Die 90er als Vorbild

Christoph Metzelder, Christian Nerlinger, Fredi Bobic, Horst Heldt und Jörg Schmadtke. Das sollen Kandidaten für die Nachfolge von Heribert Bruchhagen sein. Gerüchtet jedenfalls die Sport Bild. 60 Prozent der Namen sind Alarmstufe Rot. Und eben weil das so ist, wird dieser Klub ganz bestimmt einen von den hier fettmarkierten verpflichten. Eintracht Frankfurt droht über so eine Personalauswahl an strategischer Stelle das Rad der Entwicklung in die in vielerlei Hinsicht grauenvollen 1990er-Jahre zurückzudrehen. #vorbildhamburgersv Mit den Vereinsmeiern Peter Fischer und Axel Hellmann hat man den ersten Schritt in der Führungsebene ja bereits getan, geht das jetzt weiter in diese e.V.-Richtung? Kann jemand bitte den Lichtschalter bewachen und mit seinem Leben verteidigen?! Auf der anderen Seite: Die Sport Bild versucht sich gerne mal in name-dropping, nach dem Motto: Irgendwann trifft man mit irgendwem schon (bspw: Als ob Schmadtke eine Veranlassung hätte nach Frankfurt zu kommen)

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3 Kommentare

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3 Antworten zu “Die 90er als Vorbild

  1. F.N.

    Heldt oder Metzelder; richtungsweisend. Wetten dass der Name Horst Heldt siegen wird. Schade

  2. Jermaine Jones Junior

    Ich habe immer noch nicht ganz verstanden, was du gegen Horst Heldt hast.
    Ich würde nicht unbedingt sagen, dass seine Transferpolitik schlecht ist. Seine Bilanz auf Schalke ist in dieser Hinsicht nicht die Beste, aber in manchen Einzelfällen, wie im Beispiel Manuel Neuer oder Mario Gomez (VfB Stuttgart) hat er eine gute Figur abgegeben.Er hat darüber hinaus viel Erfahrung im Umgang mit Fremdkapitalgebern und wirkt in der Außendarstellung sehr seriös und selbstbewusst.

    Was ist also konkret so schlecht an Horst Heldt ?

    • Heldt werkelt nun seit Jahren in Gelsenkirchen herum, hantiert da mit Millionensummen, bringt keine Ruhe in den Laden, der sportliche Erfolg ist angesichts der finanziellen Voraussetzungen äußerst mager -und neben diesem (eintrachtesken, wenn auch auf höherem Niveau) Underperforming, ist er meiner Ansicht nach ein Giftzwerg, der überdies noch den erfolgreichsten Schalke-Trainer der vergangenen Jahre (Jens Keller) ohne Not entlassen hat. Heldt ist für mich ein ziemlich rotes Tuch – und abgesehen davon frage ich mich, wo bei dem Kerl jene Innovation, jene Unverbrauchtheit, jene Schubkraft herkommen soll, die man angeblich installiern will. Nun gut, ich weiß: das ist PR-Sprache, die in diesem Funktionärstross niemand tatsächlich umzusetzen gedenkt. Fischer, Hellmann … der e.V. gewinnt immer mehr an Einfluß, und das macht mir in puncto Ausrichtung und Fachkompetenz Sorgen. Schießen sie – neben dem sportlichen – bei der Personalfrage daneben, wird der Klub auch in den nächsten Jahren bestenfalls auf der Rasierklinge reiten. Meine Meinung.

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