Zeit der Unterordnung

Vielleicht ist es die Vehemenz, mit der die Einsicht gefordert wird. Vielleicht ist es der Fatalismus, der sich nach all den Jahren der intensiven Begleitung von Eintracht Frankfurt forschreitend breitmacht. Vielleicht ist es der Sieg gegen den FC Schalke 04 bzw. die Art und Weise des Erfolgs, die damit keimende Hoffnung auf eine Überraschung, auf eine Saison, deren sportliches Ziel nicht der Minimalismus, nicht der Klassenerhalt ist.

Egal was es ist, ich habe gelernt, dass ich mit meinem Verlangen nach Identifikation, einem Mindestmaß an nationaler Verwurzelung, nach einem Funken Regionalität, einem grundsätzlich anderen Transferkurs ziemlich alleine stehe. Jedenfalls was die öffentlichen, die sichtbaren/hörbaren Rufe danach angeht. Denn bis heute scheine ich, scheint dieser Blog samt mancher seiner Leser so ziemlich die einzige Quelle zu sein, die dieser kritischen Fan-Sicht auf die (Kaderplanungs-/Transfer-)Dinge eine Stimme geben. Jedenfalls habe ich weder aus dem Verein noch aus der AG (welch‘ Wunder) oder von anderen in diesem so gerne für seine elende Erwartungshaltung gescholtenen Umfeld vernommen, dass ihm/ihnen die Radikal-Internationalisierung von Eintracht Frankfurt missfällt.
Und da wir, obgleich der Profifußball und als sein Teil die SGE als Wirtschaftsunternehmen nicht dazuzählen, in einer Demokratie leben und die Mehrheit den Weg vorgibt, ist die Erkenntnis für mich – der sich selbst als reflektierten Demokraten wahrnimmt – simpel: Meine Haltung zu dem Wundertüten-Leasing aus zweitklassigen Liga ist zwar wie sie ist, stößt aber offenkunding nicht auf eine nennenswerte Resonanz. Ergo gilt es sich, zu fügen. Denn hier schreibt sozusagen der Outlaw, der Outgroup-Blogger. Wieder mal – und da schwingt entgegen allen Vermutungen keine Hybris mit. In der Vergangenheit lag ich nunmal, und das nun folgende leider meine ich ernst, in der kritischen Analyse, in der skeptischen Einordnung der Gesamtentwicklung zumeist richtig. Ich hoffe, dass ich diesmal, dass ich in der spezifischen Saison 2016/2017 daneben liege, dass das Wundertüten-Leasing, die Degradierung Eintracht Frankfurts zu einem Ausbildungsverein ebenso sportlich erfolgreich wie strukturell temporär ist.

Anlass zur Hoffnung geben jedenfalls zwei Dinge: Erstens die Art und Weise des Auftaktsiegs gegen Schalke, so unterirdisch der Gegner an diesem Tag auch war (hoffen wir, der Kölner Trugschluss 2015 wiederholt sich nicht!). Geliänge es, drei weitere Punkte in Darmstadt einzufahren – und das bezeichnete ich schon vor der Saison, selbst beim neuerlichen Minimalstziel Klassenerhalt als Pflicht – könnte der Pfeil tabellarisch früh nach oben zeigen; und was das bedeutet, zu was das führen kann, hat die SGE selbst mal erlebt. Zweitens: Die schiere, dem miesen sportlichen Abschneiden und den gefloppten Resetknopf-Wintereinkäufen geschuldete, aber durchaus aktive herbeigeführte Finanznot dieses „grundsoliden“ und schuldenfreien Vereins hat ein anderes Handeln mitunter unmöglich gemacht. Der nun eingeschlagene Weg ist jedenfalls reversibel. Und er sollte es, meiner Minderheitenmeinung zufolge, auch unbedingt sein.

Doch bis dahin heißt es, wie jedes Jahr: Hoffen auf Erfolg, auf Besserung für Eintracht Frankfurt. Dass die Truppe, selbst mit Michael Hector im Kader ( 😛 ),  diese Saison nicht absteigt, prognostizierte ich aber ja schon vor ein paar Wochen. Dankt mir nicht.

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27 Kommentare

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27 Antworten zu “Zeit der Unterordnung

  1. Koppweh

    Eigenkapital 12 ,5 Millionen 31.12.2015

    https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet

    Forderungen aus Transfers 6,2 Millionen

    • Koppweh

      Personalaufwand 2014 37 Millionen
      Personalaufwand 2015 42 Millionen

      5 Millionen mehr
      Zambrano Veh
      Abfindung Valdez Wolfgang Rolf….ect

  2. Du_weißt_schon

    Sich fügen? Hörst dich ja schon fast wie ein Wähler aus einer bestimmten Facette an.

    Es wurde in vielen Foren schon gesagt und von Bobic in mindestens zwei Interviews angesprochen:
    Die Internationalität ist vollkommen irrelevant, gerade im Fußball. Entscheidend sind fußballerische und menschliche Qualität.
    Warum genau sollte man sich daher da groß Gedanken machen, wenn allein schon die Erfahrung zeigt, dass Bobic damit Recht hat?

    Du persönlich magst es vllt lieber, dass mehr Deutsche im SGE-Dress herumrennen und glaubst, mehr Nationalität oder ein kleinerer Mix versprechen mehr Erfolg oder du magst es einfach lieber so, ohne großartigen Grund.
    Aber die Fußball-Realität widerspricht. Und genau deshalb liest man darüber so wenig.

    Mal abgesehen davon mögen wir zwar viele Nationalitäten auf dem Papier haben, aber die meisten Neuen kommen kulturell gesehen aus der gleichen Ecke, nämlich aus dem Balkan bzw. ihre Vorfahren kommen daher.
    Der nächste intern. Block kommt aus Spanien.

    • Gut, dann ists eben irrelevant. Dass einem Dinge egal sind, ist ja seit Jahren der Trend in allen Gesellschaftsbereichen. Dann können wir auch endlich mit den Diskussionen, mit Kontroversen aufhören. Jemand wirds für uns schon richten.

    • Jermaine Jones Junior

      „Du_weißt_schon“ hat irgendwie Recht. Björn, was bedeutet für dich eigentlich Identität?

      Ich will zwar kein riesen Fass aufmachen, aber der Wahlerfolg der AfD, den man leider als solchen bezeichnen darf, stimmt mich sehr nachdenklich. Und „die“ reden auch von Identität.

      Das Yeboah-Haus in Niederrad steht als Mahnmal gegen Rassismus.
      Bevor der gebürtige Ghanaer Yeboah zu uns wechselte, spielte er für den 1 F.C. Saarbrücken. Das ist räumlich und kulturell auch weit weg von Hessen.
      Nur Yeboah musste einen Spießroutenlauf erleben, bis er ein Idol wurde. Er musste schließlich erleben wie eigene Eintracht-Fans ihn während eines Spiels mit „Nigga out“ beschimpften. Das erzählt Yeboah selbst: https://www.youtube.com/watch?v=rKLsOYHBxNA (Minute 0:26).

      Ich halte nichts davon, ob jemand aus Deutschland oder speziell aus Hessen kommt. Für mich zählen Leistung und manchmal auch Charisma.
      Der Rest kommt dann von selbst.
      Die Internationalität im aktuellen Eintracht-Kader halte ich persönlich sogar für sehr Frankfurt-typisch und ich kann damit sehr gut leben.

      • ich glaube nicht, dass Björn irgendwelchen teutonischen Idealen nachhängt. In einem Land, in dem in vielen Regionen der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund weit über 20% liegt, ist das ja auch durch. (Was soll eigentlich in dem Zusammenhang die Erwähnung der AfD?)
        Was ärgerlich ist, und wo ich Björns Meinung bin, ist die Beliebigkeit. Fußball und damit die Eintracht verkauft ja Emotion, Verbundenheit, Mitfiebern etc. Diese Bedürfnisse werden AUCH über Identifikation und Gemeinsamkeit befriedigt. Bei der aktuellen Transferpolitik hat es eher den Anschein, als wenn jemand ein paar Spezifikationen erstellt hat, ein Budget wurde für jede Investition festgesetzt, und dann wurde die Sache weltweit ausgeschrieben. Das ist ok, das kann man machen, und da sind bestimmt ein paar gute Jungs bei – aber man soll bitte nicht erwarten, dass bei dieser Ausgangslage bei irgend einem Beteiligten oder „Stakeholder“ besondere Verbundenheit aufkommt.
        Und da wären wir wieder am Anfang: Fußball soll für uns Vergnügen, Freizeitspaß, was auch immer sein. Aber doch kein Selbstzweck, oder uns gar abverlangen, dass wir uns über die Finanzierung neuer Spieler übermäßig viele Gedanken machen müssen und dann am Ende auch noch jubeln, dass Herr Frankenbach den avisierten Transferüberschuss erwirtschaftet hat. Mir doch egal.
        Man muss sich halt irgendwann die Frage stellen, was Eintracht Frankfurt eigentlich ist. Wir haben das Pech, uns irgendwann in jungen Jahren mal emotional darauf eingelassen zu haben, und können nicht mehr anders. Wir können uns also Jahr für Jahr einem beliebig zusammengewürftelten Haufen verschreiben, uns in unserer unfassbaren Dämlichkeit noch freuen, dass der neue Spieler schon viel von dem großen Verein, den fantastischen Fans und dem tollen Stadion – und der Stadt erst! – gehört hat, und natürlich diesen wichtigen Schritt in seiner Karriere nur in Frankfurt machen kann. Bis nächstes Jahr halt.

      • Jermaine Jones Junior

        Danke Florian für dein Feedback.

        Ich persönlich halte Identifikation für eine Farce, eine Illusion, an der wir immernoch mehr oder weniger bewusst glauben. Das gestrige Wahlergebnis der AfD ist für mich noch immer nicht begreifbar, daher meine Aufgewühltheit. Wie kann es denn sein, dass eine plumpe Eintags-Partei mit der Instrumentalisierung von einem so naiven und einfachen Ideal wie Identität einen solch unfassbaren und doch effektiven Erfolg einfährt? Die gesamte Debatte um das Thema Identität nervt mich nur noch. Jeder ist hier grundsätzlich willkommen. Aber das ist Politik. Lassen wir das hier sein.

        Wie oft wurde ich von Eintracht-Spielern hessischer Herkunft enttäuscht,
        die ihre Verbundenheit zur Stadt und zum Verein heuchelten?
        Ist etwa euer Bedürfnis nach Identität gestillt, wenn der Königsteiner Sebastian Jung nach 2-jähriger Abstinenz, einer Menge Euros auf dem Konto und mit quasi Null-Spielpraxis auf seinem lädierten Knie vor die Füße von Fredi Bobic ankrabbelt und anfragt, ob er hier wieder spielen darf? Ich habe da so meine Zweifel.

        Eintracht Frankfurt, und deswegen liebe ich diesen Verein so sehr, war schon immer von sehr internationalen Spielern geprägt. Von Hradecky, einem Finnen, geboren in der Slowakei und in Dänemark zu einem guten Torwart gereift, bin ich ganz entzückt. Da vergess ich doch glatt, dass er mit Hessen oder Frankfurt rein gar nichts zu tun hatte. Denke ich an den Hanauer Thomas Berthold, den ich am liebsten mit Stadionverbot bestrafen möchte, wird mir ganz schlecht.

        Und selbst wenn ein Spieler aus Jamaika für ein Jahr in Frankfurt spielt und dabei gute Leistungen zeigen sollte, meinetwegen ehrlich oder offensichtlich als Sprungbrett nutzt, so what? Ich behielte den Bengel in guter Erinnerung.
        Ich selbst habe auch mal in einer anderen Stadt im Rahmen eines Praktikums für kurze Zeit zur Zwischenmiete gewohnt und neue gute Freunde gefunden, mit denen ich noch heute in Kontakt stehe.
        Und außerdem: Im Leben sieht man sich immer zwei Mal.

      • Es muss ja gar kein Hesse sein. Wir soltlen das mit dem Zurückholen eh bleiben lassen.
        oder auch kein Deutscher. Du hast Recht, das ist sicher nicht entscheidend. Aber – so geht es mir zumindest – diese Verpflichtungen dieses Jahr haben einfach etwas zu Generisches. Sie repräsentieren eine Beliebigkeit und Austauschbarkeit, die natürlich in der heutigen Zeit überall zu finden sind – aber wie ich oben schon schrieb: beim Freizeitvergnügen setze ich nicht nur rationale Maßstäbe an. Und wenn man jahrelang den Markenkern auf Regionalität und den lokalen Markt gelegt hat, dann soll man sich eben nicht wundern, wenn die neue Richtung ein paar Fragezeichen hervorruft.

      • Danke, Florian, du triffst den Nagel auf den Kopf und spiegelst das wider, was ich meine.

  3. TK Idstein

    Mit deinem Verlangen nach Identifikation, einem Mindestmaß an nationaler Verwurzelung, nach einem Funken Regionalität, einem grundsätzlich anderen Transferkurs stehst Du sicher nicht alleine…. @ Koppweh: dass man sich heutzutage überhaupt noch den Doppelpass ansieht in dem es von insgesammt zwei Stunden Sendezeit eine geschlagene Stunde um die %§(!)§ Bayern geht ist mir unerklärlich und bereitet mir ………

  4. Koppweh

    Kühne will sein Geld zurück.
    https://www.ndr.de/sport/fussball/HSV-will-erneut-durch-Anleihe-Geld-einsammeln,hsv17092.html

    Welcher Depp kauft HSV Anleihen?

    Ein Absteiger steht schon fest….riecht nach LIZENZENTZUG!

    • Koppweh

      Eine HSV Anleihe ist nichts anderes als eine Wette , das der HSV die nächsten 10 Jahre nicht absteigt und bis 2018 die Euro Leaque Plätze erreicht.
      5% Gewinn auf den Wetteinsatz.

      Warum gehen die Anleihe Deppen nicht zu bett and win?
      Da müßten die Quoten wesentlich besser sein! Ha ha ha

  5. Koppweh

    Doppelpass
    Lemke und Strunz werden keine Freunde mehr.

    Lemke
    Spieler kassieren doppelt ab.
    Spieler sollten den Berater selber bezahlen.

    Strunz ist
    Spielerberater

    So böse habe ich Strunz noch nie gesehen. Hi hi hi

    Lemke ist geil!

  6. anna

    ja, danke fuer deine stimme und diesen blog.

  7. Koppweh

    http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/standarddieser-mann-verschaffte-beckenbauer-fifamillionen/story/23861193

    Herr Radmann hat 50 % kassiert. Robert Schwan hat bestimmt weniger genommen.

    Fifa Schweiz ……Geld an Radman Wohnsitz Schweiz…..Uberweisung Geld Beckenbauer Salzburg Österreich

    2008 bis 2011…..5,4 Millionen Franken von der Fifa an Radmann und Lichtgestalt

    Für was bitte?

  8. Koppweh

    Ergo gilt es sich, zu fügen.


    Deine Meinung ist nur weil sie nicht beachtet wird nicht falsch.
    Das Wort Cottbus bleibt und hat nach wie vor seine Berechtigung.

    Wer A sagt muss auch B wollen.
    Dolmetscher im Training
    Deutschunterricht
    Betreuung rund um die Uhr
    Patenspieler

    Mal sehen wie lange das konsequent praktiziert wird.

    Du siehst lieber Björn du hast einiges bewirkt.
    Du hast sogar Arbeitsplätze geschaffen.

    Respekt!

    • Koppweh

      Im übrigen hat Bobic ein Ausschlusskriterium für neue Spieler.
      Bobic holt keine Spieler aus dem Ausland , die in einem Tross von 12 Leuten mit anmarschieren.
      Ich frag mich auf wen er damit abgezielt hat.
      Den größten Tross hat glaub ich Seferovic.

      Da Heribert sich nie mit den Spielern unterhalten hat, war es ihm egal ob Inui oder Piazon sich sprachlich integrieren.
      Es war auch ein Glücksfall das Hrady der deutschen Sprache mächtig ist.
      Armin Veh kann doch keine drei Brocken English.

      Mal sehen wie schnell Ancelotti deutsch lernt.
      Glaube kaum das der Müller englisch kann.

      PS
      Die Anweisungen von Kovac nach der ersten Trinkpause gegen Schalke
      haben nicht gefruchtet.
      Das Spiel wurde schlechter .
      Ich erwarte das der spanische Dolmetcher hier mit einbezogen wird.

      Sieht zwar lächerlich aus. Is mir aber egal.
      Kovac fremdelt mit den Dolmetcher.
      Es gibt also Verbessserungen.

      Wenn Abraham nicht spielen kann dann bricht die spanische Fraktion auseinander.
      Das ist immer noch ein wackeliges Gebilde.
      Ich frag mich sowieso wie das mit Hasebe funktioniert. Jede Frage die Hasebe bei Eintracht TV beantwortet läßt darauf schließen das er die eigentliche Frage nicht verstanden hat.

      Hasebe Mascarell und Huszti funktioniert.
      Aber warum das funktioniert weiß kein Schwein.

  9. Olsen

    Das Gute an der Wundertüten-Theorie ist doch, dass man sowohl im positiven als auch im negativen Verlauf behaupten kann, die richtige Einschätzung getroffen zu haben – beinhaltet sie doch grundsätzlich sämtliche Möglichkeiten 🙂

    Und wenn man Magdeburg keine zu große Bedeutung zukommen ließ, so tut man sicherlich gut daran, auch dem Schalke-Spiel keinen übermäßig ausgeprägten Wert beizumessen. Das kann im nächsten Spiel schon wieder ganz anders aussehen. Wir bleiben eine junge, ligafremde Truppe.

    Was mich persönlich positiv stimmt: der Start ist gelungen, die (neuen) Verantwortlichen sind euphorisch und entfachen eine gute Stimmung, welche dadurch getragen wird, dass sie zeitgleich einen professionellen Eindruck abliefern. Und auch die Neueinkäufe (so weit sie auch von Frankfurt entfernt geboren und aufgewachsen sind), haben angedeutet, dass sie Verstärkungen sein können (Hrgota, Mascarell, Varela – Rebic gefiel in den Testspielen).

    Ich kann für mich gar nicht erklären, woher das kommt, aber mir wird endlich mal der Eindruck vermittelt, dass da verschiedene Leute (kurzfristig) einen Plan entwickelt haben, den sie akribisch umzusetzen versuchen (und der mir bis dato schlüssig verkauft wurde).

    Ich falle hier nicht vor Aufregung vom Sofa, aber es wurde mir deutlich mehr Euphorie und Interesse entlockt, als ich es den Jungs nach der letzten Saison zugetraut habe.

    • Kaan Ayhan ist zu Fortuna Düsseldorf gewechselt (verkauft, wie man liest). Der Innenverteidiger, der bei uns als ernsthafter Konkurrent für die anderen IVs gegolten hat, landet in der zweiten Bundesliga und – welch Ironie – beim nach wie vor, gemessen an den Möglichkeiten, an Input/Output, erfolgreichstem Neuzeittrainer: Friedhelm Funkel 😀

      • Du_weißt_schon

        Es ist nach wie vor nicht vom Tisch, dass Hübner irgendwann entlassen wird. Nur aktuell wird das nicht passieren.
        Hätte ihm keine Träne nachgeweint, aber der Mann verdient aufgrund der mutigen und letztendlich richtigen Entscheidung, Kovac einzustellen, noch eine Chance. Mit Abraham, Hradecky und vermutlich Gacinovic hat er zudem gerade erst letzten Sommer gut eingekauft.

  10. Finde Deine Analyse sehr schlüssig. In der Vergangenheit hattest Du Recht. Mal sehen was kommt.

  11. Klar, der Sieg gegen Schalke war ebenso überraschend wie auch verdient und überzeugend herausgespielt. Jawohl, gespielt, das kann man festhalten. Trotzdem bin ich lange nicht so sicher, dass die Eintracht 2016/2017 nicht absteigen wird. Das liegt nämlich gerade an der beschriebenen Zusammenstellung des Kader mit haufenweise Leihspielern ohne Kaufoption, gekauften Spielern mit Rückkaufsoption (fast noch schlimmer, man kann nur hoffen, Real vergisst ihn) und sonstigen unsicheren Kantonisten a la Seferovic. Kommt man mit dieser Truppe in einen ähnlichen Negativlauf wie im Vorjahr, ginge das voll in die Hose. Der Grund hierfür liegt auf der Hand: der Großteil des Teams wäre nämlich ab Februar nur noch damit beschäftigt, einen (natürlich neuen) Arbeitgeber für die kommende Saison zu finden. Und sowas kann nur in einem sang- und klanglosen Abstieg enden. Hoffen wir also auf den „Flow“….

    • Du_weißt_schon

      Wer will denn bitte einem Spieler einen guten Vertrag bieten, der ab Februar schon gar keinen Ehrgeiz mehr zeigt? Absolut unlogische Schlussfolgerung, die du da ziehst.

      • Wer sagt denn was von mangeldem Ehrgeiz? Ich erwähnte die Anhäufung von potentiell ungeklärten Zukunftsaussichten, die Einfluss auf die Leistung haben können. Das ist zusammengefasst meine Schlussfolgerung, die halte ich noch wie vor für recht nachvollziehbar. Mangelnden Ehrgeiz habe ich keineswegs unterstellt, ich kann mir durchaus vorstellen, dass in solcher Situation manch einer sogar zu viel Ehrgeiz entwickelt, was auch kontraproduktiv sein kann. Übrigens: Es gab schon Bundestrainer, die vor einem großen Turnier von den Spielern verlangt haben, ihre vertragliche Situation zu klären, sonst wurde es eng mit der Nominierung.
        Aus Deiner Stellungnahme könnte man sogar ableiten, dass es ja erstrebenswert sein kann, in der Schlussphase einer Saison möglichst viele solcher am Saisonende vertragsloser Spieler zu haben, weil die sich ja besonders empfehlen müssen. Glaubst Du wirklich, dass das einer Mannschaft gut tut?

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