Das fast schlimmstmögliche Ergebnis

Das 0:0 gegen Hamburg ist für Eintracht Frankfurt eine ziemliche Katastrophe. Der Punkt ist, zumal im eigenen Stadion gegen einen anti-überragenden Gegner, sportlich viel zu wenig. Der Abstieg rückt immer näher, es ist eine Schleichfahrt in die zweite Bundesliga. Von der Spielanlage ganz zu schweigen, die war, ist und bleibt personalunabhängig zweitligareif.

Die Katastrophe ist eine andere, und zwar sorgt es dafür, dass neben der sich weiterdrehenden sportlichen Abwärtsspirale, keine Entscheidung gegen den Trainer fallen kann. Eine Niederlage hätte dafür gesorgt, dass Schalke 04 zum faktischen Sckicksalsspiel für Armin Veh wird. Jetzt? Status quo auf Absteigerniveau.

Für das Team wird es jedenfalls finster. Gerade die erste Halbzeit gegen Hamburg war … grauenvoll. Wieder mal kaum Konkurrenzfähigkeit. Gegen eine mittelmäßige Mannschaft. Aber ist der HSV noch Augenhöhe? Nein, davon war erst ab Mitte der zweiten Halbzeit etwas zu sehen. Gab es eigentlich Torchancen für die SGE? Es ist alles so elend.

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5 Kommentare

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5 Antworten zu “Das fast schlimmstmögliche Ergebnis

  1. Einige Beobachtungen aus der gestrigen Übertragung:
    – niemand beim HSV versuchte auch nur einen Moment lang (und Sky hat sich wirklich Mühe gegeben), die Schuld für die verschenkten Punkte bei Stark zu suchen, der Regäsels stümperhaftes Griechisch-Römisch nicht ahndete. Nein, sie suchten die Schuld bei SICH. Wahnsinn.
    – Im Vorbericht hingegen durfte Problembruno schwadronieren, man hätte gegen Darmstadt ja unter so hohem Druck gestanden, dass man nur verlieren konnte. Bitte was? Wie viele Entschuldigungen will dieser mittelmäßige Zweitligamanager eigentlich seinem kickenden Personal noch auf dem Silbertablett liefern? Mit dieser Führungsriege ist nix, aber auch gar nix mehr zu gewinnen. Lächerlich. Und so lange die es sich in ihrer verfilzt-kuschligen Komfortzone so gemütlich machen, wird von Eintracht Frankfurt nichts Großes mehr zu erwarten sein. (Ich wiederhole mich, aber nochmal „great things never came from comfort zones“.)

    Zum Spiel ist ja alles gesagt, aber in Frankfurt freut man sich über den Punkt, nach der schlechten ersten Halbzeit. Stimmt ja auch, aber das kann doch nicht der Anspruch sein. („dafür war’s doch ok“)

  2. Werner

    Das einzige was Hoffnung macht ist die Tatsache, dass aus der desolaten Entwicklung der Vergangenheit, sich die Entwicklung der Zukunft nicht herleiten lässt. Nicht alles läuft nämlich linear. Um aber diesen zarten Keim der Hoffnung mit Leben zu erfüllen, bedürfte es einer Veränderung. Nämlich dem Austausch des Trainers. Wer auch immer diese Aufgabe jetzt noch übernehmen könnte, es müsste einer sein für den „Mannschaftsgefüge“ und „Spieltaktik“ keine Fremdwörter sind.

  3. Matthias Hübner

    wirklich bodenlos. im abwehrverhalten oft ein-mann-pressing ohne nachrücken der mitspieler. beim eigenen spielaufbau spätestens nach dem dritten pass ein spieler nahe der seitenlinie isoliert. und während des gesamten spiels keinerlei sprints oder überraschungsmomente

    • Spielst du so, um als Außenseiter ab der 60. Minute müde und geschlaucht ein 1:0 über die Ziellinie zu quälen, kann das sinnvoll, gar planvoll sein. Bei diesem Team ist das aber die komplette Spielanlage, mehr geht nicht (mehr). Erschreckend.

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