Den Geißbock umstoßen

Anthony Ujah wird es diesmal nicht sein, der den Hennes an den Hörnern packt und Eintracht Frankfurt die Niederlage zufügt. Sein Namensvetter, der Herr Modeste wird sich sicherlich nach einem Tor in etwas mehr Zurückhaltung gegenüber dem Vierbeiner üben.
Im Ideallfall wäre es die SGE, die dem Geißbock das nächste Trauma zufügt. Mit einem Auswärtssieg in Köln, der so wahrscheinlich ist, wie ein Sieg in jedem Spiel, das bei 0:0 beginnt, wahrscheinlich ist. Die Geschichtsbücher lassen zwar Fürchterbares für Frankfurt erahnen, aber vielleicht wirkt der Siegeszwang ja ausnahmsweise mal etwas Positives und führt die Eintracht zum Sieg. Zeit wird es, will man nicht am Samstagabend auf dem Relegationsplatz stehen und die Konkurrenz (noch) weiter davonziehen lassen. Käme das so, also ein neuerliches Abrutschen oder auf der Stelle treten, brennt der Baum wieder so, wie er das im Dezember 2015 schon tat. Wie er es so häufig und so vorhersehbar oft tat in all den Jahren des rot-schwarzen Underperfomings.

Jetzt, gegen Köln und Hamburg, wird sich die Rückrunde, die Saison vorentscheiden. Alles unterhalb von drei Punkten bedeutet meiner Meinung nach den perspektivischen Abstieg, drei bis vier Punkte erhalten den status quo, sechs Punkte sind gleichbedeutend mit einem großen Schritt in Richtung Klassenerhalt. Fußball ist simpel, wenn man nicht spielen müsste und es keine Gegner geben würde. Und Köln, nach wie vor mein Geheimtipp auf einen Platz in der Europa-League, ist deutlich gefestigter und vor allem planvoller als Eintracht Frankfurt. Gewonnen hat der Effzeh in dieser Saison übrigens zuhause so gut wie nie. Dann ist ja jedem klar, was am Samstagabend naturgesetzlich passieren muss: die SGE verliert (wie zuletzt trotz passablem Auftritt)

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5 Kommentare

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5 Antworten zu “Den Geißbock umstoßen

  1. Jermaine Jones Junior

    Komme gerade aus dem Stadion. Es stimmt ja wirklich, so richtig Bock auf Fußball hatte nur der Fabian. Warum nimmt Veh ihn raus??? Regäsel: Oje ist der grün hinter den Ohren !! Aigner war unsichtbar und Oczipka ohne Worte. Schlechte, mitunter naiv geführte Zweikämpfe, viel zu weit vom Gegenspieler gestanden. Ach ja: Wie hieß es noch in der FR, man habe gut trainiert, „gute Pässe, heute gute Pässe“ (Zitat Armin Veh). Ich würde sagen heute SCHEIß Pässe!!! Armin Veh, bitte geh!

  2. Olli

    Interessiert und wundert es wirklich noch jemanden?
    6 GELBE KARTEN !!!
    Wie oft will der Veh denn noch zum Sieg gratulieren?

  3. Staniii

    Fett! Nächstes Jahr weiterhin gegen Hoffenheim. Seit Jahren immer die gleiche Leier. Obwohl 2-3 eigentliche Leistungsträger über 3/4 der Saison NULL Leistung bringen halbwegs gut spielen; Gegentor kriegen; alle vor, noch ein Gegentor; hier und da Schiri Entscheidungen gegen einen wenn es wieder läuft = Frustration und noch ein Gegentor. Am Ende erzählt der Trainer was von „gut gespielt; Glück hat gefehlt; Schiri Entscheidungen“. Oft liegt dann der Punkt „Gegentor“ und „Schiri Entscheidungen gegen einen“ direkt beisammen. #ZUMKOTZEN

  4. Jermaine Jones Junior

    In Köln gibt man sich eher vorsichtig vor dem Heimspiel gegen die SGE, weil man von der guten Spielweise gegen Stuttgart gehört hat, und, weil Alex Meier spielt, der gefühlt immer gegen den FC trifft.

  5. F. N.

    Ich habe ein gutes Gefühl für Samstag, wenn da nicht die Heimschwäche der Kölner wäre. Wir sind dann in der Vergangenheit immer ein gern gesehener Gast gewesen .
    Hasebe auf der sechs, mit Yanni Rechtsverteidiger und Russ im Abwehrzentrum: das klingt sicherer als gegen Stuttgart.
    Hoffen wir auf den Fussballgott und seine Torassistenten.

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