Monatsarchiv: November 2016

Wussellösung oder das Stellen der Türme

Im Erfolg werden die größten Fehler gemacht – das ist ein Satz, auf den der Ex-Eintracht-Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen zwar besimmt nicht das Urheberrecht beanspruchen kann, den er aber früher sagte als manch anderer im Worthülsen-Geschäfte Profifußball. Und so ist es auch diesmal gekommen: Bei all der Freude und Feierei über den nächsten Frankfurterschen Coup, ist mir die 5. Gelbe Karte für Marco Fabian entgangen.

Übrigens: Eintracht Frankfurt rangiert, nicht zuletzt wegen Fabian, auf dem letzten Platz der Fairnesstabelle, ist sozusagen die Tretertruppe der Liga. Wenn es also einen Beweis für die Aggressivität brauchte – bitteschön, da ist er. Wobei: In dieser Saison sind da viele clevere, jedenfalls sinnige, weil „Signal“-Karten dabei (mit Abstand hat die SGE die meisten Gelben gesammelt). Vergangene Saison waren es Karten, weil die Spieler zu langsam, zu spät in den Zweikämpfen waren.

Fabians Sperre ist vermutlich tatsächlich der Schlag ins Kontor, der nach Omar Mascarells Ausfall ausgeblieben ist. Der Mexikaner ist aufgrund seiner Spielweise, der Quirligkeit, des Tempos und der technischen Stärke gepaart mit unter Trainer Niko Kovac gelernter Übersicht nicht zu ersetzen. Das wird man dem Spiel in Augsburg ansehen, anmerken. Augsburg! Ausgerechnet gegen eine Mannschaft, gegen die man ausnahmsweise mal als Favorit auf dem Tableu antritt und gegen die jede spielerische Qualität, jedes spielerische Element wie eine Betonfräse wirken kann.

Die Alternativen heißen wohl Alexander Meier im 4-2-3-1 mit entweder Haris Seferovic (das klappte eine Dreiviertelsaison sehr gut, dann eine Saison kaum) oder Branimir Hrgota davor (das klappe in dieser Saison kaum, zuletzt aber dann doch). Die Variante Ante Rebic sollte man gründlich überdenken, er ist bisher auf dem Flügel aktiv gewesen, und dort gut. Aber eben auch mit Wehwehchen immer wieder ausgefallen, fraglich ob eine Umpositionierung dann die beste Idee wäre. Und Herrn Huszti? Der bewährt sich kurioserweise auf der Sechserposition, keine Not ihn dort fortzuziehen. Eine Variante mit Meier plus Hrgota oder Seferovic erscheint die Wahrscheinlichste, würde dem Spielstil aber eine andere, durchaus trägere, dafür vielleicht wuchtigere Anmut geben. Physis, die Türme der Eintracht gegen Augsburg? Oder wird es dann doch Mijat Gacinovic auf der Zehn, der von der Anlage her Fabian noch am nahesten kommt? Der FCA steht bei zehn erzielten Toren, hat sich aber auch nur 14 eingefangen – da wird Tempo, Überraschung, flinkes Kombinieren ein entscheidender Faktor für das erfolgreiche Offensivspiel werden. Eine Abnutzungsschlacht gegen Meier/Hrgota/Seferovic würde der FCA sicher lieber nehmen als Gewusel mit Gacinovic, Rebic, und ja, wer weiß Aymane Barkok.

Apropos Bruchhagen: Es bewahrheitet sich, dass mit seinem Amtsende das Blei vom Klub abgefallen ist. Der Mann hat sich selbst dadurch beschädigt, nicht zwei, drei Jahre früher abgetreten zu sein. Wie so viele wurde er, der Verdiente, Opfer der eigenen Starrsinnigkeit, des eigenen Geltungsdrangs und dem Genuss der Präsenz.

Präsenz, um auch diesen Faden zum Abschluss aufzugreifen, wird diesmal auch endlich Raul Bobadilla spüren. Der Augsburger Stürmer, mit dem jede Frankfurter Mannschaft der Vergangenheit ihre liebe Mühe und Not hatte, muss diesmal (auch) gegen Jesus Vallejo ran. Körperlich überlegen bleibt der Südamerikaner dem SGE-Spanier zwar – wie er auch David Abraham überlegen ist – aber das wird vor allem Vallejo nicht interessieren. Und diesmal, eben wegen Bobadilla wäre sogar eine Aufstellung von Michael Hector mal sinnig. Da kämpfen dann zwei Kanten.

Achso: Diese elende Giftzwerg Tobias Werner, so ein David-Jarolim-Verschnitt (die Älteren werden sich erinnern …),  kickt auch nicht mehr in Augsburg. Auch gut so. Bis auf den Fabian-Ausfall spricht diesmal Vieles für Eintracht Frankfurt. Verdammt!

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Die Spaßbremsen

Als dann in der 90. Minute die Detailaufnahme von Taschentuchel eingeblendet war, symbolisierte dessen Gesichtsausdruck das ganze Wesen von Eintracht Frankfurt an diesem wie an all den anderen Spieltagen: gegen sie macht es keinen Spaß zu spielen.

Gegen Borussia Dortmund fährt diese unglaubliche Mannschaft also die nächsten drei Punkte ein. Und das nicht mal unverdient, nicht mal glücklich – den Lattenschuss in der 92. Minute mal situativ außen vor gelassen.

Was da gerade in Frankfurt passiert, ist unglaublich. Und wenn schon der bis dato Schwächste das 1:0 und der insgesamt Schwächste die Tore schießen, muss sehr viel richtig laufen. Ein Lauf eben. Alles was letzte Saison gegen einen lief, läuft jetzt für einen.

Der Auftritt gegen Dortmund war ein Abbild der Saison: clever, selbstsicher und vor allem emsig, unendlich emsig. Was die Spieler läuferisch hinlegen, ist stark, sowohl was Umfang als auch speziell was Timing angeht. Sie laufen die Gegner sowohl vom Zeitpunkt auch vom Winkel her perfekt an.

Giftig, gallig und trotzdem spielerisch so stark wie selten – das da ist aktuell die beste, weil kompletteste Mannschaft Eintracht Frankfurts seit mindestens Mitte der 1990er-Jahre.

Mit dem Abstieg hat dieses Team nichts zutun. Aber: the sky is the limit, das haben sie, die Ambitionierten, heute endgültig bewiesen.

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Der Würdenträger

Erfolg und Misserfolg sind jeweils kein Zufall. Selbstverständlich potenzieren sich beide irgendwann selbst, es setzen die bekannten Dynamiken und der Faktor Glück/Pech ein. Doch unterscheidet sich Erfolg von Misserfolg in einem entscheidenden Punkt, und der heißt Arbeitseinstellung – und mit Einstellung kommen die richtigen Inhalte. Das gilt für den Joballtag eines Büroangestellten, eines Handwerkers und auch eines Profifußballers.

Bei Eintracht Frankfurt, das ist zugegeben eine Redundanz, hat mit Trainer Niko Kovac eine gänzlich neue Herangehensweise und Arbeitsmoral in die Mannschaft, in den Verein Einzug gehalten. Es wäre zwar eine böswillige Lüge seinen Vorgängern Armin Veh und Thomas Schaaf Faulheit vorzuwerfen – dafür gibt es keinerlei Indizien, alle seriösen Quellen bescheinigen auch diesen Trainern ebenso akribisches wie professionelles Handeln. An der Arbeitseinstellung haperte es beiden wie gesagt nicht, sehr wohl jedoch ganz offensichtlich an Inhalten; an solchen, die heute – ohne als Selbstzweck neumodische Ferz á la abkippende Doppel-Neun zu sein – erforderlich sind. Evident ist, dass die Generationenfrage ein gerüttet Maß Einfluss auf die Entwicklug hat. Schaaf sowieso, aber auch Veh hatten, haben sich schlicht abgewetzt. Aus gar nicht so furchtbar unterschiedlichen Gründen: Der Eine aufgrund einer Mixtur aus systemtaktischer Armut und Kommunikationsdefiziten, der Andere wegen fatal-falschen Personalentscheidungen und Sturheit. Man ordne die beiden Ex‘ so zu, wie man es für angemessen hält.

Und hier setzt die Gegenwart, hier setzt der Kovac-Faktor ein: Er hat aus der Fast-Absteiger-Mannschaft, die er von Veh übernahm, der wiederum eine brüchtige Mannschaft von Schaaf übergeben bekam, ein Überraschungsteam gemacht. Eines, das stabil ist und dem eine Platzierung auf einem einstelligen Tabellenplatz in Permanent-Schlagweite zu Rang 7, dem letzten Uefa-Cup-Rang zuzutrauen ist. Hradecky, Abraham, Oczipka, Chandler, Hasebe, Huszti, Meier – sie alle waren und sind Stammspieler geblieben. Nur neuer Input, Inhalte – auch, aber nicht nur die vorgelebte Arbeitseinstellung – des Trainers können diese Kehrtwende erklären. Denn es ist ja nicht so, dass bei Eintracht Frankfurt eine Hauruck-Entwicklung stattgefunden hätte, dass eine Brachialität wie im Aufstiegsjahr eingeführt wurde. Kovac hat etwas ganz Schlichtes, beinahe Banales getan und das Team somit transformiert: Er hat Komplexität reduziert, ist zu den Grundlagen des Sports zurückgegangen – damit hat der Trainer etwas in Zeiten der Formations- und Taktiksezierung, der Sky-Digitallupen-Echtzeit-realtaktisch-Touchscreen-Animationen Ungewöhnliches und Überraschendes geschafft und geschaffen. Der Mut auf den Verzicht von spielerischen Spezialitäten und das Bekenntnis zum elementaren Einsatzfußball macht die SGE dank und unter ihm so stark. Mit diesem Vertrauen ins Beherrschen des Grundsätzlichen, im Beweis des Gelingens, trauen sich die Einzelspieler und letztlich das Kollektiv situativ Spezielles zu, aus mühsamer Lauf- und Kärnerarbeit entstehen pro Spiel 2,3 Geistesblitz-Spielzüge: und das reicht, um konstant zu punkten (mal einfach, mal dreifach) und Niederlagen verschmerzbar zu machen.
Frankfurt stirbt nicht in Schönheit, wenn es stirbt. Stirbt es, dann ausschließlich in Würde. Gegen den aufgezogenen Tennisergebnis-Ballsportverein Borussia Dortmund wird am Samstag der Tod (der Eintracht-Erfolgsserie) zu sehen sein. Aber es wird eben, vor allem wegen dem zum Trainer Obengesagten, würdevoll sein.

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Der einzige Abfaller

In all den erfreulichen Nachrichten der vergangenen, ja, Monate, droht eine unterzugehen: Für Haris Seferovic könnte es tatsächlich noch Abnehmer geben, der Name Benfica Lissabon ist gefallen. Nicht zum ersten Mal, schon Anfang August ploppte dieser Vereinsname auf (nein, bei Luc Castaignos ist es Sporting Lissabon; für die spielte der Leichtathlet ganze 43 Liga-Minuten). Ob das stimmt, spielt auch eine untergeordnete Rolle. Wichtig ist, dass Seferovics Name weiterhin und aus unerfindlichen Gründen kursiert und so pseudo-schmackhaft für all die Gurkenklubs der Welt bleibt.

Im Winter für den Schweizer Stürmer nochmal so ein, zwei Millionen Euro abgreifen zu können – es wäre das Sahnehäubchen auf eine einträchtliche Edelkirschen-Hinrunde. Jedenfalls ist zu hoffen, dass das Vertragsverlängerungs-Gerede des Schweizers und gleichlautende Aussagen vom Vorstandsvorsitzenden Fredi Bobic tatsächlich nur Gerede ist. Denn objektive, sportliche Gründe für eine Ausdehnung des Kontrakts gibt es nicht. Weder aus der Sicht des Vereins, noch aus der Sicht des (Dauerreservisten)Spielers.

Es gibt Spieler, die verbrennen aufgrund ihrer Einstellung oder ihrer Spielweise oder welchen metaphysischen Gründen auch immer sehr schnell. Dass das bei Haris Seferovic so ist, lässt sich anhand seiner Leistungsdaten – in den Vor-Frankfurt-Jahren – ablesen. Mit Vertrauen und der Errichtung einer Wohlfühl-Atmosphäre für den Spieler hat das offenkundig nichts zutun, und auch das Kitzeln – wie sowohl Armin Veh als auch Niko Kovac, wenn auch anders gelagert, es machten – verhilft nicht zum Qualitätssprung, zur Verfestigung positiver Trends. Muss die Problemlage also weitaus spielerinterner sein als viele sich das eingestehen wollen.

Haris Seferovic, so überlebenswichtig sein Tor in der Relegation war, ist mittlerweile auf Rang 4 bis 5 der Offensivkräfte gefallen. Meier, Fabian, Hrgota, Rebic, Gacinovic, selbst der unbekannte Ayman B. wird ihm vorgezogen.

Unter diesen Umständen den auslaufenden Vertrag verlängern? Wieso sollte man das tun (wollen)? Um am Roulettetisch zu gewinnen, wo die Kugel doch seit 1,5 Jahren stets neben dem Tipp liegt? Irrationalität ist im Mannschaftssport, in Transferfragen unbestritten ein Faktor, der zum Erfolg führen kann – das beweist Eintracht Frankfurt gerade eindrucksvoll. Aber Irratinalität darf den Leistungsgedanken nicht (langfristig) überlagern. Seferovic war, ist und bleibt – allen Konjunktiven und Erstes-Jahr-Erinnerungen zum Trotz –  eine Eintagsfliege, eine Eintrachtsfliege wird er nicht werden; der Klub sollte nicht den Transferfehler von vor 1,5 Jahren wiederholen und ein Angebot ablehnen. Die prinzipielle Güte-, Gewichts- und Altersklasse Seferovic ist zur Not abermals auftreibar (um ein paar willkürliche Namen zu nennen: Josip Drmic, David Selke, Pierre Lasogga).

Für eine Vertragsverlängerung müsste der Schweizer wenigstens ab jetzt bis Hinrundenende Stammspieler werden, also 5,6 mal 75+Minuten gehen und Leistungen zeigen, die zumindest halbwegs an (Halb)Jahr eins anknüpfen; einfach, um eine Art Anlass zur Hoffnng auf Verbesserung zu geben. Er wäre dem Klub solch ein Form/Leistungs-Versprechen schuldig. Balkangene alleine haben Trainer Niko Kovac dann offensichtlich doch nicht (mehr) überzeugt. Seferovic ist als knoten-geplatzter, gepämperter Hoffnungsträger in die Saison gestartet und bezeichnenderweise der einzige Abfaller im Kollektiv der Fast-Absteiger, die sich samt und sonders gefangen bis verbessert haben,  und Namenlosen.

Er ist erst 24 Jahre alt – das letzte Argument für ihn ist eines, für das er nicht mal etwas tun muss. Sammeln muss er sie nun auf jeden Fall, die Argumente für eine Rettung der Karriere auf dem (fast) höchsten Niveau.

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Der Unverzichtbare und der Unbekannte

Kurz gesagt: Der Trainer hat die Trendwende eingewechselt. Alexander Meier, der Unverzichtbare, hat sein Attribut abermals belegt. Mit ihm, nicht nur wegen des Ausgleichstreffers, kam Eintracht Frankfurt mal in diesem Spiel an.

Die Hereinnahme dieses A-Jugendspielers hingegen war .. mutig. Er verdaddelte Ball um Ball, war sichtbar übernervös – und schießt technisch abgewichst den Siegtreffer.

Last-Minute-Punch, weil sie es bis (fast) zuletzt ausspielten. Eine neue Qualität – und doch ist man trotz bombensaison „nur“ 7. der Tabelle. Ziemlich grotesk.

Später mehr.

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Übererfüllungsmodus

Die nächste von #diemannschaft verursachte Langweiler-Phase ist überstanden, erfolgreich gesteigert wurden die Marktwerte irgendwelcher Henrichs und Gerhardts, womit das Tagesgeschäft Bundesliga endlich wieder beginnen kann.

Für Eintracht Frankfurt geht es am Sonntag, als Abschluss des Spieltags um 17.30 Uhr in Bremen um die Wurst – und dem Braten, dass es für die SGE weiter so erfolgreich gehen könnte, trauen wohl die Wenigsten. Irgendwann muss sie ja mal enden, die Gegentor- und Niederlagenlosigkeit – ist ja jetzt schon hoch ungewöhnlich, wie stabil diese Mannschaft auftritt und wie regelmäßig sie punktet. Die Hoffnung: Bitte noch dieses eine Spiel gewinnen, dann sinds drei Punkte mehr auf dem Konto, drei Punkte weniger bis zum Saisonziel – und gerade eine Nicht-Niederlage gegen Werder Bremen würde für das Elementarste sorgen: einen Abstiegskandidaten unten halten, keinen Boden auf diesen preiszugeben. Gegen Hamburg und Ingolstadt gelang das in der Vergangenheit bereits, gegen Darmstadt … nicht so.

Nun also Bremen. Bekanntlich vor einem halben Jahr das erste Spiel, das Trainer Niko Kovac vercoacht hat. Sei es drum, man hat gelernt, man hat sich entwickelt – Vergangenes ist vergangen. Denn ringt die Eintracht diesem Kontrahenten nun Zähbares ab, ist die Hinrunde im Hinblick auf die nötigen Klassenerhalts(zwischen)Punkte im Sack, man befände sich bei noch einem halben Dutzend ausstehender Partien im Übererfüllungs-Modus. Wie ich gebetsmühlenartig und entgegen dem sich hartnäckig haltenden Märchen der 40-Punkte-Marke wiederhole: 36 Zähler sind es, die ein Team in der Bundesliga halten.

Trotz allem breiten-Brust-Gerede ist man bei der Eintracht gut beraten, Jesus Vallejo (noch) nicht zu schonen. Das eine Spiel kriegt der schon noch hochqualitativ auf die Kette, denn gegen Claudio Pizarro und Max Kruse braucht es diese sichere Viererkette in ihrer Bestbesetzung. Michael Hector, so erstaunlich positiv er von vielen im SGE-Anhang auch gesehen wird, würde ich ungern im Laufduell gegen Kruse sehen. Und Schlitzohr Pizarro … der Mann ist halt letztlich so etwas wie deren Alexander Meier. Und wer wüsste nicht besser um den Wert eines solchen Qualitätsspielers, wenn nicht unsereiner?!

Mit der Vermutung, dass die elende #diemannschaft-Pause den Rhytmus beeinflußt hat, orakele ich mal ein zweckpessimistisches Unentschieden herbei. Natürlich um meine Skepsis von den Blog-Lesern im Nachgang um die Ohren gehauen zu bekommen.

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I like

Mag ja ketzerisch daherkommen, aber wieso man nun ausgerechnet an Ante Rebic bzw. dessen dauerhaften Verbleib bei Eintracht Frankfurt rumbaggert, erschließt sich mir nicht wirklich. Offenbar ist sein Marktwert, Stand jetzt, noch handhabbar. Aber was die gezeigten Leistungen angeht, da müssten erst noch ein paar Spiele vergehen bis man einen Funken Sicherheit hat, ob Rebic wirklich eine Hilfe ist – zumal die Verletzungen/Wehwehchen ja auch ein Warnsignal sein können. Wäre nicht der erste Spieler, der irgendwann aufgrund von Ausfallzeiten zu einem „gefühlten Neuzugang“ (man erinnere Chris) wird.

Dieser Danny Blum, was der so von sich gibt, gefällt mir übrigens. Endlich nochmal ein junger Kerl, der kein Reus-Götze-Schnösel-Bübchen ist. Der Mann hat eine ganz andere Reife, dank gewisser Brüche im Lebenslauf. Wie sagt man neudeutsch? I like. Und ein reiner Leichtathlet in Stollenschuhen,  á la David Odonokor ist er ja nun doch nicht. Ebenfalls: I like.

Wie geht das einzig interessante und wichtige Fußballspiel dieser Woche, das der SGE gegen Werder Bremen eigentlich aus? Hängt maßgeblich von Claudio Pizarro ab, sind wir uns einig, oder?

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