens, weil die SGE in diesem Spiel auf dem Papier sowieso nichts holen kann. Ein (Zusatz)Punkt gegen den BVB wäre aber unabhängig von jeder Wirkung auf Meta-Ebene eminent wichtig.

36+ Punkte, liebe Leser, ist die entscheidende Marke. Mit dieser ist seit Einführung der Dreipunktregel noch jeder drin geblieben. Läufts an diesem Wochenende richtig übel für die SGE, ist Rang 16 drin. Nicht, dass es auf die Position ankäme- jetzt noch nicht – aber Position und Punkte korrespondieren letztlich ja. 36 sind die erste Wegmarke.

Bei denen hier gibt es diesmal nach meiner Recherche übrigens für die Rückrunde keinen Altgedienten in Richtung Super-Stadion-und-Super-Skyline-Stadt zu lotsen. Schade.

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