Die Mittellosen

Eine Sache ändert sich nie: Dass Eintracht Frankfurt weder willens noch in der Lage ist, positive Trends zu fabrizieren. Eine Chance auf Aufschwung, auf eine Nachobenentwicklung in der Tabelle? Niemals, solche Möglichkeiten wegen sofort vergeigt. Gegen noch so unterirdische, limitierte Kesselflickergegner wird schlicht und ergreifend verloren. Es läuft eben alles so, wie es die Führungsspitze – etwa in Antwort zwei auf diesem Link – vorlebt: Wenn den Oberen ein Punkt gegen den Abstiegskandidaten Nummer 1 genügt um von einem „guten Saisonstart“ zu sprechen, ist damit alles gesagt, das Feld abgesteckt. Genügsamkeit, weil es der einfache Weg ist. Aus Angst vor Ambition, besser gesagt: Aus Furcht davor für forsche Ziele/Vorgaben kritisiert zu werden, macht man sich schön klein, bückt sich demütig gen Grasnarbe und gibt non chalant ein Remis in Darmstadt (!) als gutes Ergebnis aus.

Nun ist es nicht ein Zähler, es sind null geworden. Und man steht genau dort, wo man die SGE Mitte September erwarten konnte. Kurs auf der Farbpalette: grau. Wer keinen Fisch will, bekommt eben keinen Fisch. Wer kein Fleisch will, bekommt eben kein Fleisch. Rohkost, Magerkost serviert man sich dann selbst – Ursache und Wirkung, ganz simpel.

Die Last-Minute(Zufalls“schuss“)-Niederlage, die zweite Peinlich-Pleite im dritten Hessenderby, ist dabei die logische Folge einer Spielweise gewesen, die Ballbesitz als Selbstzweck versteht. Es herrscht ein frappierender Mangel an Vertikalität, was jedweden Zug zum Tor mindestens erschwert, um nicht zu sagen verhindert. Im ersten Abschnitt wählte man daher wieder das Langholz als Offensivwäffchen, im zweiten Durchgang besann man sich wenigstens darauf, das sein zu lassen, es mit Kurzpässen wenigstens zu versuchen.
Problem dabei: Zu wenig Kombinationsgeschwindigkeit, zum schnellen Doppelpass fehlt der Anspielpartner entweder auf der Halbposition oder im Zentrum. Mit Alexander Meier und Branimir Hrgtoa stehen zwei Spielertypen auf dem Feld und spielen im selben Raum, die sich in vorderster Front zu ähnlich sind. Jedenfalls dann, wenn Meier nicht die Art des Zehners / der Hängen Spitze geben soll, wie er es bis vor circa zwei, drei Jahren tat, als jemand, der sich die Bälle auch in der eigenen Hälfte holt und die Angriffe mit-initiiert. Als Abschluss-Spezialisten sollte man nur einen einsetzen; konkret: Meier oder Hrgota, nicht beide. Es ist kein Zufall, dass die beste SGE-Chance – obgleich nach einem Standard – nach der Personal- und Systemumstellung (Blum für Hrgota ab der 65. Minute) aufs Tablett kam.

Im Prinzip sah spielerisch vieles so aus, wie die meiste Zeit gegen (das an diesem Tag erschreckend schwache) Schalke 04 – mit Ausnahme dieser bärenstarken Anfangsviertelstunde vor zwei Wochen. Jene rund 20 Minuten, in denen die Eintracht aktiv, mutig, bissig, kantig und entschlossen war. Wieso wird das im nächsten Spiel (wie schon so oft) ad acta gelegt? Weil man sich am Gegner orientiert anstatt an sich selbst, und weil der Gegner tief(er) steht. Das ist aber doch eine verquere Logik, denn genau gegen Mitspiel-Verweigerer braucht es doch das schnelle, direkte Spiel. Ja, es braucht Risiko, keinen Beamtenfußball. Die Alternative zu der forschen, aggressiven Spielweise hat man jetzt in Darmstadt gesehen: Ballbesitz mit viel Geschiebe, Schema F.

Nach 300 Pflichtspielminuten muss den Eintracht-Fan allmählich das Gefühl beschleichen, dass Trainer Niko Kovac wie befürchtet doch so seine liebe Mühe mit der Installation eines Offensivplans, eines Spielstils hat. Bislang ist jedenfalls nicht zu erkennen, wie genau die SGE vors gegnerische Tor, generell zum Erfolg zu kommen gedenkt. Gewiss, es ist eine gewisse Variabilität im Passspiel zu erkennen; doch ohne Dynamik und „Drive“ bleibt es eben beim schon benannten Ballbesitz-Selbstzweck, bei pomadigem Alibifußball.

Dieser Omar Mascarell etwa, man könnte meinen er sei der Sohn von Carsten Ramelow. Der gepflegte Sicherheitspass nach hinten, maximal quer – von ihm kommt keinerlei Offensivimpuls. Und das neben Makoto Hasebe, der in seinen zwei Eintracht-Jahren vor allem der Garant für defensive Stabilität, nicht aber für schnelles Umschalt-, kreatives Aufbauspiel oder Handlungsschnelligkeit war/ist. Die Außenbahnen liegen brach, sind kein Faktor im Spielvortrag. Szabolts Huszti beispielsweise hatte seine wenigen guten Szenen als er auf die Halbposition zog, wenn er also nicht an der Seitelinie sondern quasi auf Höhe des 16er-Ecks agierte. Sein Kamerad auf der linken Seite, Mijat Gacinovic zog zwar den einen oder anderen Freistoß und legte geistesgegenwärtig die beste Torchance (Huszti darf nach dem Freistoß niemals abziehen, er muss auf Meier querlegen) auf. Ansonsten blieb auch er blass, rannte sich speziell in der ersten Halbzeit mehrfach stumpf,kopflos in drei Gegenspielern fest. Immerhin: Seine Quirligkeit, der Weg ins 1gegen1 sorgt für Impulse, die sonst gänzlich fehlen. Bleibt zu hoffen, dass den Videoanalysten der kommenden Gegner entgeht, dass der Serbe in diesen Duellen die immerselbe Bewegung vollführt (was dann eben zu Situationen führt, wie vor dem 1:0, als er den Ball verliert). Weiteres Problem: Sowohl er als auch Huszti zogen stets in die Mitte, also den Bereich auf dem Feld, den Darmstadt (erwartbar) zustellte. Dort war es eng, viel zu eng. Die Außen, die man hätte bespielen müssen, bespielte man nicht. Also ergab sich auch nichts Zwingendes für Frankfurt.
Früh ruhen nun schon  Hoffnungen auf Haris Seferovic, dem allenthalten Verbesserungen attestiert werden – auch Ante Rebic kann nicht unagiler sein als Huszti auf Rechtsaußen. Und auf der Doppelsechs herrscht auch Handlungsbedarf – nur fehlt dort eben jener flinke Aufbauspieler, den es neben Hasebe bräuchte. Huszti, der in der Zentrale, wenigstens auf der Halbfeldposition, sicher besser aufgehoben wäre, kann diese Rolle mangels Tempo auch nicht ausfüllen. Und was auch immer da an Animositäten zwischen dem Trainer und ihm herrschen, der 3,7-Millionen-Mexikaner Marco Fabian – zumindest ein feiner, flinker Fußballer mit Zug zum Tor – bleibt selbst vor/in solchen Partien außen vor. Total unverständlich, zumal angesichts der offenkundigen Schwächen der SGE im zentralen Aufbau.

Darmstadt verfolgte übrigens einen zwar plumpen, aber ebenso sichtbaren wie (auch wenn die Partie 0:0 ausgegangen wäre) erfolgreichen Plan: Physische Härte, nickelig sein, selbst fallen wie reifes Obst, nach einer Viertelstunde Fußballversuch das Ergebnis sichern, auf den einen Konter samt der einen reinfallenden Kirsche bestenfalls hoffen. Nur der letzte Aspekt, das Hoffen auf eine irgendwie reinfallende Kirsche, traf auch auf die Eintracht zu.

Ein Lichtblick bleibt: Neben Jesus Vallejo, der eine Qualität aufweist wie man sie in Frankfurt kaum kennt (es sei denn in des Gegners Farben), werden nicht alle Mannschaften der Liga sich derart dem eigenen Vorwärtsspiel verweigern, wie Darmstadt ab Minute 20. Gegen Leverkusen holt die SGE einen Punkt. Unabhängig davon ahnen wir die Farbe (auch) dieser Saison bereits: grau. Womit man ja zufrieden ist, siehe Textanfang (und generelle Befindlichkeit im ambitionslosen SGE-Umfeld).

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41 Kommentare

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41 Antworten zu “Die Mittellosen

  1. Koppweh

    Der Herr Ralf Weitbrecht von der Faz zitiert Meiers Aussagen inkorrekt.
    http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/sport/eintracht-frankfurt/eintracht-frankfurt-der-anfuehrer-14436080.html
    „Die Hauptsache ist doch, dass ich überhaupt spiele und gesund bleibe. Ich spiele dort, wo es für das Team am besten ist.“

    Original Zitat Alex Meier quelle HR

    Hauptsache ich spiele , is mir das wichtigste und das ich gesund bin

    Mittlerweile sollte man nur noch originale Audioaufnahmen interpretieren.
    Wie wäre es also wenn die FR , faz und was weiß ich originale audios im online Verfahren verwertet. Der HR macht es vor wie es journalistisch einigermaßen korrekt ablaufen kann. Es fehlt aber die Fragestellung des Reporters. Dilletanten Faulheit oder L……npresse ….mehr wass es net

    Liebe faz,
    das ist mieser Journallismus was Herr Weitbrecht abliefert…..

  2. Koppweh

    Ich hab jetzt drei oder vier Spiele von Dortmund mit Rode gesehen.

    Koppweh
    Rode ist fertig .

    Das hat der Tuchel auch erkannt.
    Da hat der Watzke ein 25 Millionen Paket zum Fenster rausgeschmissen.

    Gegen Darmstadt langst noch….aber dann …..
    Welcher Depp kauft dem Watzke noch den Rode ab?

  3. Koppweh

    Bremser
    Hauptsacht ICH spiele , das ist mir wichtig……

    Koppweh
    …..und der Rest ist dem Bremser egal……

    Ich hab mich ehrlich gewundert das der Lange noch da ist…
    Hat Bobic mehr Ahnung vom Fussball wie ich?
    Nach 40 Spielminuten gegen Schalke kam der erste Fehlpass vom Buckel.
    Der war Platt nach 40 Minuten.
    Nach 70 Minuten ein Elfer verschoßen.
    Das Ego in der Torschützenliste seinen Namen zu lesen ist größer als der wunsch zu siegen mit der eigenen Mannschaft.

    Anstatt Hragota den Elfer zu überlassen …….. der Bremser ist kein Teamplayer….

    Der Buckel ist kein Teamplayer

    Schmeißt die faule Sau raus. Es ist lächerlich mit anzusehen wie der Buckel sich weigert die Laufwege für Hragota freizumachen.
    Da wird nicht gekreuzt sondern beharlich auf bestimmte Räume gepocht.
    Dieser Laufegoismus ist sowas von peinlich. Der Rentner ist nicht bereit seinen Laufwege an den Mitspieler anzupassen.

    • akloppi

      Langsam reicht es. Nimm deine Medikamente Koppweh.
      AMFG ist der einzige Grund, warum wir überhaupt noch über Bundesliga hier sprechen und nicht überlegen, wir wir endlich mal gegen Chemie Halle gewinnen können. Deine Meinung hast du exklusiv und den bullshit kannst du deinen Möbeln erzählen!

      • Koppweh

        Wir spielen noch Bundesliga , weil

        Haris Seferovic gegen Nürnberg ein Tor geschoßen hat.

        Haris Seferovic………Haris Seferovic……..Haris Seferovic

        Wir spielen noch Bundesliga wegen Haris .
        Wir spielen noch Bundelsiga wegen Haris.

        Die unterschiedliche Wahrnehmung der Wahrheit ist ein Grund dafür das dieser Verein nur falsche Entscheidungen trifft.

      • Haris konnte ja auch nur ein entscheidendes Tor schießen, weil er vorher so wenige erzielt hat. Im Gegensatz zu Meier.

        In Darmstadt hätten wir gewonnen, wenn der großartige Hrgota auch mal Augen für den angeblichen Egoisten gehabt hätte.

      • Koppweh

        Das Spiel gegen Darmstadt hat Kovac verloren.
        Das weiß er auch ……deswegen hat er sich ja auch so geärgert über die Niederlage……..

        So …..Weinzierl hat es auf die Reihe jetzt gebracht …..
        Huntelar raus Schöpf rein Embole in den Sturm
        Der Weinzierl hat sich selbst aus der Scheiße geholt….
        Dasselbe hat auch Tuchel jetzt gemacht ….Rode rausgeschmissen

        Hätte ich auch gemacht…..

        Ancelotti hat Kimmich wieder in die Mannschaft geholt …
        Ancelotti wollte mit Kimmich garnicht erst arbeiten….
        Aber Kimmich hat soviel Qualität…….

        Wenn ich die Dinge genauso sehe wie Tuchel und Weinzierl…
        Warum sollte ich mich bei Meier irren….
        In der Startelf gibt es ein faules Ei…..nach meiner Meinung ist es Meier…

  4. Koppweh

    Die faule Sau hat sich geouted.

    Original Zitate
    „Wenn wir 0:0 gespielt hätten, wäre dennoch alles okay.“ Eine Erklärung sei laut …….. die defensive Spielweise des Gegners gewesen: „Es ist immer schwer, wenn der Gegner so tief steht. Man braucht Geduld, und die hatten wir eigentlich auch. Vier Punkte zum Start wären in Ordnung gewesen“.

    Unsere Identifikations Figur bremst den ganzen Laden …..
    8 Jahre Bruchhagen haben seine Wirkung nicht verfehlt.
    Da helfen keine Pillen oder ein neuer Trainer was ………..

    Der muss weg……egal wie……….Erfolgsbremse….Euphoriebremse …Trendbremse….Etatbremse….Auswärtsbremse…Laufbremse
    Krötenbremse….Trabbremse ….Mittellosbremser

    Der Mann hat null Ehrgeiz……hauptsache 12 Saisontore der Rest ist ihm Egal…..null Assist …..Abstaubergott….irgendwann merken die Anderen das da nichts zurück kommt ……dann wird halt selber auf Tor geschoßen……

    Sackgasenmentalitat nenn ich das ……unser Gott ist ein eitler Spieler der sich jahrelang hinter Bruchhagen versteckt hat…..

    Gegen Ingolstadt hat nach meiner Meinung jemand mit so einer Mentalität keine Berechtigung zu spielen.

    Es wird schon einen Grund haben warum Alex keine Bälle mehr bekommt.

    Oder etwa nicht…..

  5. Olli

    So, Varela wird am Dienstag operiert. Fällt 3-4 Monate aus. Ist also zur Rückrunde hoffentlich wieder fit. So langsam stellt sich die Viererkette von alleine auf …

    • Jermaine Jones Junior

      Chandler – Abraham – Vallejo – Oczipka

      • Koppweh

        Ich mag den Hector…..dieser Karibik Flair ……i luve it

        …………… Abraham Hector Vallejo.
        Huszti…………….Mascarell…………..Haseb
        ………Seferovic……………..Fabian
        ………………………Hragota

  6. Olsen

    Ich schreibe zu dem Spiel am besten nichts. Mir ist es schon wieder vergangen.

    Müsste ich meine Zeit als Eintracht-Anhänger beschreiben, würde ich sagen, dass wir in der 90. Minute das 0:1 per missratener Flanke gegen Darmstadt kassieren.

    Dazu noch die offenbar schwere Verletzung von Varela – für mich der Spieler, der am 1. Spieltag am meisten überzeugte und ein Symbol für bessere Zeiten war.

    Mich kotzt Fußball am 2. Spieltag schon wieder so dermaßen an…

    • Jermaine Jones Junior

      Was mich ankotzt war die völlig unnötige Länderspielpause. Erst macht man uns Fans heiß, dann lässt man uns am langen Arm verhungern. Dann hätte unsere SGE den „Flow“ aus dem Schalke-Spiel eher mitnehmen können als nach so einer langen Pause.

  7. Koppweh

    Im übrigen …ich erwarte das der Dfb ein Ermittlungsverfahren gegen Darmstadt 98 einleitet.

    Die Leuchtraketen in Magdeburg wurden im Affekt abgeschoßen und das noch gegen NAZI-Hools.
    Darmstadt war vorsätzliche geplante schwere Körperverletzung mit eventueller Todesfolge….

    Ich fordere den
    kompletten Ausschluß der Darmstädter Fans gegen Frankfurt…..
    Die Unkosten hat Darmstadt 98 der SGE zu entschädigen.

    Mal sehen ob der DFB noch Hirn hat und meiner Forderung folgt.
    Ansonsten kann der Dfb mich mal gepflegt am Arsch legen.

    • ich hatte jetzt auch hier und da gelesen, dass die Eintracht-Fans zwar nicht gezündelt hatten, aber auch keinesfalls so vorbildlich unterwegs waren wie von Hellmann und Co dargestellt. Wie in MD wäre das keine Rechtfertigung, aber doch noch mal interessant zu wissen.

      Wie es aber im Falle dieses sympathischen kleinen Underdog-Vereins unter den Teppich gekehrt wird, geht echt nicht.

      • Koppweh

        Ich komme mit dem Fritsch nicht klar.
        Der Mann läßt keine Gelegenheit aus um uns zu diskreditieren.
        Schade.
        Anstatt zu deeskalieren kommen immer wieder neue Angriffe aus der Lilien Ecke.
        Meiner Meinung nach ist das friedliche Miteinander gescheitert.
        Es kann also nur eine Lösung geben.

        DARMSTADT MUSS WEIT WEG VON UNSERE SPIELKLASSE.

      • Olsen

        Wir sind doch schon wieder auf dem besten Weg, uns von Darmstadts Spielklasse zu entfernen. Hab ein wenig Geduld.

      • Herr Varela fällt die gesamte Hinrunde aus. Bänderriss im Sprunggelenk. Timmy Chandler, vor allem dieser Regäsel werden ihr Glück kaum fassen können – und für die Eintracht tut sich ein großes Qualitätsproblem auf.

        Dass das übrigens ein absichtliches Foulspiel von Schipplock war, interessiert offenbar niemanden. Man vernimmt jedenfalls keine Empörung.

      • Koppweh

        Letztes Jahr war es Donati ( Hoffenheim), der Luc zusammen getreten hat.
        Jetzt war es Schipplock Darmstadt.

        Ich merke mir jedes Arschloch!
        Xhaka hat mal Stendera hart umgetreten. Ein Irrer, der Xhaka.

        Hragota bekommt momentan viel ab. Der tut mit richtig leid. Keine Sau bei uns , die mal dazwischen haut. Ich vermisse unseren Carlito.

        Ab und zu haut mal Chandler zu…….gefällt mir was er macht ….
        Wenn ich Kapitän wäre würde kein Mitspieler 4 Monate mit Krücken laufen.
        Eine Aktion gegen meine Mitspieler , und er liegt bei der nächsten Gelegenheit auf der Tartanbahn.
        Koppweh ist ein Kettenhund. Wau wau

        Hunde die Bellen beißen nicht!

      • Jermaine Jones Junior

        @ Björn

        Ich glaube nicht, dass Chandler sein Glück kaum fassen kann. Er hätte sich seinen Einsatz so oder so verdient.

      • Koppweh

        Hab mich geirrt ..Donati hat in Leverkusen damals gespielt als er Luc umgetreten hat…..
        Ich merke mir keine Vereine Ergebnisse oder sonst was …..aber wenn ein gegnerischer Spieler Ressentiment gegen die Eintracht entwickelt, den hab ich ein lebenlang auf den Kieker…..
        Da Varela nur geliehen ist empfinde ich aber etwas weniger Mitgefühl!
        Ist das noch normal…oder brauche ich hilfe….

      • Koppweh

        Blum verweigert sich dem HR…….das hat bis jetzt noch keiner gemacht…

        Ich leg mich fest ….der Blum ist einer von den Zwei Graupen die ich prognostiziert habe…….

        Wer ist aber die zweite Graupe……..Tawatha……mehr was es net…….

        Der Blum macht kein Bundesliga Tor für uns!

  8. Koppweh

    Keinen linken Verteidiger auf der Ersatzbank.
    Otsche Zweikampfquote 12 %.

    Darmstadt
    Alex Meier 8,79 km Laufleistung, 25 Ballkontakte
    Schalke
    Alex Meier 10,48 km Laufleistung 31 Ballkontakte

    Danny Blum Zweikampfquote 0% in 25 Spielminuten

    In 25 Minuten kein Zweikampf gewonnen…….was für eine Graupe

    Unser Alex läuft auswärst etwas weniger………..etwa 17 %…..
    Alex Meier hat auswärts keinen Bock zu gewinnen…….

    • Koppweh

      Blum 3 Zweikämpfe in 25 min
      Meier 7 Zweikämpfe in 90 min
      Huszti 25 Zweikämpfe
      Schipplock 30 Zweikämpfe
      Gacinovic 20 Zweikämpfe

      Finde das faule Schwein.

  9. Koppweh

    Johnny wir werden dich vermissen….

  10. Ich sehe es ähnlich wie die letzten beiden Einträge.
    Ist es nicht so, dass die Eintracht gegen Schalke eine ihrer
    ersten drei/vier Torchancen nutzt um sich dann gegen schwache Schalker
    …nennen wir es „geschickt“… zum Dreier zu verteidigen? Ähnliche Chancen (über eine längere Spielzeit als die Anfangsviertelstunde) waren gegen Darmstadt auch durchaus vorhanden (Chandler, Hrgota, Huzsti auf Meier). Hätte/würde/könnte dahingestellt, aber wenn eines dieser Dinge im Netz landet lässt die Eintracht nichts mehr anbrennen und man würde von einer cleveren Spielweise gegen einen Gegner wie Darmsatdt sprechen.

  11. Steven

    Das Spiel war grottig. Und das Gegentor kam aus dem Nichts. Blöd – so ein Spiel darf man normalerweise nicht verlieren. Da ist sich doch jeder einig. Doch was ist im Fußball normal, erst Rest in Frankfurt. Jetzt wieder Untergangsstimmung zu verbreiten ist mindestens genauso SGE-Fan-Like wie eine Niederlage gegen vermeintlich kleine. Am zweiten Spieltag – ach, was sag ich – schon vor dem ersten Spieltag wurde Kader, Spielsystem, Offizielle und nicht zuletzt Kovac in Frage gestellt… sorry, aber da fällt mir nur eins ein: hört mit auf mit so einem Blödsinn. Bvb hat in Leipzig verloren, die spielen nun wohl auch nur noch um die Europaleague-Plaetze mit… Frankfurt steigt ab… Ach nein, als erster Absteiger steht Gladbach fest… Was liefern die in Freiburg ab? Schubert muss raus… In Darmstadt haben schon ganz andere verloren, die waren sogar in Sachen Ballbesitz unterlegen…

    • Steven

      PS wer kein Spielsystem erkennen will,erkennt auch keins. Schau dir das Schalke-Spiel noch mal an
      Da war ja nun wirklich null System bei uns und keine Taktik zu erkennen (Ironie aus). Es ist der zweite Spieltag, kaum ein Team mit vielen Neuzugängen ist richtig ei gespielt. Und der vielzitierte Mascarell ist jung und neu in der Liga. Von ihm werden aber sofort wunderdinge erwartet. Was ich bei ihm sehe: er bringt alle.Voraussetzunge und mit,um uns in den nächsten 3 Jahren weiterzuhelfen.

      • Jermaine Jones Junior

        Na wenigstens ist das Eis gebrochen und wir müssen nicht mehr warten, wann die erste Saisonniederlage eintritt. So blöd das klingt. Aber dieser Blödsinn geht mit der Idee von Björn einher („aus Furcht vor forsche Ziele“). Es braucht wohl mehr als 100 Tage, bis Bobics erwünschte neue Vereinskultur greift. So eine neue Kultur kann man nicht einfach mit einem Fingerschnips initiieren.

    • Ich sehe schon, das ist alles wieder viel zu ambitioniert, viel zu erwartungsschwanger von mir.
      Ich senke mein Haupt linientreu in Demut. Gegen XYZ verlieren schließlich ganz andere. Geht 34 mal pro Saison, diese Logik. Eine Logik, die übrigens Ausdruck für genau die Ambitionslosigkeit ist, die ich (völlig zu unrecht) kritisiere.

      Zu Mascarell (ohne den jetzt im Speziellen herausstellen zu wollen): Spieler, die einem Immer-mal-wieder-Erstligisten nicht sofort helfen, das jedenfalls sehr schnell tun, bringen sportlich nichts. Es geht laut Vereinsführung ja immer nur um den Klassenerhalt, um das Überleben, jetzt, hier, heute, sofort. Perspektive kann man sich dann schlicht nicht leisten, das liegt in der Natur der Sache. Wie man sich da einreden kann, dass man einem Zeit geben kann, zwei, drei Jahre, ist mir schleierhaft. Zumal auf so einer neuralgischen und schon zuletzt Baustellen-Position.
      Vallejo übrigens, da konnte man binnen 5 Sekunden erkennen, dass der richtig was kann.

      • Jermaine Jones Junior

        Ich glaube dieser Demut rührt ursprünglich aus der Zeit, als Rolf Heller fremdes Kapital („Octagon“) nur um sich schmiss. Die letzte Tilgung ist gar nicht so lange her.

        Aber gerade weil dieser Demut bei Eintracht Frankfurt so verstaubt ist und die meisten von uns davon mittlerweile genervt waren, hat man einen ambitionierten Fredi Bobic geholt. Ich habe schon den Eindruck, dass seit dem Weggang von Heribert Bruchhagen so einige im Vorstand durchschnaufen und endlich mit ihren Ideen loslegen können. Warten wir es ab.

      • Steven

        Ich sehe den Kern deiner Kritik – dennoch wird mir das Ganze zu schwarz gesehen. Darf man ja auch schwarz sehen, jeder hat seine Meinung, dieser blog ist ja auch zur Diskussion.

        Natürlich geht diese „Logik“ 34 mal pro Saison… Ebenso kann man als Schreiber/Fan/Kritiker auch 34 Spieltage alles Kritisieren bei einem „MIttelklasse-Verein“ bzw. vermeintlichen Abstiegskandidaten (der wir ganz nüchtern betrachtet dieses Jahr sind, siehe Vorsaion und finanzielle Mittel, die wir für den Umbruch hatten). Wir werden nicht jedes zweite Spiel gewinnen, so dass immer viele Haare in der Suppe gefunden werden können, selbst bei einem Sieg (siehe Schalke-Spiel).

        Als Kritiker hat man ein einfaches Leben… alles schlecht machen, und da die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass wir eben am Ende der Saison nicht auf Platz 10 oder besser landen, kann man behaupten… ich habe es ja schon von Anfang an gewusst. Diese negative grundhaltung geht mir eben etwas ab – nicht auf den gesamten Blog bezogen 8ich muss ihn ja nicht lesen), das ist eben schlicht mein Empfinden, über das ich gern diskutiere;-)
        Schon vor der Saison… obwohl da überhaupt noch keine qualifizierte Beurteilung möglich war. Ebenso wie nach wei, drei oder vier Spieltagen mit jungen Spielern, die noch nie auf diesem Niveau gespielt haben. Die Verantwortlichen haben früh gesagt, dass sie aber eben diesen Weg mit unbekannten, jungen SPielern gehen wollen. Hätte man alte, bekannte Hasen geholt, wäre der mangelnde Ideenreichtum kritisiert worden. Nun wurden unbekannte Spieler geholt (Tawantha, Mascarell, Varela), die niemand auf dem Zettel hatte… und es ist alles von vornherein schlecht und man gibt weder den Verantwortlichen noch den Jungs eine faire Chance.
        Es ist doch ganz logisch, das sich so Spieler erst mal aklimatisieren müssen im fremden Land, in einer neuen Liga, in einer neu zusammengewürfelten Mannschaft.

        Und dass man bei so kritischen Leuten im Umfeld versucht tief zu stapeln, kann ich ebenfalls nachvollziehen. Wieso sollte man Darmstadt klein reden und sagen, die müssen wir weghauen. Das wäre a) bei diesem jungen Team kontraproduktiv und b) hat man ja noch nicht mal einen Gradmesser, wo man selbst steht. Ich will sagen, hängt das mit dem Tiefstapeln doch nicht so an die große Glocke…;).

        Klar fehlt manchmal der eigene Anspruch, weiter oben mitzuspielen – dieses Argument verstehe ich ja! Aber mit welchen Argumenten soll man höher Ziele ausrufen, wenn man auf der anderen Seitefast abgestiegen ist und man mit einem Transferüberschuss von 5Mio ein neues Team zusammenbauen will? Auch wenn ein Aufsteiger wie Leipzig um die Ecke kommt, der allein 42 Mio auf der Bank sitzen hat! Und apropos, Darmstadt hat für sein neues Team auch nicht viel weniger ausgegeben als wir. Da kann man ein enges Spiel erwarten… hat bwdeskman offensichtlich ja auch und selbst auf ein schnödes Unentschieden getippt.

      • Mit dir kann man diskutieren. Das ist heute alles andere als selbstverständlich, im Leben wie hier im Blog. Dafür, für den Lerneffekt sage ich danke.

    • Ich frage mich trotzdem, warum man schon vorm Spiel den Anspruch formulieren kann, dass man dort mit einem Punkt zufrieden wäre. Abgesehen davon, dass solche Aussagen nie was bringen, ist es wohl nicht vermessen, gegen diese Darmstädter gewinnen zu wollen.

      • Das wird gemacht, um sich – schützend vor dem bösen Umfeld, der „Lügen-Öffentlichkeit“ – ein Netz samt doppeltem Boden zu spannen. Man stelle sich vor, heutzutage wäre jemand so frech und würde formulieren: „Die knallen wir weg“ (oder irgendetwas weniger spitz formuliertes) – alleine das würde ja schon als Affront wahrgenommen werden.

        Wenn diese Zielvorgabe dann, etwa wegen Zufallsbogenlampen ins eigene Tor, nicht erfüllt wird, hätte das ja ggf. Konsequenzen, personelle sogar, weil ein formulierter Anspruch nicht erfüllt wurde. Was macht man also im Sinne des Macht-/Positionserhalts? Man formuliert keine bzw. geringste Ansprüche, man fliegt tief und bleibt unverbindlich. So passiert einem nichts und man bleibt Jahr um Jahr um Jahr in Amt und Würden.

        Aber ich habe es ja in verschiedenen Ausführungen schon mehrfach gelesen seit Abpfiff: In Darmstadt ists eben schwer, da gingen schon andere baden.
        Man muss sich einfach freimachen vom Siegeswillen im Leistungssport, dann ist vieles einfacher.
        Frage: Träumt eigentlich noch irgendjemand von Meister-/Pokalfeiern auf dem Römer, wenigstens von Europapokalabenden zwischen Niederrad und Nizza? Oder reicht euch wirklich das schiere Dabeisein, das Mitrumpeln samt Blick aufs Festgeldkonto? Mit mir muss tief drin wirklich etwas verkehrt sein.

      • F.N.

        Abfinden oder kritisieren? Die Tendenz geht zu Hände Falten zum Dreieck, aussitzen und dann Hauruck Aktionen ab Spieltag 27.
        Gut finde ich das nicht

  12. Du_weißt_schon

    Gegen Leverkusen und Ingolstadt stehen derzeit zwei Punkte zu Buche, weil noch keins der Spiele angepfiffen wurden.

    Hier wird wieder losgepoltert, als ob Weltuntergang wäre. Dortmund weiß bis heute wohl nicht, wie es gegen uns verloren hat…davon ist die Welt dort auch nicht untergegangen und der BVB war schon am Ende der Saison, wo man sich nicht mit fehlender Spielpraxis des neuen Systems herausreden konnte.

    Rebic ist bekanntlich erkrankt, Fabian passt nicht in unser System oder für wen soll er spielen, lieber Björn? Seine Position wird von Alex Meier besetzt und den würde ich selbst dann noch einsetzen, wenn er nur noch ein halbes Bein hat.
    Mascarell kann weit mehr als nur ein paar Querpässe spielen und das hat man heute mindestens in Ansätzen gesehen.

    So ziemlich jede Mannschaft hat Probleme mit mauernden Gegnern, da kann man nicht erwarten, dass die SGE, systemisch und personell auf den Kopf gestellt, gleich am 2.Spieltag ihren Stiefel so herunterspielt, als ob da der FCB auftritt.
    Und ich wüsste nicht, was Kovac heute groß falsch gemacht haben soll. Die Chancen waren da, sie wurden nicht genutzt. Dann hatte Darmstadt etwas Glück.
    Daraus braucht man jetzt nicht gleich den Weltuntergang basteln. Und das Spiel, dass Kovac aufziehen will, nämlich schnelles Umschaltspiel, kann man von Natur aus gegen einen tiefstehenden Gegner gar nicht anwenden.

  13. Jermaine Jones Junior

    Aber ich behalte die Geduld, weil a) die Saison noch lang ist und b) wir Niko Kovac den Klassenerhalt zu verdanken haben. Er ist ein ehrgeiziger Trainer und wird dazu lernen. Ich sehe gute Chancen, dass wir Leverkusen schlagen.

  14. Jermaine Jones Junior

    Niko Kovac hat es -wie in der letzten Saison im Rückspiel gegen Werder Bremen- vercoacht. Der Mut und das richtige Timing zum Risiko fehlte. Da merkt man auch an, dass Kovac noch nicht allzu lange Bundesliga Trainer ist. Wegen dieser unnötigen Niederlage bin schon ein wenig sauer. Vor allen Dingen deswegen, weil Bobic in einem sehr ausführlichen FAZ-Interview noch meinte, man müsse den „Druck auf die Pipeline“ halten, um eine Selbstzufriedenheit zu verhindern. Tja.

  15. TK Idstein

    Ich weiß nicht … es war ein insgesamt schlechtes Spiel. Ich frage mich aber wer wann ein Remis als Zielvorgabe angelegt hat. Gegen Leverkusen und dann auswärts gegen Ingolstadt stehen am Ende 4 Punkte … immerhin.

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