Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen

„Wir sind weit weg, eine Multi-Kulti-Truppe aufbauen zu wollen“, sagte Vorstandschef Fredi Bobic nachdem hier im Blog vor wenigen Tagen die Identitätsfrage in Richtung Eintracht Frankfurt gestellt worden ist. Das sind die gesprochenen Worte. Die Taten laufen dem aber diametral entgegen. Denn nun sind noch Spieler aus Kroatien und Israel verpflichtet worden. Das bedeutet dann: 16 verschiedene Nationalitäten in einem Kader von weniger als zwei Dutzend Leuten. „Weit weg“ ist man also definitiv nicht vom „Aufbau einer Multi-Kulti-Truppe“.

„Aktuell sind auf den Positionen, die wir suchen, deutsche Spieler finanziell nicht machbar für uns“ (Bobic). Damit bestreitet der Vorstandsvorsitzende – überspitzt gesagt -, dass es deutsche Fußballer gibt. Denn die SGE benötigt in allen Mannschaftsteilen, auf allen Positionen Neuverpflichtungen. Sie wäre zumindest gut beraten, überall neue Spieler zu verpflichten. Platt gesagt: Auf irgendeiner all dieser Positionen dürfte sich sicher noch der eine oder andere mit deutschem Pass finden. Um den Eintracht-Funktionären mal wieder Hilfestellungen zu geben:
In der Innenverteidigung, einem ja nun wirklich brennend wichtigen und personell verwaisten Mannschaftsteil, könnte man beispielsweise auf Namen kommen wie Maximilian Wittek (1860 München, dem Tobias-Weigl-Ausbilderklub), Benedikt Gimber (SV Sandhausen) oder Lukas Klänter (FC Köln). Allesamt Juniorennationspieler in U20 und U19 des DFB, Stammspieler dort, von Klubs, denen man vermutlich keine Unsummen zahlen müsste. Florian Hübner (ex-SV Sandhausen, jetzt Hannover, des SGE-Sportdirektors Sohn), Julian Börner von Arminia Bielefeld, Saulo Decarli (obgleich Schweizer in Diensten von Branschweig) könnte man noch aufzählen bzw. hätte man aufzählen können. Das Salär all dieser Spieler dürfte, zumal gemessen an Gehältern für die Stefan Reinartze und Carlos Zambranos dieser Welt, bezahlbar sein. Entwicklungsfähigkeit, wie von Bobic gefordert, dürfte man ihnen allen attestieren. Pikante Petitesse: Marc-Oliver Kempf und Kevin Kraus – zwei Ex-Eintrachtspieler, die anderswo ihre Chance eben bekamen – zählten zu den besten Innenverteidigern der zweiten Bundesliga anno 2015/2016.
Im Mittelfeld sicherte sich der FC Ingolstadt etwa Robert Leipertz (23) aus Heidenheim. Jenes Heidenheim, wo etwa auch noch Sebastian Griesbeck (25) spielt. Und wiederum jenes Ingolstadt, dass Eintracht Frankfurt im Vorjahr hinter sich gelassen hat. Und dass auch in der kommenden Saison keine Dimensionen hinter der SGE stehen wird. Kurzum: Ein direkter SGE-Konkurrent hält einen (deutschen) Heidenheim-Spieler offenbar für bundesligatauglich genug.

Dass man darauf zu achten gedenkt, dass „alle Spieler Deutsch lernen“ (Bobic) ist nicht nur eine Selbstverständlichkeit (wobei, in diesem Klub …), es ändert auch nichts an dem zweifelhaften Zugehörigkeitsgefühl. Es wird zwar nicht gleich 15 Dolmetscher brauchen – ein Schweizer wie Haris Seferovic ist ja Quasi-Muttersprachlcer – aber so ganz ohne ist die Total-Internationlisierung von Eintracht Frankfurt auch in Bezug auf Integrationsaskepte tatsächlich nicht. Remember the Caio, the Inui, the Kadlec.

Trainer Niko Kovac zeigt sich nun genervt, man spiele Fußball und mache keine Politik. Ja, das ist richtig. Doch was hat der Einwand, es fehle an Spielern, Menschen aus der Region oder wenigstens dem Land, mit Politik zutun? Nochmal: Eintracht Frankfurt verkauft bestenfalls Emotion und Nostalgie, keinesfalls Sexyness oder gar Erfolg. Und zur Emotion, der barsten aller Münzen am Main, zählen Personen, Spieler, mit denen mehr verbunden wird als zeitlich befristetes Arbeitnehmertum in einer globalisierten Welt. Der sich nun entwickelnde Kader sowie manche Aussage der Funktionäre deuten zumindest einen Weg an, der auf reines Personalkarussell – auf Ex- und Hop im Handstreich – aus ist.
Übrigens fühle ich mich am schlechtesten dabei, einen auf Deutschtümler zu machen. Ich bin ein großer Freund von Diversität, in allen Lebensbereichen. So auch im Fußball, so auch bei der Eintracht. Doch wünsche ich mir eben ein Mindestmaß an personeller regionaler Verwurzelung in Rhein-Main, in Hessen, wenigstens in Deutschland. Und wie ich im oben verlinkten Beitrag schon sagte: Die letzten vorhandenen solchen Spieler drohen zu Maskottchen zu werden.
Die Internationalität ist übrigens auch bei vergleichbaren Klubs nicht viel anders, Bremen und Mainz etwa zählen derzeit 13 bzw. 14 Nationalitäten in ihren Kadern (die aber größer sind: 27 bwz. 28 Spieler). Die entscheiden Frage (für mich) ist aber, welche „Figuren“ waren, sind, bleiben langfristig in Frankfurt bzw. haben einen „angeborenen“ oder „erwachsenen“ Bezug zu Stadt, Region, Verein – und vor allem, welche Spieler wachsen in das Gebilde nach und rein, wer repräsentiert Eintracht Frankfurt nach Alexander Meier / Marco Russ? Die Vertragsgestaltung etwa eines Omar Mascarell oder Ante Rebic deuten ja schonmal nicht darauf hin, dass sie zu Langfrist-Spielern aufgebaut werden (die man meiner Meinung nach aber drigend braucht, Stichwort Emotion). Klar geht es um Leistung. Aber —>

… es gebe sie ja durchaus, die deutschen Spieler. Und dass sie Mondpreise kosten bzw. Unsummen als Gehalt verlangen, ist schwer vorstellbar. Und selbst wenn das so sein sollte, muss eben die Qualitätsabwägung erfolgen: Qulität, gute Ausbildung kostet mehr als Bückware, als schlechte Ausbildung. Man könnte auch sagen: Gemessen an allen Faktoren, kostet ein Slobodan Medojevic letztlich mehr als ein, sagen wir Niklas Stark (einst Nürnberg, 2015/2016 zu Hertha gewechselt). Nick Nobodies verpflichtet man egal wie, ob nun deutsche Zweit-, Dritt- und Nachwuchsspieler oder Spieler aus zweit- bis drittklassigen Auslandsligen. Nach rein finanziellen Aspekten zu sortieren, halte ich angesichts des emotionalen Werts, des einzig vermarktbaren Gutes eines Klubs wie Eintracht Frankfurt für ebenso falsch wie fahrlässig.
Die Qualitätsdiskussion klammere ich bei all dem übrigens bewusst aus – denn da halte ich mich diesmal, aller Skepsis, die angesichts der Masse an Nick Nododies in mir wohnt und wächst zum Trotz, an den Leitsatz „warten wir es mal ab“.

PS: Das Ding hier sitzt, ist überfällig und wird ebenso versanden wie Kritik aus hemdsärmeligen Blogs 😉 (Quelle: Bild-Zeitung, abgeschrieben und nicht-recherchiert vom Hessischen Rundfunk)
Ex-Manager Klaus Gerster hat die Transferpolitik der vergangenen Jahre von Eintracht Frankfurt kritisiert. „Wenn ich gezahlte und eingenommene Ablöse gegenüberstelle, komme ich auf eine katastrophale Bilanz“, sagte Gerster der Bild-Zeitung. „Eintracht zahlte 60,6 Millionen Euro und kassierte 18,3 Millionen, das macht ein Minus von 42,3 Millionen. Wahnsinn!“ Nur Kevin Trapp sei mit einem ordentlichen Gewinn verkauft worden. Als Grund für diese Negativ-Bilanz nannte Gerster „fehlende sportliche Kompetenz“.

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27 Kommentare

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27 Antworten zu “Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen

  1. TL

    Ach ja, Nachtrag zu PS:
    Es ist schon echt ein Qualitätsmerkmal für einen „Journalisten“ (oder Blogger) wenn er / sie Informationen nicht einfach ungefiltert übernimmt.
    60 Mio Transferausgaben? Reden wir hier über die gesamte Vereinsgeschichte oder was?
    Selbst wenn man alle Transfers seit 2000 zusammen zählt kommt man nicht auf den Betrag. Geschweige denn seit Hübner da ist.
    Aber immer schön alles was einer in der Bild erzählt ungeprüft weiter verbreiten, Hauptsache es ist Anti-Eintracht…
    Einfach nur peinlich!

  2. TL

    Der Autor hat es wirklich geschafft, einen langen Beitrag voller Theorien und Meinungen zu verfassen und dabei nicht ein valides Argument zu bringen, das eine dieser Theorien oder Meinungen stützen würde. Wahnsinn.
    Was hat Identifikation mit der Region / der Nationalität zu tun?
    Hat sich ein Sebastian Rode mehr mit der Eintracht identifiziert, oder die Fans mit ihm, als der Schweizer Schwegler, immerhin Kapitän?
    Meint jemand wirklich, Flum ist eher eine Identifikationsfigur als Hasebe?
    Aigner mehr als Hradecky?
    Was ein Quatsch.

    Und von den vorgeschlagenen Spielern hilft uns nicht EIN EINZIGER weiter.
    Wir brauchen Stand jetzt 2 gestandene IV, keine Wundertüten, die sofort in der Startelf stehen können und von Saisonbeginn weg ihre Leistung bringen.
    Wie da auch nur einer der genannten Spieler reinpassen soll, kann ich nicht im Ansatz nachvollziehen.

    Echt schade, so viel geschrieben und dabei nur Qutasch verbreitet.

    • Gegenvorschläge inhaltlicher Natur? Kommt da noch was?

      Finde die These, dass man (für die Innenverteidigung) ja gestandene Spieler bräuchte, die bisherigen Transfers aber offenbar ganz tutti sind, übrigens hochspannend. Bislang gibts ja nur Wundertüten, Nick Nobodies. Und wieso sollte man ausgerechnet für die IV andere verpflichten bzw. was macht die wilkürlich von mir ausgewählten Spieler mehr zu Wundertüten als die bislang verpflichteten Spieler?

    • Koppweh

      Toller Ansatz wie findet der Prozeß Indentifikation überhaupt statt.
      Die Identifikation fand z.B. über die U23 statt. Siehe Sebastian Jung.
      Kein Spieler erzeugt mehr Symphatie wie Jung.
      Man könnte doch glatt behaupten das die Abmeldung der U 23 maßgeblich dazu geführt hat das man jetzt versucht sich die eigentliche Idenifikation selbst neu zu gestallten oder zu definieren..

      Mit der U23 haben wir schon ein Teil der Identifikation aufgegeben.

  3. Steven

    Größtenteils Verschwörungstheorien gegen Bruno Huebner, die angedeutet werden.

    Mal im Ernst: die vielen Spieler aus einer Agentur sprechen nicht für unser Scouting-das bekanntermassen schlecht ist bzw war.

    Ansonsten muss eh doch gar nicht so negativ sein,wenn man gute Kontakte zu einer Agentur hat… Letztlich muss die Qualität der Spieler Stimmen!! Bei Gacinovic etwa ist dies vermeintlich der Fall – lasst uns doch mal warten,was die Neuen bringen! Wenn sie einschlagen ist es mir reichlich egal,ob sie durch gutes Scouting oder durch gute Kontakte nach Frankfurt kamen.

    • In die Glaskugel kann niemand blicken. Sehr wohl aber in Geschichtsbücher. Und da lässt sich zu Lian Sports eben lesen, was sich lesen lässt. Das ist nur Widergabe. Natürlich ist die Schlussfolgerung meinerseits konstruiert. Und doch würde ich gerne inhaltlich darüber diskutieren, nicht mit Keulen wie „Verschwörungstheorie“. Da gibts ganz andere Nummern, lieber Steven.

      • Koppweh

        Das Problem ist das jeder Insider der auspackt aus dem Geschäft ist.
        Alleine bei dem Thema Doping im Fussball fallen auf allen Ebenen die Rollladen herunter.

        Mir hat mal ein griechischer Spielervermittler erzählt wer alles so dem anderen Ufer zugeneigt ist.

        Es gibt die berühmte Aussage von Michael Ballak.
        Die hat keiner Ernst gemommen.
        Aber da muss was dran sein.

    • Koppweh

      Vielleicht ist ja Bruno auch gezwungen gerade nur diese eine Agentur zu bevorzugen , weil er mit anderen Agenturen im Klinch liegt.
      Nehmen wir mal an der Spieler x bei uns hat ein Angebot von einem anderen Verein und der Spielerberater will den Wechsel. Aber die Eintracht erteilt keine Freigabe. Ergo wird Bruno Hübner bei diesen Spielerberater auf taube Ohren stoßen , wenn er einen Spieler von dieser Agentur haben will. Es gibt ja immer Beispiele wo Spieler den Spielerberater wechseln.
      Ich glaube Regäsel hat vor dem Deal sein Spielerberater gewechselt.
      Auch Fabian.
      Mario Götze hat sein Spielerberater gewechselt. 🙂
      Aktueller Status Familienangehöriger.
      Ich nehme mal an man hat auf seitens des FCB massiven Druck auf die Spielerberater genommen um einen Wechsel bei Götze zu provozieren.
      Sehr interessant ist die Ausbotung von Götze in der Nationalmannschaft.
      Vielleicht hat der FCB hier auch seine Finger im Spiel.

      Achtung Satire
      Rummnige : Mario du wechselts jetzt den Verein oder du wirst bald merken
      wie lang der Arm des FCB ist.

  4. Steven

    Nette Seite, interessante Aspekte. Klar werden viele der Neuverpflichtungen keine Identitatsfiguren, die lange im Club bleiben werden. Aber man muss auch die Frage stellen,was man will. Man will doch Transfererloese erzielen, um zu überleben
    Schaut man den Bvb, kommen und gehen da Spieler ebenfalls… Mit lukrativen Ergebnissen
    Und außerdem: wer sagt denn,dass ein Tawatha, rebic oder mascarell nicht doch in Frankfurt heimisch werden… Siehe Zambrano? Wer hätte gedacht, dass er uns so lange die Treue hält… Ein Schwegler war auch kein Hesse… Ein Aigner spielt auch schon lange bei uns, ist er kein Adler, nur weil er aus Bayern kommt? Russ, Stendera, Meier, Abraham, okzipka. Mir ist doch egal,ob ein Spieler aus Argentinien, Nordrhein-Westfalen oder Gießen kommt, solange er sich mit der Eintracht identifiziert und dies auch an einem mehrjährigen Engagement in Frankfurt dokumentiert. Dund doch, so unromantisch ist nun mal der Profifußball. Will man erste Liga spielen oder junge Leute ausbilden mit der Gefahr, in Liga 2 oder 3 zu rutschen? Wen bildet denn beispielsweise der Bvb aus? Klar haben sie ein paar aus ihrer Jugend dabei,aber diese konnten sie auch nur aufgrund des nötigen Kleingelds halten. Die kaufen mittlerweile 5 ausländische Jungstars um sie in ein, zwei Jahren wieder zu verkaufen… That’s it.

    Und last but not least: Lasst die Spieler doch mal spielen und schaut die Saison an. Diese Vorverurteilungen und Kaderkritiken im Vorfeld sind so eine Sache. Wer will denn heute bzw im Nachhinein beispielsweise das Team aus den 90ern kritisieren. Klar waren da bindewald, Stein oder Binz… Aber eben auch ein Okocha, yeboah, ja furtok oder Zchadadse dabei. Zu so „deutschen“ Spielern wie Markus Schupp, Rainer Raufmann, horst Heldt,Tisi Hagner oder Becker muss ich nicht viel sagen.

    • Olsen

      Sehe ich ähnlich. Wir sind schon wieder zu ängstlich, noch bevor der erste Anstoß erfolgte.

      a) Es muss nicht schlimm sein, gute Beziehungen zu einer Agentur zu haben – kann es aber.

      b) Die Spieler müssen nicht einschlagen – können sie aber.

      Letztendlich ist noch nichts passiert. Und wenn nur 2 von ihnen einschlagen, haben wir mehr oder wenigestens nicht weniger gewonnen als in den Jahren zuvor, nur über einen anderen Weg. Wenn unser Neueinkauf aus Israel ein Flop wird, war er in Summe dennoch ein besserer Transfer als Herr Reinartz, von dem ja nun die ganze Welt überzeugt war.

      Zudem ists in der Tat schwierig, auf langjährige Verbundenheit mit dem Verein zu setzen, während man sich fragt, warum die Eintracht keine positiven Transfererlöse erzielt.

      Ruhe bewahren. Das wird gut.

  5. Olli

    und wenn du denkst, es geht nicht mehr tiefer, schlimmer oder unfähiger …

    http://www.fussball.news/frankfurt-huebner-droht-klage/

    Ich habe mit Eintracht Frankfurt in den letzen 25 Jahren viel erlebt, aber das einer der schlimmsten Angestellten der dieser Verein je hatte.

    • Koppweh

      Ich geb zu der Vertrag mit Zambrano hat eine gewisse Anziehungskraft auf mich.
      Transferrechte nützen nichts wenn man die Persönlichkeitsrechte des Spielers nicht hat.
      Südamerikanische Vereine lassen sich die Freigabebestätigung für die Fifa extra kosten.
      Leverkusen musste z.B. bei der Fifa intervenieren um die Unterschrift zu erhalten obwohl die Transfersumme schon überwiesen worden ist.
      Bei dem Verkauf von Detari war die Bankbürgschaft der Griechen nichts wert.
      Ich nehme mal an das mittlerweile ohne richtige Kohle kein Transfer mehr zustande kommt mit dubiosen Vereinen.
      Die Mainzer können davon ein Lied singen. Da hat der Heidel auch erst seine Erfahrungen machen müssen.

      Jedenfalls kommen wir der Wahrheit bei Zambrano in der Sache schon näher.
      St .Pauli spielt anscheinend eine ganz große Rolle bei der Verpflichtung von Zambrano.
      Der damalige Manager von St Pauli hat mal sinngemäß gesagt das der Verkauf von Zambrano sein lukrativster Transfer überhaupt war.

      Anscheinend hat St Pauli durch den Rubin Kasan Transfer Netto mehr verdient als die Eintracht. Respekt!!

  6. Jermaine Jones Junior

    Bei Tawatha geht es doch nur darum einen Backup für Oczipka zu verpflichten. Nur darum geht es.

    Bei der Besetzung der Innenverteidigung vertraue ich voll und ganz auf die Fähigkeiten des Bruno Hübners. Im Ernst jetzt! Er hat uns wertvolle Spieler auf dieser Position verpflichtet. Unter anderem: Zambrano, Russ, Madlung, Abraham oder Butscher.

  7. EausO

    Jeden Tag geht einer, und dafür taucht ein neuer Name auf.
    Als Zambrano dann noch (https://twitter.com/RubinKazanUK/status/749856119649107968) den Schal seines neuen Herzensvereins in die Kamara hält, war ich bedient.

    Eigentlich wollte ich erst einmal meine Ruhe haben.
    Doch als Tawatha aus Israel verpflichtet wurde, war ich dann doch neugierig; wer ist das ? was kann der ? warum der ?

    Also gehe ich auf Transfermarkt.de und schau mir den Spieler und dessen Berater an – und plötzlich siehst du, wie zur Zeit in Frankfurt das Scouting stattfindet 😦
    Was soll ich sagen – Leute – bitte schaut selbst vorbei !!!

    http://www.transfermarkt.de/lian-sports/beraterfirma/berater/13

    • Koppweh

      Naja der Tawatha Transfer war vielleicht ein Kompromis mit Seferovic Berater.
      Sefe verlängert mit geringfügiger Gehaltsaufbesserung und der Spielerberater willigt dafür ein . Oder umgekehrt . Der Berater sucht einen neuen Verein für Seferovic und als Gegenleistung bekommt der Berater seine Provision über den Tawatha Transfer.
      Oder Gacinovic bleibt und macht Kovac keinen Ärger.
      Die Macht der Spielerberater ist leider nicht wegzudiskutieren.
      Nennen wir das ganze halt versteckte Provisionszahlungen.

      Solange kein Rechtsanwalt auf Seiten der Spielerberater bei den Verhandlungen anwesend ist läuft alles im weitgehenden Sinne für die Vereinsseite ab.
      Der Bendtner hatte damals drei Rechtsanwälte bei den Vertragsgesprächen mit Bruno Hübner dabei.
      Abzocker halt. Unseriös. Heribert hat die Mischpoke rausgeschmissen.

      Jedenfalls hat Armin sich mit Haris den falschen Spieler ausgesucht um ein Exempel zu stattuieren.

      Ich hab gelesen das Spielerberater sogar die Taktik und Spielweise des Vereins mitbestimmen wollen.
      Der brasilianische Nationalmannschaft hat man sogar von Spielerinvestoren die Spieler diktiert.

      • akloppi

        Also mittlerweile bekomme ich bei den ganzen Thesen ganz schön Koppweh.

      • Acetylsalicylsäure

        Bei Koppweh ist es nachts stets kälter als draußen.

      • Koppweh

        Also der Tawatha macht sportlich keinen Sinn.
        Ergo warum macht man ihn dann.

        Erstens .
        Der Sponsor will einen bestimmten Spieler .

        Zweitens
        Der Spielerberater muß einen Spieler vermitteln der krach mit seinen Verein hat.

        Drittens
        Tawatha erfüllt vielleicht eine Forderung der dfl um die internationalen Fernsehrechte besser zu vermarkten.
        Die dfl unterstützt z.B. finanziell die Wintertrainingslager in bestimmten Länder.

        Auf alle Fälle geht es um Geld!!

        Das Hellmann mit der dfl gut zusammenarbeit, läßt sich daran erkennen, das der dfb uns in der Rückrunde sehr sehr gute Schiedsrichter geschickt hat.

      • akloppi

        Sorry, aber das macht es nicht besser!🙄

  8. Koppweh

    Naja jetzt wo Heri weg ist, kommen die Ratten aus ihren Löcher.
    Gerster.
    Die viel zitierten Leitblanken waren aber eine Heribert Doktrin die keiner wegdiskutieren kann.
    Kein Transfer über 3,5 Millionen.
    Nur 10 % Spielerberater Aufwendungen.
    Maximal 1,4 Millionen Grundgehalt
    Prämienvertrag von ungefähr 25 %
    Punkteprämie Auflaufprämie…….. weiß der Geier
    Leistungsträger so lange wie möglich zu halten.

    Mit der Prämise kauft man bei Aldi ein und nicht bei Rewe.

    Jedesmal wenn wir nach oben wollten hat Leverkusen und Schalke uns dezimiert.
    Danach hat uns Wolfsburg und Hannover den Krieg erklärt.
    Jetzt kommen die Angriffe von Köln und Bremen.
    Ingolstadt ist auch nicht ganz neutral gegenüber uns.
    Die Hoffenheimer sind die Schweizer unter den Bundesligisten.Die halten sich aus allem heraus. Sehr löblich.
    Im übrigen haben wir auch Krieg geführt.
    Es gab Angriffe gegen Mainz Nürnberg Bremen Kaiserslautern und Freiburg.
    Bei manchen Transfers geht es nicht darum die eigene Mannschaft besser zu machen , sondern den direkten Konkurenten schlechter zu machen.
    Eines haben wir richtig gemacht. Zambrano ist nicht innerhalb der Bundesliga gewechselt.
    Die Kriegskasse ist bei Mainz und Köln prall gefüllt.
    Da muß man halt ausländische Rekruten anfordern.
    Thats life!
    Fussball ist Krieg nur mit anderen Mitteln.
    Die Kriegsgewinnler sind meistens die Spielerberater und die Geldgeber.
    Zurück bleibt meistens nur verbrannte Erde .

    Uns bleibt nur der Ruhm!

    PS . Die wichtigste Doktrin von Heribet war zu warten bis die anderen Fehler machen und sich finanziell mit dem Krieg übernahmen.
    Führe nie Krieg auf Pump in der Bundesliga, wenn du nicht sicher bist das du gewinnst.
    Führe nie einen Krieg mit der Unterstützung eines MÄZEN in der Liga wie z.B. Kühne der schon 78 Jahre alt ist. Die Existenz des HSV hängt nur noch an der lebensdauer von Herrn Kühne ab.
    Führe nie einen Krieg zusammen mit einen Wirtschaftsunternehmen in der Bundesliga das Abgaswerte manipuliert.

    Wolfsburg Hamburg könnten bald von der Bildfläche verschwinden.
    Bei Schalke bin ich mir nicht sicher. Der Putin verliert einfach die Lust am Fussball nicht.

    Think big and play small

  9. F.N.

    Ich mochte Klaus Gerster nie: aber wo er Recht hat hat er Recht.
    Schulz aus Hannover ist zwar schon älter aber ein Jahr kann er noch IV spielen, vielleicht ein ähnlicher Glücksgriff wie Madlung einst. Andeasen wäre auch noch jemand und passt als Däne ohne Dolmetscherbedarf auch ins Bobic Konzept der Internationalisierung. Und andere Namen hatte ich schon früher mal genannt. Blum war auch dabei… braver Bruno!!!

  10. Kann mir vorstellen wie sich das anfühlt, wenn man so etwas schreibt. Aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre gibt den handelnden Personen auch keinen Vertrauensvorschuss. Andererseits sind 2 von 3 Personen neu dabei. Man wird sehen wie es funktioniert oder eben nicht. Kommunikation wird dabei sehr wichtig sein.

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