Lesestoff für die Auswärtsfahrt

Ignoriert man den ersten Teil, steckt in diesen Protokollen viel drin. Vor allem zum a) Stadion(vertrag) und b) der causa Thomas Schaaf – das klingt dann mit dem Respektsabstand von einem vermiedenen Abstieg eben doch weitaus näher an den Tendenzen, die die genüsslich gescholtene „Lügenpresse“ seinerzeit schon erwähnte.
Auch die Aussagen rund um die Abmeldung der U23 – so wie eine etwaige Wiedereinführung in der Zukunft – lassen tief hinein blicken in die Denkweise der Funktionäre. Denn es ist eben so, dass sich die SGE am jeweiligen Trainer und dessen Neigungen orientiert, ihr die Kompetenz fehlt, den Kurs vorzugeben, an den sich der jeweilige Trainer zu halten hat. Kuzum: Weitblick? Fehlanzeige. Aber lest selbst. Ist ja noch Zeit bis die Züge gen Sachsen-Anhalt rollen, bis der Anpfiff zum Pokalspiels in Magdeburg ertönt (3:1 für die Unserigen?).

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28 Kommentare

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28 Antworten zu “Lesestoff für die Auswärtsfahrt

  1. Jermaine Jones Junior

    Peinlicher Sieg gegen Mageburg. Mehr kann ich dazu nicht sagen.

    • F.N.

      In allen Belangen peinlich!

    • Koppweh

      Die Spirale des Erfolges fängt immer mit glücklichen Siegen an.

      Nur über Erfolgserlebnisse kommt die Selbstsicherheit.

      Der Anfang ist gemacht.

      Es geht voran!

      • Oka

        Ich fühle mich mit deinem Post zu Hector absolut bestätigt. Eine richtige Gurke… Na das kann ja mal eine Saison werden. Huntelaar freut sich schon.

      • F.N.

        Hoffentlich steigert sich die Armseligkeit noch

      • Koppweh

        Im ersten Pflichtspiel eine rote Karte.
        Der Junge gefällt mir.

        Schade das er nur ein Jahr bleibt.

      • Genussscheine, Abermillionen werden nach so einem Auftritt gezeichnet. Frankfurter Filetfußball, ein Genuss!

      • F.N.

        Genussscheine mit Negativverzinsung, der Fan zahlt doch gerne auch noch Zinsen für diese Darbietungen

    • Adlerschnabel

      Es gibt sehr wohl etwas mehr zu sagen. Wer nicht wirklich etwas gegen dieses blöde Zündel-Pack unternehmen will, dem muss man die Lizenz entziehen. Geldstrafen und ähnliches nutzen nichts, wenn die Verantwortlichen das Pack offensichtlich weiterhin in Watte packen und weitermachen lassen und mit dem von diesem Pack als ‚Gegenleistung‘ gebotenen ‚Support‘ ein Eventpublikum anziehen wollen, welches ein Mehrfaches der Strafgelder wieder einbringt. Dann aber ist der „Dialog“ mit diesem Pack lediglich ein Alibi und die Verantwortlichen in Wahrheit Mittäter. Offenbar ist der Event auch bei den Verantwortlichen an die Stelle des Angebots an Fussball getreten und damit ist diese Eventpolitik ein Offenbarungseid der Unfähigkeit, insbesondere der sportlichen Leitung von Hübner, aber auch der ihn flankierenden Funktionäre, konkurrenzfähigen Sport zu bieten. Wer mit einem Millionenetat in Höhe des Bundesligamittelfeldes keinen Fussball bieten kann, eine Wundertüten-Mannschaft zusammenkauft, die selbst von einem Drittligisten vorgeführt wird und ohne dieses Eventpublikum daher nicht auskommt, weil sonst kaum einer sich dieses Gewürge ansehen will, soll besser Kaninchen züchten. Und weil dieses Zündel-Pack dann eben auch von einem Großteil an diesen Event-„Fans“ unterstützt wird, gehört der Laden dicht. Wer mit über 30 Millionen Euro Etat keinen Sport bieten kann und stattdessen daher einen Event will und entsprechendes Publikum braucht, der soll Kleintiere züchten oder einen Feuerwerks- und Choreo-Service betreiben und keinen Fussballverein.

      • Jermaine Jones Junior

        Du hast Recht, ich weiß. Aber traurigerweise überrascht mich das asoziale Fehlverhalten dieser Hooligans nicht mehr. Deswegen habe ich selbst dazu nichts mehr zu sagen. Es ist seit eh und je das ewige Thema. Bitter, traurig und schade.

      • Jermaine Jones Junior

        Aber ist dieses asoziale Verhalten nicht der eigentliche Grund, weswegen Logen-Besitzer der BHF-Bank, Deutschen Bank oder des Bankhauses Metzler jeden zweiten Samstag in die Commerzbank-Arena gehen? Machen diese „Fans“ im Stehblock nicht das Ambiente in einem Fußball-Business aus, was man als gutverdienender Fußball-Halbromantiker anderswo (Wolfsburg, München, Hoffenheim und neuerdings Leipzig) vermisst? Oder nehmen wir das Stichtwort Stehplatzatmosphäre oder ehemaliger G-Block, wovon selbst Axel Hellmann bis heute in seinen Anekdoten schwärmt.
        Aus soziologischer Sicht tragen diese Assis kurioserweise doch nur dazu bei, weshalb soviele Schnösel gerne ins Stadion gehen. Das sind genau die selben, die zur Gentrifizierung in Großstädten (Hamburger Schanzenviertel, Hamburg Reeperbahn, neuerdings Frankfurter Bahnhofsviertel, Köln Kalk, Mannheimer Jungbusch, etc.) beitragen.

  2. Koppweh

    Armin Veh

    Ich geb Armin 5 Sendungen , dann isser weg!

  3. koppweh

    Thomas Schaaf hat sich erst entschlossen den Vertrag nicht mehr weiter zu erfüllen , als er erfahren hat das hinter dem Rücken des Aufsichtsratvorsitzenden Bender, Steubing dem Herrn Hellmann das OK gegeben hat mit Lewandowsky zu verhandeln.
    So was macht Hellmann nicht ohne die Zustimmung von Fischer und Steubing.
    Lewandowsky hat bei Bayer angefragt wegen der Freigabe und irgend jemand hat es dann Thomas Schaaf zugesteckt.
    Vielleicht der Rudi Völler.
    Nehmen wir mal an das Heribert und Rudi Völler gute Kontakte haben.
    Dann ist ein Reinartz Transfer auf einmal gar kein Hexenwerk mehr.

    Reinartz müßte ein Heribert Transfer gewesen sein.
    Rudi Völler wollte Reinartz loswerden.

    • Und? Ist ja nicht so, dass Reinartz prinzipiell ein schlechter Transfer gewesen ist, jedenfalls von dessen grundsätzlicher und nachgewiesener Qualität her. Die Sache mit dem Wohnenbleiben im Rheinland, das ist natürlich durchaus ein dickes Ding (gewesen). Sportlich finde ich diesen Transfer bis heute denjenigen, der eine richtige Richtung hätte vorgeben können/müssen. Stattdessen Wundertüte.

      Zu der anderen vergossenen Milch: Natürlich wird sich angesichts all der Dinge, die sich Schaaf atmosphärisch gegenüber Spielern geleistet hat, auch in der Führungsebene jemand Exit-Strategien überlegt, gehandelt haben. Da bin ich ehrlich gesagt sogar mal froh drum. Froh darum, dass die Verwerfungen erkannt worden sind und man aktiv wurde. Dass Schaaf das dann gesteckt bekommen und im Endeffekt hingeschmissen hat (woran sich die Geister ja scheiden…), ja mei, das wäre bei den kleinen Zirkeln und den engen Gängen in diesem Geschäft ja fast folgerichtig.
      Ich bleibe jedenfalls dabei: Die Ursünde der SGE in den post-2011er-Jahren begann mit dem Wechsel Schaaf auf Veh; sowohl was die unterschiedlichen Persönlichkeiten als auch die fußballerisch total verschiedene Ausrichtung dieser Menschen/Trainer angeht. Die Rückkehr von Veh ist dann der verzweifelte, unkreative Versuch gewesen, die Zeit anzuhalten. Das war dann der nächste böse Fehler. Aber zum Glück ist jetzt mit Kovac einer da, der diesem Bundesliga-Muff jedenfalls zu einigen Teilen nicht angehört.

      • koppweh

        Tja wer hat dem Rudi Völler damals gesteckt das die Eintracht Roger Schmidt als Trainer verpflichten will.

        Wer ? Welches Arschloch war das ?

        Mit Roger Schmidt wäre uns vielleicht einiges erspart geblieben.
        Mehr weiß es nicht.
        Roger Schmidt wäre ein Bruno Trainer gewesen sowie Kovac jetzt einer ist.

        A la la long a lala long

      • Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Ich bin immer ein Anhänger der These gewesen, dass ein guter Trainer derjenige ist, der aus wenig viel macht; nicht der, der aus viel viel macht. Roger Schmidt hat, wie zuvor auch Hypiä/Lewandowski oder andere Vorgänger, Leverkusen so ziemlich auf einem status quo gehalten; zugegeben mit einer etwas erhöhten Konkurrenzfähigkeit. Fußend allerdings auf einem (mit dem nötigen Kleingeld versehenen) sinnigen Transferssystem.

        In Frankfurt könnten Mourinho oder Guardiola, Schmidt oder Klopp arbeiten: Die Rahmenbedingungen würden sie verzweifeln lassen. Bis heute ist Friedhelm Funkel, der sich ja schon wieder zu Außergewöhnlichem anschickt, der erfolgreichste SGE-Coach seit Ewigkeiten, gemessen an Rohmaterial und Endprodukt. Das spricht doch auch Bände.

      • koppweh

        Wenn Roger Schmidt gekommen wäre , dann wäre Nelson Valdez nicht gekommen.
        Wahrscheinlich auch Chandler , Medojevic und Ignjovsky nicht.
        Der Kader würde zum Teil ganz anders aussehen.

        Wenn Roger Schmidt gekommen wäre dann wäre bestimmt noch Spieler dar die gehen mußten.
        Kadlec Rosenthal Bakalorz Kinsombi Inui…..

        Who knows………. 🙂

        Vielleicht würde jetzt Kampl bei uns spielen…….träum…….

      • Valdez ist ein Treppenwitz gewesen, keine Frage. Medojevic hingegen ein ganz tpyischer Eintracht-lastminute-Resterampen-Zukauf. Chandler habe ich hier seinerzeit als fast logischen Jung-Nachfolger bezeichnet und stehe auch dazu, dass ich seinen Transfer in Ordnung fand. Ignjovski erfüllte zumindest seine Rolle. Recht gebe ich dir insofern, als dass sie alle keine Spieler waren und sind, die Eintracht Frankfurt weitergeholfen hätten. Im Prinzip sind das die Namen, die stellvertretend für den (bestenfalls) Stillstand der SGE stehen.
        Was die anderen angeht: Kadlec war und ist heilos überschätzt, hätte es vor ihm nicht schon Caio gegeben, wäre er es geworden. Rosenthal kam drei Jahre zu spät, war in vielerlei Hinsicht überfordert in und mit Frankfurt. Inui war eine ziemliche Eintagsfliege und Kinsombi … nunja, wann immer ich ihn sah, wirkte er doch arg wackelig; da trauere ich bspw. Waldschmidt deutlich mehr hinterher. Oder, bei allen Schwächen, Kempf.

      • Ich hab einige Kollegen, die aus diversen Gründen täglich von FFM nach Köln pendeln. So what? Mit ICE echt kein Problem, da sind einige Schalker aus Düsseldorf oder den Niederlanden täglich länger unterwegs.

      • Ich behaupte mal, dass es weder für die (Spitzen)Leistungsfähigkeit im (Leistungs)Sport noch für die Identifikation mit dem Klub oder der Integration ins Team förderlich ist, wenn ein Spieler täglich diese Strecke fährt. Im normalen Arbeitsleben mag das für den einen oder anderen möglich und gangbar sein (wobei ich die Auswirkungen ähnlich einschätzen würde wie im Fußball-Fall), bei Stefan Reinartz dürfte es sehr wohl ein – wie ich glaube wesentlicher – Faktor gewesen sein, der ihn von seinem eigentlichen Zweck in Frankfurt abhielt.

      • Hmm. Glaube ich nicht. FFM Köln ist nicht die Welt. Für Teamevents kann man ja ein Hotel buchen, und die müssen ja nicht jeden Abend was unternehmen. Reinartz war Profi genug, um nicht in Frankfurt oder im Taunus wohnen zu müssen.
        Befremdlicher fand ich ja, dass er als Bayer-Profi ebenfalls in Köln residierte. 😉

      • Koppweh

        Der Packing Man
        Wieso ist Reinartz nicht zum Efzeh gegangen?
        Warum?

        Seine Schwester wohnt in Köln.
        Seine Freundin studiert oder arbeitet in Köln.

        WEIL ER WUßTE DAS SEINE ZEIT VORBEI.

        ALS REINARTZ VON ABGELEHNTEN ANGEBOTE AUS ENGLAND SCHWAFELTE MUSSTE ICH LACHEN.
        Schwätzer
        ER WOLLT NACH FRANKFURT UM MIT ZAMBRANO ZU SPIELEN.
        Alter
        Nach drei Monaten hab ich Reinartz komplett durchschaut.
        Er wollte Bafög und Startkapital für sein Startup Unternehmen.
        Sein persöhnliches Umfeld in Köln wollte er nicht gefährden durch womögliche schlecht Leistung beim Efzeh.
        In einem bin ich mir relativ sicher .
        Reinartz läuft nicht mit dem Eintracht Trikot in Köln rum.

        Warum tut er es nicht?

        Reinartz: ich will in Köln wohnen bleiben lieber Bruno
        Bruno: kein Problem. Du mußt aber mit dem Eintracht Trikot in Köln rumlaufen.
        Reinartz: das mach ich nicht
        Bruno : dann mußt du halt mit dem efzeh Trikot im Eintracht TRAINING rumlaufen
        Reinartz : das mach ich
        Armin Veh: das können wir net machen Bruno
        Koppweh: ich hätte es gemacht.ich hätte es sogar in den Vertrag geschrieben.

        Wie man als Eintracht Fan Reinartz hinterher trauern kann ist mir ein Rätsel!
        Wer Reinartz hinterher trauert ist kein Eintracht Fan!!!!!!

      • Olsen

        Wie kommst du denn immer auf so einen Käse?

      • Nur die SGE

        Die Ursünde war m.E. Michael Skibbe…

  4. koppweh

    Die U 23 wurde vor der Verpflichtung von Thomas Schaaf abgeschaft.
    Ich warne davor die Protokolle eins zu eins als bare Münze zu nehmen.
    Es gibt viele Dinge die nicht korrekt sind.

    Bei der Abmeldung um die U 23 wird nach wie vor die Unwahrheit gesagt.
    Bei der Demission von Thomas Schaaf war maßgeblich Peter Fischer involviert.

    • Das mit der Wahrheit ist immer so eine Sache. Es gibt sie nämlich nicht,sie war und ist immer schon Auslegungssache. Von daher … interessant sind so einige Aussagen allemal.

      • koppweh

        Das Wort Wahrheit ist schon sehr hoch gegriffen. Ich benutze es also mit bedacht.
        Mein Satz bleibt aber so stehen.
        In keinem anderem PUNKT wie bei der U 23 wird soviel gelogen.
        Lügen sind Unwahrheiten.

        Den Rest was Basalltkopp sich so zurecht gereimt hat , kann man als interlektuelle Spitzfindigkeiten interpretieren.

        Es gab keinen Vorvertrag mit Armin Veh als Sportvorstand.
        Es gab keinen Vorvertrag.
        Natürlich gab es keinen Vorvertrag.
        Das schließt aber nicht aus, dass es eine mündliche Zusage dafür gab.

        Das ist keine Lüge, aber eine Verarsche.

  5. koppweh

    Interessante Tonaufnahme von Axel Hellmann
    Hab ich so noch nie gehört.
    Geht um Heinz Gründel und Concordia eagle sowie einen Schuch oder so .
    http://filer.net/get/xcxmgwj3tvor6ubo

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