Eintracht Egal

1996, als 13-Jähriger, habe ich beim Abstieg von Eintracht Frankfurt bitterlich geweint. Ich erinnere mich an den Emotionsmix bis heute sehr gut, es war Trauer gepaart mit Wut – einem pubertären Hass-Ärger speziell über Jupp Heynckes, den Ur-Zerstörer dieses Klubs. Er hat den Sündenfall herbeigeführt und für die Abstinenz Eintracht Frankfurts gesorgt, als im Profifußball mit dem Bossman-Urteil das ganze große Geld verdient und – bei kluger Vereinsführung, die auch Ohms und Co. niemals hätten gewährleisten können – feste und langfrisitg erfolgreiche Strukturen geschaffen werden konnten.
Mindestens zwei der drei folgenden Abstiege, das Fahrstuhldasein resultierten aus diesem ersten Absturz; samt den Irrungen und Wirrungen in der Klubspitze sowie dem getürkten Lizenzerhalt. Die Tränen, die damals auch bei Abstieg zwei und drei noch flossen, waren Tränen der Enttäuschung. Und doch waren sie nach einem Moment des Innehaltes stets mit dem trotzigen Glauben verbunden, dass es in ein, spätestens in zwei Saisons wieder besser aussieht, es nach oben in die erste Bundesliga (zurück) und dort moderat voran geht. Zumindest zurück zum status quo.

20 Jahre nach dem Sündenfall, als 33-Jähriger, habe ich den Abstieg von Eintracht Frankfurt nur noch zur Kenntnis genommen. Emotionen sind damit nicht verbunden. Nur ein „heiliger Zorn“ auf die Verantwortlichen. Auf die Funktionäre namens Hübner, Bruchhagen, Hellmann und Fischer samt Aufsichtsrat, die den fünfsten Abstieg, der mit dem vorangegangenen vierten fast deckungsgleich ist, ebenso aktiv herbeigeführt haben wie Heynckes das auf anderer Ebene seinerzeit tat. Der Totengräber hat Gesellschaft bekommen.
Diesmal gibt es bei mir weder Tränen der Trauer, Tränen der Enttäuschung noch den trotzigen Glauben an eine perspektivische Verbesserung, an eine Reinigung. Dieser bevorstehende Abstieg, der Saisonverlauf hat in mir etwas kaputt gemacht. Ich kann noch so sehr in mich hineinfühlen, ich fühle für und mit diesem Klub nichts mehr. Ich bin nicht paralysiert, ich bin nicht irritiert, überrascht, nicht mal zynisch. Eintracht Frankfurt ist mir schlicht egal geworden.

Selbst nach dem lange sichtbaren Niedergang 2011, bei dem ich schon wesentlich pessimistischer eingestellt war als bei jenen vielen zuvor, glaubte ich nicht wirklich an ein dauerhaftes Versacken im Unterhaus. Damals gab es noch ein strukturelles Netz für diesen Verein, eine Jugendabteilung, einen U23-Unterbau und vor allem finanzielle Rücklagen. Aus diesem Netz ist mittlerweile ein Torso geworden. Die Jugendarbeit ist, wie die Qualität der Profi-Nachwuchsspieler und der sportlichen Situation der A-Jugend insgesamt belegt, lächerlich schlecht. Eine U23 ist zugunsten von Peanuts eingestampft worden und die Notgroschen sind in reihenweise Transferflops und zwei Trainerabfindungen geflossen. Das sind die verborgeneren Probleme neben den offensichtlichen, weder einen Vorstandsvorsitzenden, noch einen Trainer, eine Mannschaft oder Geld für einen Wiederaufstieg der früh beginnenden Saison zu haben. Und liest man die Andeutungen aus dem Aufsichtsrat in der FAZ von Ende vergangener Woche, gibt es für das angeblich so gesund, solide und potent daherkommende Eintracht Frankfurt sogar Lizenzisierungsschwierigkeiten, die nur durch Spielerverkäufe, die einige Millionen Euro einbringen, abgewendet werden können.

Ich bin ein Narr. Nicht das Mittelmaß der Bundesliga, sondern der Fahrstuhl, das Dasein als mausgrauer, nur von seiner abgehalfterten, titellosen Tradition lebende und maximal in Hessen Beachtung findender Immer-mal-wieder-Erstligist – das ist der Status quo, das maximal Erreichbare von und für Eintracht Frankfurt. Dieser Klub ist nicht nur, wie die Tabelle schon seit Jahren zeigt, vom FSV Mainz 05 und vom FC Augsburg überholt worden. Die SGE ist vom Fußball als solchem, vom Geschäft wie vom Sport abgehängt worden.
Woher, an welchen konkreten Punkten will man intern wie extern die Zuversicht – vom KnowHow ganz zu schweigen – nehmen, dass Eintracht Frankfurt nicht endet wie beispielsweise 1860 München, das sich vom verschossenen Elfmeter des Francis Kiyoyo nie erholte, sportlich immer weiter abschmolz und nun, wieder mal und trotz jahrelanger Investorenhilfe, akut in Richtung Liga 3 taumelt? Weil Tradition? Beste Fans der Welt? Weil Skyline? Weil es bisher immer wieder zurück in die erste Liga ging?

Alte Männer aus alten Zeiten, mit einer Vereinsführung aus den 1990er-Jahren, die den Trainer, nicht den Sportdirektor als Steuermann, als starken Mann, als „Visiönar“ des Klubs sieht: Ich persönlich kann die Gesichter, die nun in folkloristischer Routine den rechnerisch noch möglichen Klassenerhalt und die Enspiele beschwören, nicht mehr sehen. Ich kann ihre Stimmen nicht mehr hören, ihre Unfähigkeit nicht mehr etragen – und all das Offensichtliche auf und neben dem Platz will ich nicht mehr analysieren und widerkäuen. Ich bin des Abschmelzens, des Siechtums, nicht dem in den Funkel-Jahren von dessen Gegnern monierten Stillstand, leid. Ich bin müde.
Ich habe diesen Blog vor fünf Jahren gegründet, kurz bevor die Zweitligasaison angepfiffen wurde. Vielleicht habe ich den Abstieg 2016 ja als eine Klammer für den Blog zu verstehen. Darüber muss ich, 1300 geschriebenen Beiträgen und stetig wachsenden Zugriffszahlen und wachsender Schmähungen wie wachsendem Zuspruch zum Trotz, nachdenken. Ich bin ein verliebter Narr, aber kein verblendeter Gefolgsmann.

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28 Kommentare

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28 Antworten zu “Eintracht Egal

  1. Piotr

    Und mal wieder habe ich mich in einem Deiner Kommentare wiedergefunden. Gefühlslage und Werdegang als Eintrachtfan sind nahezu identisch (wird wohl am gleichen Alter liegen). Ich bin dennoch gespannt, ob und wann ich erstmals am Montag wieder Sport1 einschalten werde. Dennoch würde ich mir wünschen, dass es hier weitergeht. Anna schrieb ja bereits treffend, dass es keine annährend so hochwertige Alternative gibt. Auch für mich gilt: Echt, Mann.

  2. Werner

    Das Festival der Unfähigkeiten geht ja weiter. Bobic soll neuer Sportvorstand werden. Nichts gegen diesen Mann, aber es zeigt doch wie die Eintracht solche Entscheidungen herbei führt. Sie schauen was auf’m Markt ist, entdecken einen Namen, den sie schon mal gehört haben und treffen die Entscheidung. Innovation sieht anders aus. Der Austausch der handelnden Personen muss folglich zuallererst im AR beginnen. Wer aber soll das veranlassen? Es gibt kein übergeordnetes Gremium mehr. Revolution von ganz unten?

    Ps: Dieser Tage sah ich ein kurzes Interview mit dem selbstverliebten Peter Fischer. Ja, es war das Interview mit dem Schnippel Fleischwurst. Ich habe mich fremdgeschämt!

  3. Daffy

    Dem ist nichts hinzuzufügen. Mir ist das mittlerweile auch vollkommen egal. Für diese komplette Inkompetenz der gesamten Funktionärsebene habe ich kein Verständnis. Und das Suhlen in Selbstmitleid und die Gründe überall zu suchen, nur nicht vor der eigenen Haustier, ist nur noch peinlich. Würde mir trotzdem wünschen, dass es hier weitergeht…

  4. Uwe

    Mir fällt im Zusammenhang mit der Eintracht ein Gedicht von Eugen Roth ein:

    Ein Mensch erhofft sich leis‘ und still,
    dass er einst das kriegt, was er will,
    bis er dann dann doch dem Wahn erliegt
    und schliesslich das will, was er kriegt!

    Mich kotzt der Unwillen, sich zu entwickeln, an. die Verweigerung des Modernen, des Neuen. Es kann in dieser Kaninchenzüchter Mentalität nicht weitergehen. Menschen, die von der Resterampe des Lebens kommend, die Eintracht als Alterssicherung oder Präsentationsforum der eigenen Firma sehen.

    Den ersten Riesenbock hat Bruchhagen geschossen, als er keine Investitionen getätigt hat, als die Eintracht die Euro League geschenkt bekam. Andere Vereine investieren um da hin zu kommen viel Geld, Zeit und Mühe. Da hätte er 25 Mio in die Hand nehmen sollen. (siehe Gladbach)

    Den zweiten, als er sich weigerte in der Winterpause Geld für echte Alternativen in die Hand zu nehmen. Jetzt stehen einer Not-Investition von vielleicht 15 Mio, Verluste in der zweiten Liga von 40 – 50 Mio gegenüber. Denn so glimpflich, wie das letzte Mal wird das nicht ausgehen. Ich sehe keinen sofortigen Wiederaufstig. Wäre das auch der Freibrief einfach so weiterzuwurschteln.

    Wenn die Mitte das Ziel ist, dann ist der Abstieg eben näher, als die Euroleague.

    Heribert ist ein kleinkarierter Buchhalter ohne Vision, ohne Konzept und ohne die Fähigkeit der langfristigen Planung. Dafür kann er nichts. Andere, die ihn machen ließen, schon. Sicherte er doch im Gegenzug auch ihre fachlich haltlosen Positionen.
    Die Mannschaft nur das Ergebnis dieser Planlosigkeit.

    Hübner die Konsequenz aus dem alten Spruch: „Zweitklassige Leute, stellen Drittklassige ein“. Zu klären ist die Frage, ob die Zweitklassigkeit bei Heribert oder bereits im Aufsichtsrat beginnt….

    • Werner

      Uwe, Deinen Beitrag sollte man eigentlich als „Ausrufezeichen“ stehen lassen. Leider komme ich nicht umhin, auf diesem Wege, Dank zu sagen für das wunderbare Gedicht von Eugen Roth und deinem pointierten Text.

    • @Uwe: Heutzutage muss man ja „Gefällr mir“ schreiben oder klicken, also tue ich das.
      Für mich ist klar, dass Bruchhagen den Absprung von 2,3 Jahren – eigentlich mit Vehs erstem Abschied – verpasst hat. Dafür bekommt er, bekommen wir alle die Quittung. Aber wie du schon ganz richtig erkannt hast: Bruchhagen ist allen Legenden zum Trotz kein Alleinherrscher (mehr) gewesen, seit Sommer 2015, der Aufsichtsratswahl und seinem letzten Vertragsjahr, rühren da ganz andere die Suppe verantwortlich um. Hübner, Hellmann und der erstarkte Fischer. Der Kopf hörte einfach nicht auf zu stinken, egal ob nun HBs Konterfei drauf ist oder das von anderen.

  5. TK Idstein

    Her uff mit som schei.ß. Ich bin auch restlos bedient. Allerdings wird es aller Voraussicht nach so sein dass ich nach der EM mehre Wochen benötige um wiederholt festzustellen dass das Leben ohne Fußball sinnlos ist und dann doch die Zweiligaspiele anschaue. Dein Blog bleibt in den Favoriten. Und wie sagt es ein Freund: Man kann sich ja seinen Verein nicht aussuchen !

  6. Der Norddeutsche

    Also, wenn ein Spieler den Verein bei Abstieg verlässt,
    warum nicht auch der Fan😊
    Nach reichlicher Überlegung und Abwägung kommt eigentlich nur S04 als
    neuer Verein des“Herzens“ in Betracht!
    Warum, ganz einfach:
    Emotionale Fans
    Tradition
    Chaotische Zustände in der Führung .
    Als das erlebe ich seit ca. 42 Jahren nun schon mit.
    Aber, und das ist der Unterschied, der Abstiegskampf ist kein Thema.
    Endlich wird das Wochenende nicht mehr versaut🙂
    Foza SGE
    Teert und federt mich ruhig 😝

  7. F.N.

    Ich fühle genauso. Und wenn sich in der Führungsetage nichts tut, bleibt es bei der Egal Stimmung. Ein weiterso darf es nicht geben. Auch im Hinblick auf potentielle Werbepartner.
    Was überhaupt nicht auf meiner Ahenda steht, ist das Ende dieses wirklich interessanten Blogs. Sie sprechen mir aus dem Herzen, egal wäre es mir nicht, hier nichts mehr zu lesen. Was würde ich mit der vielen Zeit sinnvolles anfangen? Also: Reset und weiter gehts!

  8. Adlerschnabel

    Im Facebook hat ein Fan, der in den Funkeljahren im Eintracht-Forum unter dem Nick Rigobert G schrieb, gestern ein Foto der Mannschaft von Friedel Rausch mit dem UEFA-Pokal 80 auf dem Römerbalkon zu seinem Titelbild gemacht. Diese Reminiszenzen und ihre Anführung in einer Zeit und einer Lage, die nichts, aber auch gar nichts mehr mit dieser „Tradition“ zu tun hat, sind es, die mich am wütendsten machen. Es sind gerade jene, die die Eintracht immer noch in diesen filigranen Schuhen sehen, die sie mit ihren Stiefeln in den Abgrund traten. Es sind diejenigen, die den „schönen Offensiv-Fussball“ von ihr forderten, als es seinerzeit darum ging, in kleinen Schritten es anzugehen, den Fahrstuhl stillzulegen. Es sind diejenigen, die Bruchhagen, den Protagonisten dieser ihnen schon immer zu kleinen Schritte, ihren eigenen Stiefel, der zum Abstieg der von diesem Fan damals zu „Tasmanen“ gekürten Mannschaft von 2011 führte, anzogen, ihn zur lame duck machten und den unfähigen Hübner, dem sie die Steigbügel hielten, folglich weiterhin aus dem Schussfeld halten, der diesen bundesligauntauglichen Kader auf dem Kerbholz hat und nicht etwa dem Sonnenstudiosus aus Taunusstein, sondern Bruchhagen auch jetzt wieder den gleichen, ihren eigenen mit dem Blut der Eintracht getränkten Stiefel anziehen wollen. Es sind diejenigen, die sich jetzt die Augen reiben und viele dieser Blindgänger, die nunmehr konstatieren müssen, dass es, wie Du richtig sagst, eben nicht an ihrem Sündenbock Veh lag, sondern kein Trainer dieser Welt in der Lage ist, diesen Kader in der Liga zu halten, weil ihr „schöner Offensivfussball“ seit Jahren darin mündete, dass bei der Eintracht kaum einer außer ihrem ehemaligen Hassobjekt und jetzigen Fussballgott, außer eben der von Dir richtig als einzigen Qualitätsspieler bezeichnete Meier in der Lage ist, ein Tor zu schießen. Sie sind für mich die wahren Totengräber der Eintracht.

  9. Anna

    Wäre ziemlich schade wenn das hier off ginge. Gibt keine annähernd gleich-/hochwertige Alternative. Echt, Mann.

  10. Werner

    Das eigentlich Tragische ist, dass nach dem Abstieg alle verantwortlich Beteiligte den Verein aus unterschiedlichen Gründen verlassen und sie somit jedweder Verantwortung entzogen werden. Nach einer Weile ist „Gras drüber gewachsen.“ Und diese Kerle verbringen in Ruhe und gut versorgt ihren Lebensabend oder gehen anderen Beschäftigungen nach, ohne für ihre Inkompetenz und Versagen je zur Rechenschaft gezogen worden zu sein.

    • Oka

      Möchtest du Sie juristisch zur Rechenschaft ziehen oder wie stellst du dir das vor?

      • Werner

        In diesen Regionen des Einkommens fehlt mir ein Instrument wie z.B. eine Haftungsklausel. Gehört man erst zum Einkommensadel, ist das Schlimmste was passieren kann die Entlassung. Schau dir all diese misswirtschaftenden Manager an, die mit Millionengehälter und Boni nicht mehr hinwiesen mit ihrer Kohle, und gleichzeitig auf unfähige und dekadente Weise Unternehmen „an die Wand fahren“ (Winterkorn, der Schaden kostet VW Milliarden)!

  11. Andreas

    Ein sehr guter Kommentar, der auch meinen Gefühlszustand passend beschreibt. Und ich kann auch das ganze Gesülze von Tradition nicht mehr hören. Wenn man sich bei vielen „Traditionsvereinen“ umsieht, so werde ich das Gefühl nicht los, dass hier wie dort eine geballte Inkompetenz vor sich hin werkeln darf, die es den ganzen Plastikclubs geradezu grotesk einfach macht, sich zu etablieren. Was macht eigentlich unser volksnaher Vereinspräsident? Als Hauptaktionär müsste der doch mal auf den Tisch hauen. Aber nein, er ist verdächtig still, vermutlich gefangen in seiner (finanziellen) Abhängigkeit. Das ist alles so armselig und miefig. Alle raus, Hübner alleine ist mit zu wenig.

    • Ed Kul

      Fischer? Als Bestandteil dieses Kon­glo­me­rats von inkompetenten Versagern, wird der sich hüten, irgendetwas zu sagen.

  12. Stoffel

    Trifft es leider zu 100 Prozent – nur gelingt es mir leider nicht, dass es mir egal ist. Vielmehr herrschen Trauer und Ohnmacht. Aber ich teile „ein “heiliger Zorn” auf die Verantwortlichen. Auf die Funktionäre namens Hübner, Bruchhagen, Hellmann und Fischer samt Aufsichtsrat, die den fünften Abstieg, der mit dem vorangegangenen vierten fast deckungsgleich ist, ebenso aktiv herbeigeführt haben wie Heynckes das auf anderer Ebene seinerzeit tat. „

  13. Pohl

    „Kann sein, daß es für einige Zeit die letzte Gelegenheit war, ein Erstliga-Trikot der Eintracht zu bekommen.“, so ZDFs Poschmann, als -ich glaube Kittel- sein Trikot einem Fan zuwarf.

    Sie wissen es alle, wie es um die Eintracht steht.Im Kontrast dazu, das grottige und monotone Gebrabbel der Funktionäre.

    Die SGE wird Mühe haben, die Liga zu halten.Die 2. in der nächsten Saison.

    Die 60iger sind ein treffendes Beispiel, ebenso auch die Bielefelder oder Düsseldorf.

    Hessenfußball wird von nun an eben Darmstadt 98 sein.Auch beim HR,
    in der Hessenschau, behandelt man die Angelegenheit sehr emotionslos.
    Ich vermute, es liegt daran, daß man mit Darmstadt 98 einen Ersatz gefunden hat, und man auch beim HR sehr genau weiß, welch ein Trümmerfeld die SGE ist.

    Ich selbst nehme die Sache auch nur noch völlig emotionsfrei zu Kenntnis.

    Viel Spaß beim Marsch nach unten.

    lg Pohl

    Hoffe natürlich, daß du die Saison noch zu Ende kommentierst.
    Lese hier sehr gerne mit.

  14. sonny 84

    Ein spitzen Kommentar! Dank dafür, werde ich ausdrucken und vervielfältigen und unter die Leute bringen. Aber meine Gefühle für diesen Verein, kann ich mir nach über 70 Jahren auch nicht so einfach aus dem Herzen reißen. Noch Mals Danke.

  15. Ed Kul

    Die obige Beschreibung trifft in sehr ähnlicher Weise auch auf mich zu. Leider gilt das auch für viele andere Eintracht-Anhänger, mit denen ich in letzter Zeit zu tun hatte. Bei allen ist irgendetwas kaputt gegangen.

    Und genau DAS ist das wirklich Tragische an diesem wohl nicht mehr zu vermeidenden fünften Abstieg.

  16. Nicht aus Fehlern zu lernen ist eine Stärke der Eintracht-Verantwortlichen. Darmstadt, Mainz und Augsburg zeigen es, es liegt nicht am Geld sondern an den handelnden Personen.

    • Pohl

      Werter Ralf, die Lernunfähigkeit ist in der Tat beeindruckend, geradezu verblüffend.Besonders, wenn man in unmittelbarer Nachbarschaft äußerst erfolgreiche Modelle hat, wie es richtig geht.

      Vlt ist aber auch mehr der mangelde Wille zur Erkenntnis.

  17. Geht mir genauso. Wenngleich ich mich schnell in Rage reden kann, wenn man es durch geht.

    Häng noch eine Zweitligasaison dran. Mal sehen wie es weiter geht mit neuer Führung. Die Löwen sind ein schlechtes Beispiel.

  18. Werner

    Perfekt beschrieben!

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