Der Unverzichtbare und der Unbekannte

Kurz gesagt: Der Trainer hat die Trendwende eingewechselt. Alexander Meier, der Unverzichtbare, hat sein Attribut abermals belegt. Mit ihm, nicht nur wegen des Ausgleichstreffers, kam Eintracht Frankfurt mal in diesem Spiel an.

Die Hereinnahme dieses A-Jugendspielers hingegen war .. mutig. Er verdaddelte Ball um Ball, war sichtbar übernervös – und schießt technisch abgewichst den Siegtreffer.

Last-Minute-Punch, weil sie es bis (fast) zuletzt ausspielten. Eine neue Qualität – und doch ist man trotz bombensaison „nur“ 7. der Tabelle. Ziemlich grotesk.

Später mehr.

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13 Kommentare

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13 Antworten zu “Der Unverzichtbare und der Unbekannte

  1. Olli

    Man stelle sich vor, du spielst als Eintracht Frankfurt gegen den Tabellen Dritten. Dieser ist auch noch Dortmund. Und du erwischt ein Jahr, wo du nach dem Spiel vermutlich enttäuscht bist, wenn du da mit leeren Händen stehst. Wann hatte man in Frankfurt zum letzten Mal diesen Luxus gehabt? Nicht wie letztes Jahr, wo weniger als 3 Punkte den Exodus bedeutet hätten. Oder vor 3 Jahren, wo Dortmund eine der unerklärlichsten Halbserien gespielt hat, die es je gegeben hat.
    Diese Mannschaft hat es sich richtig verdient am nächsten Spieltag erneut das Spitzenspiel zu bestreiten! Vermutlich wird es nicht ein Spiel werden, wie dieses legendäre 3:3 vor 4 Jahren. Damals habe sie einfach brutal noch vorne gespielt und viele damit überrannt. Heute spielen Sie einfach clever. Die kämpfen, rennen, fressen Dreck. Verdienen sich viele Siege die der Spielverlauf einfach nicht hergibt.

    Und diese Mannschaft wird sich gegen Dortmund einen Punkt holen! Auch weil Dortmund unter der Woche noch CL spielen muss.

    Und selbst wenn es am Ende zu nichts reicht. Dann muss halt Augsburg ne Woche später mit der gleichen Leistung bearbeitet werden. Dann wird es aber Punkte (Mehrzahl!) geben.

  2. TK Idstein

    Die SGE steht zum Ende der Hinrunde gegen Leipzig exakt bei 30 Punkten und damit Platz 6 nach Leverkusen mit 31,Hertha mit 31, Dortmund mit 34, Leipzig mit 38 und den Bauern mit 39 Punkten … sagt mein Tabellenrechner 😉

  3. Der Wahnsinn geht weiter.
    Ein 7. Platz wäre fuer die meisten von uns vor der Saison doch schon als Sensation und eher unerreichbar abgetan worden. Diesen dann noch im Punkt und Tor Verhaeltnis gleich mit dem 3. Platz ist mittlerweile Realitaet und damit wirklich ein Wahnsinn. Es macht Spass zu zu schauen, auch wie gekaempft und geackert wird. Mal schauen wo das noch hin geht in dieser Saison. Es ist einiges drin, man darf und sollte aber nicht erwarten das es nun so leicht und locker weitergeht wie bisher. Es wird sicher den einen oder anderen Rueckschlag geben und dann zeigt sich wie gut und gefestigt die Mannschaft wirklich ist.

    Zum Thema Kondition sei nur mal an die Kommentare des harten, intensiven Trainings in der Vorbereitung erinnert. Das wird sich in den kommenden Wochen sicher noch positiv bemerkbar machen.

    • Staniii

      Muss mich wirklich fragen was der Vorgänger von Klaus Luisser gemacht hat? Wobei, wenn man für ein Wintertrainingslager dann wiederum einen anderen auf Kautionsbasis holen musste, erübrigt sich die Frage.

  4. Matse

    Ich bin schlicht erstaunt und erfreut. Erinnert das alles doch etwas an 2013. Mal sehen, wo die Reise endet. Nächstes Zwischenfazit kann nach den schweren Spielen gg die Borussias gezogen werden. Forza SGE

  5. F .N

    Glückwunsch SGE !!! Wer so gewinnt kann sich belohnen… Bremen hat mehr Fehler gemacht und die Eintracht war letztendlich zielstrebiger beim Abschluss. Dortmund gegen Bayern hat schon gezeigt, dass man mit 2 Spitzen erfolgreich sein kann . Der Fussballgott schlägt wieder zu. Der Einsatz des Nachwuchsspielers zeigt das gestiegene Selbstbewusstsein .

  6. Glückwunsch an Barkok, aber ich fand ihn davor gefühlt weniger nervös, als übermütig, gerade vorm eigenen Strafraum.

  7. Jermaine Jones Junior

    Der 7. Platz kommt zustande, weil im oberen Drittel ein Wettbewerb entstanden ist, der so intensiv ist, wie lange nicht mehr.
    Von einem oder mehreren „Überraschungsteams“ möchte ich nicht sprechen, weil keines davon mich überrascht (zugegeben – schlechtes Wortspiel).
    Köln, Hoffenheim und die Hertha – allesamt leisten überragende konzeptionelle Arbeit und schöpfen schlicht ihre Potenziale aus.

    Das letzte Wort in der Hinrunde ist noch nicht gesprochen. Denn es wir sich bis Weihnachten zeigen, wer die konditionellen Grundsteine in der Saisonvorbereitung gelegt hat.
    Wie sich die Tabellenplatzkonstellation im „Club der 21“ (BVB, Köln, Hertha, Hoffenheim und SGE) darstellen wird, hängt auch von den Ausgängen der direkten Duelle ab.
    Dortmund wird uns (leider) enteilen. Wir werden verlieren (leider).
    Gegen Köln und die Hertha haben wir reichlich gepunktet.
    Hoffenheim haben wir vor der Brust. Außerdem prallen noch so manch andere Begegnungen im 21-Club aufeinander (Köln vs BVB beispielsweise).

    Meine Prognose: Wir werden am 16. Spieltag auf einen sensationellen 5. Platz landen, weil wir a) von unserer Fitness profitieren werden und b) unser neu entfachter Kampfgeist die dreckigen Spiele gegen Augsburg und Wolfsburg zum Siegen verhelfen wird.

  8. anna

    das spiel war wichtig, der sieg wertvoll. es SO zu gewinnen, bedeutet das naechste level auf selbstbewusstseinsskala. ohne den kovac-faktor schmaelern zu wollen: ab einem bestimmten punkt wird eine erfolgsserie ein weites stueck zum selbstlauefer – die brust breiter, die eier dicker, die gegner ängstlicher usw. kovac ist kein magier, er tut das was man tun muss im fußball auf diesem niveau – im training und in der kommunikation mit den spielern: richtig arbeiten. ein novum in frankfurt.

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